Final VIDEO Malteser Camp 2026
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3. August 2026 :: Start des Malteser Camp 2026
2 Wochen 6 Tage her - 2 Wochen 6 Tage herMalta Camp Spain 2026 bei der Eröffnung des 41. Internationalen Sommerlagers des Souveränen Malteserordens in Javier, Navarra. Foto: Malta Camp Spain 2026.
Go! Laura, go! Dolmetscherin für deutsch, englisch, französisch und italienisch
„Surge et Ambula“ – das 41. Internationale Sommerlager beginnt auf der Burg Javier
Am heutigen 3. August 2026 öffnen sich die Tore der Burg Javier in Navarra für eine Begegnung, die kaum unterschiedlicher von jenen Ereignissen sein könnte, mit denen eine mittelalterliche Grenzfestung einst verbunden war.
Bis zum 10. August kommen hier rund 560 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehr als 25 Ländern zum 41. Internationalen Sommerlager des Souveränen Malteserordens zusammen. Junge Menschen mit Behinderungen und freiwillige Helfer verbringen eine gemeinsame Woche, die von Freundschaft, Glauben, barrierefreien Freizeitangeboten und dem jahrhundertealten hospitalischen Geist des Ordens geprägt ist.
Seit den Anfängen dieser internationalen Sommerlager im Jahr 1984 geht es um weit mehr als um eine gewöhnliche Ferienwoche. Angepasste Sportangebote, Ausflüge, kreative Workshops, kulturelle Begegnungen, Gebet, Musik und gemeinsame Abendveranstaltungen werden so gestaltet, dass möglichst alle Gäste aktiv teilnehmen können.
Im Mittelpunkt steht nicht die Behinderung, sondern die menschliche Begegnung.
Gäste und Helfer essen gemeinsam, unternehmen Ausflüge, feiern und beten miteinander und schließen Freundschaften, die häufig weit über die Dauer des Lagers hinaus bestehen bleiben. Dienst am Mitmenschen wird dabei nicht als einseitige Handlung verstanden, bei der der eine nur gibt und der andere ausschließlich empfängt.
Jeder bringt etwas in die Gemeinschaft ein – und jeder kehrt durch die Begegnungen verändert nach Hause zurück.
Eine Burg mit großer Missionsgeschichte
Der Veranstaltungsort verleiht dem diesjährigen Sommerlager eine besondere Bedeutung. Die Burg Javier entwickelte sich aus einem Wehr- und Signalturm des späten 10. Jahrhunderts. Später sicherte sie einen politisch und militärisch bedeutenden Grenzraum zwischen den Königreichen Navarra und Aragón.
In ihren Mauern wurde im Jahr 1506 Francisco de Jasso y Azpilicueta geboren, der als heiliger Franz Xaver in die Geschichte einging. Nach seinem Studium in Paris gehörte er zu den Mitbegründern der Gesellschaft Jesu. Seine Missionstätigkeit führte ihn weit über Europa hinaus nach Indien, Südostasien und Japan.
Das Motto des Sommerlagers lautet:
Surge et Ambula – „Steh auf und geh!“
Im Zusammenhang mit einer Veranstaltung für Menschen mit Behinderungen darf dieser Satz jedoch nicht als Aufforderung missverstanden werden, eine körperliche Einschränkung müsse einfach „überwunden“ werden.
Vielmehr ist er eine gemeinsame Einladung, sich gegen Ausgrenzung, Einsamkeit, Ängste und gesellschaftliche Barrieren zu erheben und den Weg gemeinsam, selbstbewusst und in gegenseitiger Achtung zu gehen.
Das Malteserkreuz als gelebter Auftrag
Für den Malteserorden ist das Sommerlager ein sichtbarer Ausdruck seines historischen Auftrags:
Tuitio Fidei et Obsequium Pauperum
– die Bezeugung und Bewahrung des Glaubens sowie der Dienst an den Armen, Kranken und Hilfsbedürftigen.
Das achtspitzige Malteserkreuz ist hier nicht nur ein historisches Zeichen auf Fahnen, Abzeichen und Kleidungsstücken. Es wird in ganz konkreten Handlungen sichtbar: in Geduld, Aufmerksamkeit, Hilfsbereitschaft, Barrierefreiheit, Gemeinschaft und menschlicher Nähe.
Das internationale Treffen in Javier folgt unmittelbar auf das italienische Sommerlager auf der Burg von Magione in Umbrien. Dort endete am 1. August die zwölfte Ausgabe des nationalen Camps, an der mehr als 150 junge Menschen mit Behinderungen und freiwillige Helfer teilgenommen hatten.
Von Magione bis Javier zeigen diese Lager, dass das Erbe des Malteserordens nicht nur in Chroniken, Zeremonien, Burgen, Uniformen und heraldischen Zeichen weiterlebt.
Es wird überall dort lebendig, wo die Würde des Menschen geschützt, Barrieren beseitigt und Menschen unabhängig von ihren persönlichen Voraussetzungen als Gleichberechtigte willkommen geheißen werden.
Eine Woche lang werden die alten Mauern der Burg Javier nicht vom Lärm kriegerischer Auseinandersetzungen erfüllt sein, sondern von vielen Sprachen, von Musik, Gebeten, Gesprächen und gemeinsamem Lachen.
Vielleicht lässt sich die Botschaft dieses Sommerlagers deshalb in drei einfachen Sätzen zusammenfassen:
Gemeinsam aufstehen.
Gemeinsam gehen.
Gemeinsam dienen.
Quellen:
Malta Camp Spain 2026 – offizielle Website
Souveräner Malteserorden – Internationales und italienisches Sommerlager, 28. Juli 2026
Visit Navarra – Geschichte der Burg Javier
"IN OMNIBUS ORDO"
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Re: 10. August 2026 :: Ende des Malteser Camp 2026
1 Woche 5 Tage her - 1 Woche 5 Tage her
„SURGE ET AMBULA“ – 41. INTERNATIONALES SOMMERLAGER DES MALTESERORDENS IN JAVIER
Junge Menschen mit Behinderungen und freiwillige Helfer beim 41. Internationalen Sommerlager des Malteserordens auf Schloss Javier in Navarra, Spanien.
Bild: Souveräner Malteserorden / offizielle Social-Media-Kanäle
Bild: Souveräner Malteserorden / offizielle Social-Media-Kanäle
Vom 3. bis 10. August 2026 stand das geschichtsträchtige Schloss Javier in Navarra ganz im Zeichen von Freundschaft, Dienst am Nächsten und gelebter Inklusion. Mehr als 550 junge Menschen mit Behinderungen und freiwillige Helfer im Alter von 18 bis 35 Jahren aus 25 Ländern nahmen am 41. Internationalen Sommerlager des Souveränen Malteserordens teil.
Zum ersten Mal waren Delegationen aus Peru, Mexiko und Estland vertreten. Auch der Libanon nahm nach einer zweijährigen, durch den dortigen Konflikt bedingten Unterbrechung wieder teil.
SURGE ET AMBULA – „STEH AUF UND GEH“
Das Motto des diesjährigen Lagers lautet
Surge et ambula
„Steh auf und geh“
„Steh auf und geh“
Es greift die Worte des Apostels Petrus an den Gelähmten in der Apostelgeschichte auf:
„Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers: Steh auf und geh!“
(Apg 3,6)
Damit erhielt das Motto gerade bei einem Treffen von Menschen mit und ohne Behinderungen eine besondere Bedeutung. Nicht körperliche Leistungsfähigkeit stand im Mittelpunkt, sondern Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und die Überwindung jener Grenzen, die Menschen voneinander trennen.
Der Großkomtur des Malteserordens, Fra’ Emmanuel Rousseau, brachte dies bei der Eröffnung auf den Punkt: Das Motto sei kein bloßer Motivationsspruch. Es gehe nicht darum, menschliche Verletzlichkeit zu beseitigen, sondern darum, dafür zu sorgen, dass niemand in ihr gefangen bleibe.
Ebenso betonte er, das Sommercamp sei keine bloße Hilfsveranstaltung, sondern eine Gemeinschaft auf Zeit, in der jeder dem anderen hilft.
An der Eröffnung nahmen auch der Großhospitalier Josef D. Blotz und der Prälat des Malteserordens, Msgr. Luis Manuel Cuña Ramos, teil.
PAPST LEO XIV.: „WEGE ECHTER BRÜDERLICHKEIT UND DES FRIEDENS“
Auch Papst Leo XIV. wandte sich mit einer Botschaft an die Teilnehmer. Er versicherte sie seiner geistlichen Verbundenheit und äußerte die Hoffnung, die gemeinsame Woche möge Gelegenheit bieten, die Schönheit Gottes zu betrachten, Freundschaften zu schließen und das christliche Verantwortungsbewusstsein zu stärken.
Der Papst ermutigte die jungen Menschen, sich in den Dienst ihrer Mitmenschen zu stellen und in ihren Gemeinschaften
„Wege echter Brüderlichkeit und des Friedens“
zu bahnen.
EIN SYMBOLTRÄCHTIGER ORT: SCHLOSS JAVIER
Kaum ein Ort hätte besser zum Leitgedanken des Camps gepasst. Schloss Javier ist der Geburtsort des heiligen Franz Xaver (1506–1552), eines der ersten Gefährten des hl. Ignatius von Loyola und Mitbegründers der Gesellschaft Jesu.
Franz Xaver verließ Europa als Missionar und wirkte unter anderem in Indien, auf den Molukken und in Japan. Sein Leben wurde damit zum Symbol für Aufbruch, Begegnung und den Dienst über kulturelle und geografische Grenzen hinweg.
Sport- und Freizeitveranstaltungen, kulturelle Besichtigungen, Workshops, Gottesdienste und gemeinsame Gebetszeiten bestimmten die Woche. Entscheidend war jedoch weniger das einzelne Programm als das, was seit mehr als vier Jahrzehnten den Charakter dieser internationalen Malteserlager prägt: Menschen mit und ohne Behinderung verbringen ihre Zeit nicht nebeneinander, sondern miteinander.
Damit knüpft das Internationale Sommerlager unmittelbar an den jahrhundertealten hospitalischen Auftrag des Malteserordens an – in einer zeitgemäßen Form, getragen von jungen Menschen.
„Surge et ambula“ – Steh auf und geh.
Vielleicht lässt sich der Auftrag des Sommercamps kaum kürzer zusammenfassen.
Vielleicht lässt sich der Auftrag des Sommercamps kaum kürzer zusammenfassen.
Quelle und weiterführende Informationen:
Souveräner Malteserorden – 41. Internationales Sommerlager des Malteserordens in Spanien, 6. August 2026
International Malta Camp 2026 – offizielle Camp-Website
Stand: 11. August 2026
"IN OMNIBUS ORDO"
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