Cousins, Freunde und ein „Brudervolk“ – Europas Königshäuser trauern um Harald V
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28. August 2026 | König Harald V. von Norwegen ist tot
2 Wochen 5 Tage her - 2 Wochen 5 Tage herSeine Majestät König Harald V.
21. Februar 1937 – 28. August 2026
Foto: König Harald V. von Norwegen (1937–2026)
Bildquelle: Det kongelige hoff / The Royal Court of Norway
Das Ende einer 35-jährigen Regierungszeit – Norwegen hat einen neuen König
Das norwegische Königshaus hat am Morgen des 28. August 2026 den Tod von König Harald V. bekanntgegeben.
Der Monarch starb um 06:35 Uhr im Rikshospitalet in Oslo. Er wurde 89 Jahre alt.
Mit seinem Tod endet eine Regierungszeit von mehr als 35 Jahren und zugleich ein Kapitel norwegischer Geschichte, das von der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg bis weit in das 21. Jahrhundert reichte.
Die norwegische Regierung bestätigte den Tod des Königs noch am Morgen. Ministerpräsident Jonas Gahr Støre erklärte, eine ganze Nation trauere und empfinde zugleich tiefe Dankbarkeit für ein langes Leben im Dienst Norwegens.
Harald V. war seit dem 17. Januar 1991 König von Norwegen.
Die letzten Tage des Königs
König Harald hatte in den Wochen vor seinem Tod wegen einer hämolytischen Anämie medizinische Behandlung erhalten. Bei dieser Erkrankung werden rote Blutkörperchen schneller abgebaut, als sie vom Körper ersetzt werden können.
Der König wurde mit Kortison behandelt. Infolge dieser Therapie kam es zu Flüssigkeitsansammlungen im Körper, weshalb Harald am 17. August 2026 in das Rikshospitalet aufgenommen wurde.
Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich anschließend zusätzlich durch eine bakterielle Infektion des Blutes. Der König erhielt Antibiotika und reagierte zunächst auf die Behandlung.
Am 27. August teilte der Königliche Hof schließlich mit, dass sich sein Zustand erheblich verschlechtert habe und als sehr ernst einzuschätzen sei. Mitglieder der königlichen Familie versammelten sich bei ihm.
Am folgenden Morgen, dem 28. August, schlief Harald V. um 06:35 Uhr friedlich ein.
Der König ist tot – es lebe der König
Der norwegische Thron wird beim Tod des Monarchen ohne Interregnum weitergegeben.
Nach § 6 der norwegischen Verfassung ging die Krone deshalb im Augenblick des Todes Haralds unmittelbar auf seinen Sohn über.
Um 06:35 Uhr wurde der bisherige Kronprinz Haakon Magnus König von Norwegen.
Eine Wahl, Bestätigung durch das Parlament oder förmliche Krönung ist für den Thronübergang nicht erforderlich.
Der neue König ist seit diesem Augenblick Staatsoberhaupt.
Seinen offiziellen Königsnamen und seinen Wahlspruch gibt der Monarch im Zusammenhang mit dem außerordentlichen Staatsrat bekannt. Für den 28. August wurde dieser Staatsrat auf 11:30 Uhr im Königlichen Schloss angesetzt.
Allgemein wird erwartet, dass der neue König als Haakon VIII. regieren wird. Dies wäre eine bewusste Anknüpfung an seinen Urgroßvater Haakon VII., den Begründer der gegenwärtigen norwegischen Königsdynastie.
Anmerkung zum aktuellen Nachrichtenstand:
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags war der Königsname „Haakon VIII.“ von norwegischer Seite noch nicht offiziell verkündet. Mehrere internationale Medien verwenden ihn bereits. Bis zur förmlichen Bekanntgabe empfiehlt es sich daher, schlicht vom „neuen König Haakon“ beziehungsweise vom „neuen König von Norwegen“ zu sprechen.
Mette-Marit wird Königin – Ingrid Alexandra Kronprinzessin
Mit der Thronbesteigung ihres Gemahls wird die bisherige Kronprinzessin Mette-Marit Königin von Norwegen.
Königin Sonja verliert dadurch ihren bisherigen Titel nicht. Norwegen wird somit Königin Sonja als Witwe Haralds V. und Königin Mette-Marit als Gemahlin des neuen Königs haben.
Eine besondere staatsrechtliche Problematik entsteht daraus nicht: Beide sind Königinnen als Gemahlinnen eines Monarchen und keine regierenden Königinnen. Von besonderer genealogischer und verfassungsrechtlicher Bedeutung ist gleichzeitig der Rangwechsel von Prinzessin Ingrid Alexandra:
Prinzessin Ingrid Alexandra ist nun Kronprinzessin von Norwegen und unmittelbare Erbin des Thrones.
Die derzeitige Thronfolge lautet:
- 1. Kronprinzessin Ingrid Alexandra, geboren 21. Januar 2004
- 2. Prinz Sverre Magnus, geboren 3. Dezember 2005
- 3. Prinzessin Märtha Louise, geboren 22. September 1971
- 4. Maud Angelica Behn, geboren 2003
- 5. Leah Isadora Behn, geboren 2005
- 6. Emma Tallulah Behn, geboren 2008
Diese Reihenfolge ist eine Folge der 1990 beschlossenen Reform des norwegischen Thronfolgerechts.
Seither gilt grundsätzlich die Gleichberechtigung der Geschlechter: Das ältere Kind geht unabhängig vom Geschlecht dem jüngeren vor.
Für vor 1990 Geborene bestehen jedoch Übergangsbestimmungen. Deshalb blieb der 1973 geborene Haakon in der Thronfolge vor seiner bereits 1971 geborenen Schwester Märtha Louise.
Für Ingrid Alexandra und Sverre Magnus gilt dagegen die geschlechtsneutrale Primogenitur.
Damit steht erstmals in der gegenwärtigen norwegischen Monarchie eine Frau als Kronprinzessin aus eigenem Thronfolgerecht unmittelbar vor dem Thron.
Ein König, dessen Kindheit vom Krieg geprägt wurde
Harald wurde am 21. Februar 1937 auf Skaugum in Asker geboren.
Seine Eltern waren
Kronprinz Olav, der spätere König Olav V., und
Kronprinzessin Märtha, geborene Prinzessin von Schweden.
Harald hatte zwei ältere Schwestern, Ragnhild und Astrid.
Seine Geburt besaß damals erhebliche dynastische Bedeutung. Nach der seinerzeit geltenden norwegischen Verfassung waren nur männliche Nachkommen thronfolgeberechtigt. Harald war daher derjenige, der den Fortbestand der Dynastie in männlicher Linie sicherte.
Der Königliche Hof bezeichnet ihn als den ersten in Norwegen geborenen Prinzen seit 567 Jahren.
Nur drei Jahre nach seiner Geburt wurde das Leben der Familie durch den Krieg grundlegend verändert.
Am 9. April 1940 begann die deutsche Besetzung Norwegens.
Kronprinzessin Märtha floh mit ihren Kindern zunächst nach Schweden. Im August 1940 reiste sie mit Ragnhild, Astrid und Harald in die Vereinigten Staaten weiter. Präsident Franklin D. Roosevelt hatte der Familie Zuflucht angeboten.
König Haakon VII. und Kronprinz Olav hielten sich dagegen gemeinsam mit der norwegischen Exilregierung in Großbritannien auf.
Harald verbrachte somit einen erheblichen Teil seiner frühen Kindheit im amerikanischen Exil.
Am 7. Juni 1945 kehrte er gemeinsam mit König Haakon VII., seiner Mutter und seinen Schwestern nach Norwegen zurück.
Das Datum war bewusst gewählt: Genau fünf Jahre zuvor, am 7. Juni 1940, hatten König und Regierung Norwegen verlassen müssen.
Hunderttausende Menschen begrüßten die königliche Familie bei ihrer Rückkehr in Oslo.
Für den achtjährigen Harald wurde die Heimkehr zu einem prägenden Erlebnis – und die Erinnerung an Krieg, Besatzung, Exil und Wiedergewinnung der staatlichen Freiheit blieb ein Hintergrund seiner späteren Vorstellung vom Königtum.
Ausbildung und Vorbereitung auf die Krone
Nach der Rückkehr besuchte Harald die Smestad-Schule und später die Osloer Kathedralschule.
1955 legte er dort seinen Schulabschluss ab.
Anschließend durchlief er eine militärische Ausbildung und schloss 1959 die Norwegische Militärakademie ab.
Von 1960 bis 1962 studierte er am Balliol College in Oxford Sozialwissenschaften, Geschichte und Wirtschaft.
Bereits 1957 war sein Großvater König Haakon VII. gestorben. Haralds Vater bestieg als Olav V. den Thron, und der zwanzigjährige Harald wurde Kronprinz.
Mehr als drei Jahrzehnte lang konnte er danach an der Seite seines Vaters Erfahrungen für das spätere Königsamt sammeln.
Harald und Sonja – eine Ehe, die die Monarchie veränderte
Auch Haralds Privatleben wurde zu einem wichtigen Kapitel in der Modernisierung der norwegischen Monarchie.
1959 lernte der Kronprinz Sonja Haraldsen kennen.
Sie stammte nicht aus einem regierenden oder ehemals regierenden Haus, sondern aus einer norwegischen bürgerlichen Familie.
Eine Ehe des Thronfolgers mit einer Bürgerlichen galt damals noch keineswegs als selbstverständlich. Neun Jahre lang dauerte die Beziehung, ehe König Olav V. nach Beratungen mit Regierung und führenden Politikern seine Zustimmung gab.
Am 29. August 1968 heirateten Harald und Sonja im Osloer Dom.
König Harald starb damit nur einen Tag vor ihrem 58. Hochzeitstag.
Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor:
Prinzessin Märtha Louise, geboren 1971, und
der heutige König Haakon, geboren 1973.
Die Ehe Haralds und Sonjas wurde rückblickend zu einem entscheidenden Schritt auf dem Weg der norwegischen Monarchie von der traditionellen dynastischen Heiratspolitik zu einer stärker gesellschaftlich eingebundenen Monarchie.
17. Januar 1991: Harald wird König
Am Abend des 17. Januar 1991 starb König Olav V. auf Kongsseteren bei Oslo.
Im selben Augenblick wurde sein Sohn König.
Vier Tage später, am 21. Januar 1991, legte Harald V. vor dem Storting den von § 9 der Verfassung vorgeschriebenen Eid ab.
Er verpflichtete sich, das Königreich Norwegen in Übereinstimmung mit Verfassung und Gesetzen zu regieren.
Harald übernahm auch den Wahlspruch seines Vaters und Großvaters:
ALT FOR NORGE
„Alles für Norwegen“
„Alles für Norwegen“
Am 23. Juni 1991 wurden König Harald und Königin Sonja im Nidarosdom in Trondheim feierlich gesegnet beziehungsweise „gesignet“.
Eine Krönung war dies ausdrücklich nicht.
Norwegens letzte gekrönte Monarchen waren 1906 Haakon VII. und Königin Maud gewesen. Die verfassungsmäßige Verpflichtung zur Krönung wurde 1908 aufgehoben.
Olav V. hatte 1958 stattdessen die Tradition der kirchlichen Segnung im Nidarosdom begründet; Harald und Sonja setzten sie 1991 fort.
Ob auch der neue König und Königin Mette-Marit eine entsprechende Feier wünschen, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.
Ein Monarch zwischen Tradition und gesellschaftlichem Wandel
Harald V. verstand sein Königtum als Kontinuität – ohne gesellschaftlichen Stillstand.
Während seiner Regierungszeit veränderte sich Norwegen tiefgreifend. Der König versuchte dabei, die Monarchie als überparteiliche Institution und als Symbol eines gemeinsamen Staates zu erhalten.
Besonders deutlich wurde dies in seinen Reden über Zugehörigkeit, Toleranz und gesellschaftliche Vielfalt.
Seine Aufgabe sah er weniger darin, politische Richtungen vorzugeben, als vielmehr darin, Menschen zusammenzuführen.
Diese Rolle trat besonders nach den Terroranschlägen vom 22. Juli 2011 hervor.
Nach den Anschlägen in Oslo und auf Utøya wurde Harald zu einer wichtigen öffentlichen Stimme der Trauer. Seine Begegnungen mit Hinterbliebenen und seine Reden trugen dazu bei, der nationalen Trauer Ausdruck zu geben.
Auch Ministerpräsident Jonas Gahr Støre erinnerte in seinem heutigen Nachruf ausdrücklich daran, dass Harald in den schwersten Stunden des Landes Worte gefunden habe, die die Menschen zusammenführten.
Der Segler auf dem Thron
Neben seinen Staatsaufgaben war Harald leidenschaftlicher Sportler.
Besonders eng war er dem Segelsport verbunden.
Bei der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele von Tokio 1964 trug Kronprinz Harald die norwegische Fahne.
Später errang er auch bedeutende internationale Segelerfolge:
1987 wurde er mit seiner Mannschaft auf der Fram X Weltmeister,
2005 mit der Fram XV Europameister.
Bis 2022 nahm der König regelmäßig an nationalen und internationalen Regatten teil.
Sport war für ihn dabei weit mehr als höfische Freizeitbeschäftigung: Der König war über Jahrzehnte eine weithin sichtbare Symbolfigur des norwegischen Sports.
Natur- und Umweltschutz
Eine zweite persönliche Leidenschaft war die Natur.
Noch als Kronprinz gehörte Harald zu den Initiatoren der norwegischen Sektion des World Wide Fund for Nature – WWF.
Zwanzig Jahre lang stand er WWF-Norwegen als Präsident vor.
Jagd, Fischerei, Segeln und Aufenthalte in der norwegischen Landschaft gehörten zu seinem persönlichen Leben ebenso wie das öffentliche Engagement für Natur- und Umweltschutz.
Genealogisch: Glücksburg, Bernadotte und Windsor
Für Genealogen ist Harald V. nicht zuletzt wegen seiner außergewöhnlich dichten Verbindungen zwischen den europäischen Dynastien interessant.
Das norwegische Königshaus gehört zum Haus Glücksburg.
Haralds Großvater Haakon VII. war als Prinz Carl von Dänemark geboren worden, Sohn König Friedrichs VIII. von Dänemark.
Als Norwegen 1905 nach der Auflösung der Union mit Schweden einen eigenen König suchte, nahm Prinz Carl nach einer Volksabstimmung die norwegische Krone an und wählte den historischen Königsnamen Haakon.
Seine Gemahlin Königin Maud war eine Tochter König Edwards VII. von Großbritannien und damit eine Enkelin Königin Victorias.
Über diese Linie war Harald V. ein Ururenkel Königin Victorias.
Auch mütterlicherseits war Harald eng mit den skandinavischen Dynastien verbunden.
Seine Mutter Kronprinzessin Märtha wurde als Prinzessin Märtha von Schweden geboren. Sie war eine Tochter von
Prinz Carl von Schweden, Herzog von Västergötland,
und
Prinzessin Ingeborg von Dänemark.
Märthas Schwester Astrid wurde Königin der Belgier.
Harald vereinigte damit in seiner Person dynastische Linien der Häuser Glücksburg, Bernadotte und Sachsen-Coburg und Gotha/Windsor.
Mit dem heutigen Thronwechsel setzt sich die direkte Linie fort:
Haakon VII.
↓
Olav V.
↓
Harald V.
↓
der neue König Haakon
↓
Kronprinzessin Ingrid Alexandra
↓
Olav V.
↓
Harald V.
↓
der neue König Haakon
↓
Kronprinzessin Ingrid Alexandra
Die norwegische Monarchie hat seit der Wiedererrichtung eines eigenständigen Königtums 1905 damit erst ihren vierten Monarchen.
König Harald und das norwegische Ordenswesen
Für Heraldiker und Ordenskundler ist mit dem Tod Haralds auch ein Wechsel an der Spitze des norwegischen Ordenswesens verbunden.
Der König von Norwegen ist Großmeister des Königlich Norwegischen St.-Olavs-Ordens und des Königlich Norwegischen Verdienstordens.
Der St.-Olavs-Orden wurde 1847 von König Oscar I. gestiftet und zählt bis heute zu den wichtigsten staatlichen Auszeichnungen Norwegens.
Harald V. trug das Großkreuz mit der Kette des St.-Olavs-Ordens und das Großkreuz des Norwegischen Verdienstordens.
Mit dem Thronwechsel geht die Stellung des Souveräns an der Spitze dieses Systems auf den neuen König über.
Damit zeigt sich auch hier eines der charakteristischen Elemente monarchischer Kontinuität:
Die Person des Herrschers wechselt – Krone, Verfassung und Institutionen bestehen fort.
Norwegen in Staatstrauer
Noch am Morgen des 28. August ordnete die Regierung Trauerbeflaggung an.
An allen staatlichen Einrichtungen werden die norwegischen Flaggen bis nach der Beisetzung auf Halbmast gesetzt. Kommunen und Provinzen wurden aufgefordert, sich anzuschließen.
Für den Mittag des Todestages wurden landesweit Glockengeläut und militärische Trauersalute angekündigt.
Vor dem Königlichen Schloss in Oslo begannen bereits Blumen, Kerzen und persönliche Botschaften der Bevölkerung ein immer größer werdendes Meer der Erinnerung zu bilden.
Der Tod Haralds ist für Norwegen nicht nur das Ende einer Regierung, sondern ein Generationenwechsel.
Viele heute lebende Norweger hatten während ihres gesamten bewussten Lebens nur einen König gekannt.
Der neue König
Der bisherige Kronprinz Haakon Magnus wurde am 20. Juli 1973 im Rikshospitalet in Oslo geboren.
Beim Tod seines Großvaters Olav V. im Januar 1991 wurde der damals Siebzehnjährige Kronprinz.
Er absolvierte seinen Militärdienst in der Königlich Norwegischen Marine und schloss 1995 die Marineakademie in Bergen ab.
1999 erwarb er an der University of California, Berkeley einen Bachelorabschluss in Politikwissenschaft.
2003 folgte ein Masterabschluss in Entwicklungsstudien an der London School of Economics and Political Science.
Seit 2003 engagiert er sich als Goodwill Ambassador des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen UNDP.
Während der zunehmenden gesundheitlichen Probleme seines Vaters übernahm Haakon wiederholt als Regent die Aufgaben des Staatsoberhauptes.
Die verfassungsrechtliche Praxis des Königtums ist ihm daher seit vielen Jahren vertraut.
Nun beginnt seine eigene Regierungszeit.
Eine historische Zäsur
Haralds Leben begann in einem Europa, das wenige Jahre später im Krieg versank.
Als Kind musste er sein Land verlassen.
Als Achtjähriger kehrte er in ein befreites Norwegen zurück.
Als Kronprinz erlebte er die jahrzehntelange Entwicklung des Nachkriegsstaates.
Als König führte er die Monarchie durch gesellschaftliche Veränderungen, nationale Katastrophen und neue Vorstellungen davon, wer zur norwegischen Gemeinschaft gehört.
Mehr als 35 Jahre lang trug Harald V. die Krone.
Am Morgen des 28. August 2026 endete seine Regierungszeit.
Die Krone aber ging im selben Augenblick weiter.
Norwegen trauert um Harald V. – und tritt zugleich in eine neue Regierungszeit ein.
König Harald V. von Norwegen
* Skaugum, 21. Februar 1937
† Oslo, 28. August 2026
Möge er in Frieden ruhen.
* Skaugum, 21. Februar 1937
† Oslo, 28. August 2026
Möge er in Frieden ruhen.
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Re: Cousins, Freunde und ein „Brudervolk“ – Europas Königshäuser trauern um Harald V
2 Wochen 4 Tage her
Cousins, Freunde und ein „Brudervolk“ – Europas Königshäuser trauern um Harald V.
Die Kondolenzbotschaften nach dem Tod König Haralds V. zeigen, wie eng die europäischen Monarchien bis heute nicht nur diplomatisch, sondern auch familiär miteinander verbunden sind.
Nach dem Tod König Haralds V. von Norwegen am Morgen des 28. August 2026 erreichten Königin Sonja, König Haakon VIII. und die norwegische Königsfamilie innerhalb weniger Stunden Kondolenzbotschaften aus nahezu allen europäischen Königshäusern.
Bemerkenswert ist dabei der persönliche Ton. Neben den protokollarischen Würdigungen eines Staatsoberhauptes tritt immer wieder die Erinnerung an einen Verwandten, Freund und langjährigen Weggefährten.
„My dear cousin“ – König Charles III.
Besonders persönlich formulierte König Charles III. von Großbritannien. Gemeinsam mit Königin Camilla habe er mit „tiefster Trauer“ vom Tod seines „my dear cousin“, König Harald V., erfahren.
Charles erinnerte daran, dass Harald sein Volk 35 Jahre lang mit „unwavering dedication“ gedient und Norwegen durch Zeiten großer Veränderungen mit „warmth and humility“ geführt habe.
Dabei verwies der britische König ausdrücklich auf die außergewöhnlich engen historischen und familiären Beziehungen zwischen Großbritannien und Norwegen. Diese reichen weit über die heutigen Monarchen hinaus: Haralds Großmutter Königin Maud von Norwegen war eine Tochter König Edwards VII. und damit Schwester König Georgs V.
Genealogisch waren Harald V. und Charles III. Cousins zweiten Grades, um eine Generation versetzt. Die Bezeichnung „my dear cousin“ entspricht dem traditionellen familiären Sprachgebrauch der europäischen Dynastien.
Charles schloss mit seinen tief empfundenen Kondolenzen an Königin Sonja und die gesamte Familie und erklärte, Großbritannien teile Norwegens Trauer über diesen „heartbreaking loss“.
Schweden – „unser lieber Freund“ und ein königliches Patenkind
Noch unmittelbarer war die Botschaft König Carl XVI. Gustafs von Schweden.
Er habe mit großer Trauer erfahren, dass „our dear friend, King Harald“ verstorben sei. Haralds Lebensgeschichte bezeichnete der schwedische König als außergewöhnlich: Kindheit im Krieg und Exil, Rückkehr in ein freies Norwegen, die Entwicklung des Landes nach 1945 und schließlich 35 Jahre auf dem norwegischen Thron.
Als Staatsoberhaupt wie als erfolgreicher Sportler sei Harald ein hervorragender Repräsentant seines Landes gewesen. Carl Gustaf fasste dies mit Haralds eigenem Wahlspruch zusammen:
Eine besondere genealogische und persönliche Verbindung zeigt sich am Ende der Botschaft. Carl XVI. Gustaf nennt den neuen König ausdrücklich seinen „dear Godson Haakon“.
Haakon ist tatsächlich das Patenkind des schwedischen Königs.
Carl Gustaf wünschte ihm Glück und Erfolg bei seiner neuen Aufgabe im Dienst für das norwegische „Brudervolk“.
Auch genealogisch bestanden enge Verbindungen: Harald V. stammte mütterlicherseits aus dem schwedischen Königshaus. Seine Mutter Kronprinzessin Märtha war eine geborene Prinzessin von Schweden. Harald und Carl XVI. Gustaf waren über König Oscar II. ebenfalls Cousins zweiten Grades, um eine Generation versetzt.
Dänemark – Abschied von „Onkel Harald“
Vielleicht die familiärste Kondolenz kam aus Kopenhagen.
König Frederik X. und Königin Mary richteten ihr Schreiben unmittelbar an den neuen König Haakon VIII. Sie erinnerten daran, welche Bedeutung Harald sowohl für Königin Margrethe II. als auch für sie selbst gehabt habe.
Dabei sprechen sie nicht vom Staatsoberhaupt Harald, sondern vom vertrauten
Seine warme Persönlichkeit, sein trockener Humor und seine unerschütterliche Ruhe hätten anderen das Gefühl gegeben, sich in seiner Nähe wohlzufühlen. Harald sei ein außergewöhnlicher Mensch gewesen, „with a twinkle in his eye and a big heart“.
Für 35 Jahre sei er ein fester Bezugspunkt des norwegischen Volkes gewesen und habe Pflicht und Verantwortung mit menschlicher Nähe verbunden.
An Haakon gewandt zeigten sich Frederik und Mary überzeugt, dass er die Krone mit derselben Ehre und Würde tragen werde wie sein Vater.
Auch die Bezeichnung „Onkel Harald“ ist vor allem Ausdruck familiärer Nähe und keine genealogisch wörtliche Verwandtschaftsbezeichnung. Harald V. und Frederik X. waren über die Brüder Haakon VII. und Christian X., beide Söhne König Frederiks VIII. von Dänemark, ebenfalls Cousins zweiten Grades, um eine Generation versetzt.
Damit verbindet die drei heute regierenden Könige Charles III., Carl XVI. Gustaf und Frederik X. mit Harald V. interessanterweise jeweils eine Verwandtschaft dieses Grades – allerdings über verschiedene Linien europäischer Königshäuser.
Niederlande – eine „besondere Freundschaft“
König Willem-Alexander und Königin Máxima veröffentlichten ihre Kondolenz gemeinsam mit Prinzessin Beatrix.
Sie erinnerten an ihre „besondere Freundschaft“ mit Harald, dessen Andenken sie im Herzen bewahren würden.
Der norwegische König habe seinem Land mit Liebe, Stolz und Überzeugung gedient. Besonders persönlich ist die Erinnerung an gemeinsame Reisen in und um Oslo sowie weiter in den Norden Norwegens.
Harald habe eine besondere Fähigkeit besessen, Menschen miteinander zu verbinden. Die niederländische Königsfamilie bezeichnete ihn sinngemäß als Verkörperung von Verbundenheit und Freundschaft.
Ihre Botschaft endet auf Norwegisch:
„Danke für alles.“
Luxemburg – Erinnerung an den Segler und Staatsmann
Auch aus Luxemburg kam eine ausführliche Würdigung.
Sie stammt vom seit Oktober 2025 regierenden Großherzog Guillaume. Er übermittelte gemeinsam mit Großherzogin Stéphanie sowie dem früheren Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa die Anteilnahme der großherzoglichen Familie und des luxemburgischen Volkes.
Besonders hervorgehoben wurden Haralds außergewöhnliche körperliche und geistige Kraft sowie seine sportliche Laufbahn.
Harald hatte für Norwegen an drei Olympischen Spielen teilgenommen – 1964 in Tokio, 1968 in Mexiko und 1972 in München. 1987 wurde er Weltmeister und 2005 Europameister im Segeln.
Noch 2022 nahm der damals 85-jährige König an einer internationalen Regatta teil.
Bis zuletzt, heißt es in der luxemburgischen Botschaft, sei Harald seinem Wahlspruch treu geblieben:
Mehr als diplomatische Kondolenz
Gerade im Vergleich zeigen diese Botschaften eine Besonderheit der europäischen Monarchien.
Hier kondolieren nicht ausschließlich Staatsoberhäupter einander. Es schreiben Cousins, Paten, langjährige Freunde und Angehörige von Familien, deren Stammbäume seit Generationen ineinandergreifen.
Die Begriffe „dear cousin“, „our dear friend“, „Uncle Harald“ und „my dear Godson Haakon“ sind deshalb mehr als höfische Rhetorik.
Sie machen sichtbar, dass Harald V. zu einer Generation europäischer Monarchen gehörte, deren persönliche Beziehungen über Jahrzehnte gewachsen waren – bei Staatsbesuchen und Familienfeiern ebenso wie bei Hochzeiten, Taufen, Jubiläen und Beisetzungen.
Mit seinem Tod verliert Norwegen seinen König von 35 Jahren.
Die europäischen Königshäuser verlieren zugleich einen Verwandten, Freund und einen der dienstältesten Vertreter ihrer Gemeinschaft.
Harald V. von Norwegen
* 21. Februar 1937
† 28. August 2026
König von Norwegen: 17. Januar 1991–28. August 2026
Wahlspruch:
Alt for Norge – Alles für Norwegen
Quellen:
– Det Norske Kongehus, 28. August 2026 - www.dagbladet.no/kje...p/85073875
– The Royal Family, London, Kondolenzbotschaft König Charles' III.
– Kungahuset, Stockholm, Erklärung König Carl XVI. Gustafs
– Det Danske Kongehus, Kondolenzschreiben an König Haakon VIII.
– Het Koninklijk Huis, Den Haag, Erklärung König Willem-Alexanders, Königin Máximas und Prinzessin Beatrix'
– Cour grand-ducale, Luxemburg, Kondolenzbotschaft Großherzog Guillaumes
Die Kondolenzbotschaften nach dem Tod König Haralds V. zeigen, wie eng die europäischen Monarchien bis heute nicht nur diplomatisch, sondern auch familiär miteinander verbunden sind.
Nach dem Tod König Haralds V. von Norwegen am Morgen des 28. August 2026 erreichten Königin Sonja, König Haakon VIII. und die norwegische Königsfamilie innerhalb weniger Stunden Kondolenzbotschaften aus nahezu allen europäischen Königshäusern.
Bemerkenswert ist dabei der persönliche Ton. Neben den protokollarischen Würdigungen eines Staatsoberhauptes tritt immer wieder die Erinnerung an einen Verwandten, Freund und langjährigen Weggefährten.
„My dear cousin“ – König Charles III.
Besonders persönlich formulierte König Charles III. von Großbritannien. Gemeinsam mit Königin Camilla habe er mit „tiefster Trauer“ vom Tod seines „my dear cousin“, König Harald V., erfahren.
Charles erinnerte daran, dass Harald sein Volk 35 Jahre lang mit „unwavering dedication“ gedient und Norwegen durch Zeiten großer Veränderungen mit „warmth and humility“ geführt habe.
Dabei verwies der britische König ausdrücklich auf die außergewöhnlich engen historischen und familiären Beziehungen zwischen Großbritannien und Norwegen. Diese reichen weit über die heutigen Monarchen hinaus: Haralds Großmutter Königin Maud von Norwegen war eine Tochter König Edwards VII. und damit Schwester König Georgs V.
Genealogisch waren Harald V. und Charles III. Cousins zweiten Grades, um eine Generation versetzt. Die Bezeichnung „my dear cousin“ entspricht dem traditionellen familiären Sprachgebrauch der europäischen Dynastien.
Charles schloss mit seinen tief empfundenen Kondolenzen an Königin Sonja und die gesamte Familie und erklärte, Großbritannien teile Norwegens Trauer über diesen „heartbreaking loss“.
Schweden – „unser lieber Freund“ und ein königliches Patenkind
Noch unmittelbarer war die Botschaft König Carl XVI. Gustafs von Schweden.
Er habe mit großer Trauer erfahren, dass „our dear friend, King Harald“ verstorben sei. Haralds Lebensgeschichte bezeichnete der schwedische König als außergewöhnlich: Kindheit im Krieg und Exil, Rückkehr in ein freies Norwegen, die Entwicklung des Landes nach 1945 und schließlich 35 Jahre auf dem norwegischen Thron.
Als Staatsoberhaupt wie als erfolgreicher Sportler sei Harald ein hervorragender Repräsentant seines Landes gewesen. Carl Gustaf fasste dies mit Haralds eigenem Wahlspruch zusammen:
Er gab „alles für Norwegen“.
Eine besondere genealogische und persönliche Verbindung zeigt sich am Ende der Botschaft. Carl XVI. Gustaf nennt den neuen König ausdrücklich seinen „dear Godson Haakon“.
Haakon ist tatsächlich das Patenkind des schwedischen Königs.
Carl Gustaf wünschte ihm Glück und Erfolg bei seiner neuen Aufgabe im Dienst für das norwegische „Brudervolk“.
Auch genealogisch bestanden enge Verbindungen: Harald V. stammte mütterlicherseits aus dem schwedischen Königshaus. Seine Mutter Kronprinzessin Märtha war eine geborene Prinzessin von Schweden. Harald und Carl XVI. Gustaf waren über König Oscar II. ebenfalls Cousins zweiten Grades, um eine Generation versetzt.
Dänemark – Abschied von „Onkel Harald“
Vielleicht die familiärste Kondolenz kam aus Kopenhagen.
König Frederik X. und Königin Mary richteten ihr Schreiben unmittelbar an den neuen König Haakon VIII. Sie erinnerten daran, welche Bedeutung Harald sowohl für Königin Margrethe II. als auch für sie selbst gehabt habe.
Dabei sprechen sie nicht vom Staatsoberhaupt Harald, sondern vom vertrauten
„Uncle Harald“.
Seine warme Persönlichkeit, sein trockener Humor und seine unerschütterliche Ruhe hätten anderen das Gefühl gegeben, sich in seiner Nähe wohlzufühlen. Harald sei ein außergewöhnlicher Mensch gewesen, „with a twinkle in his eye and a big heart“.
Für 35 Jahre sei er ein fester Bezugspunkt des norwegischen Volkes gewesen und habe Pflicht und Verantwortung mit menschlicher Nähe verbunden.
An Haakon gewandt zeigten sich Frederik und Mary überzeugt, dass er die Krone mit derselben Ehre und Würde tragen werde wie sein Vater.
Auch die Bezeichnung „Onkel Harald“ ist vor allem Ausdruck familiärer Nähe und keine genealogisch wörtliche Verwandtschaftsbezeichnung. Harald V. und Frederik X. waren über die Brüder Haakon VII. und Christian X., beide Söhne König Frederiks VIII. von Dänemark, ebenfalls Cousins zweiten Grades, um eine Generation versetzt.
Damit verbindet die drei heute regierenden Könige Charles III., Carl XVI. Gustaf und Frederik X. mit Harald V. interessanterweise jeweils eine Verwandtschaft dieses Grades – allerdings über verschiedene Linien europäischer Königshäuser.
Niederlande – eine „besondere Freundschaft“
König Willem-Alexander und Königin Máxima veröffentlichten ihre Kondolenz gemeinsam mit Prinzessin Beatrix.
Sie erinnerten an ihre „besondere Freundschaft“ mit Harald, dessen Andenken sie im Herzen bewahren würden.
Der norwegische König habe seinem Land mit Liebe, Stolz und Überzeugung gedient. Besonders persönlich ist die Erinnerung an gemeinsame Reisen in und um Oslo sowie weiter in den Norden Norwegens.
Harald habe eine besondere Fähigkeit besessen, Menschen miteinander zu verbinden. Die niederländische Königsfamilie bezeichnete ihn sinngemäß als Verkörperung von Verbundenheit und Freundschaft.
Ihre Botschaft endet auf Norwegisch:
Takk for alt.
„Danke für alles.“
Luxemburg – Erinnerung an den Segler und Staatsmann
Auch aus Luxemburg kam eine ausführliche Würdigung.
Sie stammt vom seit Oktober 2025 regierenden Großherzog Guillaume. Er übermittelte gemeinsam mit Großherzogin Stéphanie sowie dem früheren Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa die Anteilnahme der großherzoglichen Familie und des luxemburgischen Volkes.
Besonders hervorgehoben wurden Haralds außergewöhnliche körperliche und geistige Kraft sowie seine sportliche Laufbahn.
Harald hatte für Norwegen an drei Olympischen Spielen teilgenommen – 1964 in Tokio, 1968 in Mexiko und 1972 in München. 1987 wurde er Weltmeister und 2005 Europameister im Segeln.
Noch 2022 nahm der damals 85-jährige König an einer internationalen Regatta teil.
Bis zuletzt, heißt es in der luxemburgischen Botschaft, sei Harald seinem Wahlspruch treu geblieben:
„Alt for Norge“ – Alles für Norwegen.
Mehr als diplomatische Kondolenz
Gerade im Vergleich zeigen diese Botschaften eine Besonderheit der europäischen Monarchien.
Hier kondolieren nicht ausschließlich Staatsoberhäupter einander. Es schreiben Cousins, Paten, langjährige Freunde und Angehörige von Familien, deren Stammbäume seit Generationen ineinandergreifen.
Die Begriffe „dear cousin“, „our dear friend“, „Uncle Harald“ und „my dear Godson Haakon“ sind deshalb mehr als höfische Rhetorik.
Sie machen sichtbar, dass Harald V. zu einer Generation europäischer Monarchen gehörte, deren persönliche Beziehungen über Jahrzehnte gewachsen waren – bei Staatsbesuchen und Familienfeiern ebenso wie bei Hochzeiten, Taufen, Jubiläen und Beisetzungen.
Mit seinem Tod verliert Norwegen seinen König von 35 Jahren.
Die europäischen Königshäuser verlieren zugleich einen Verwandten, Freund und einen der dienstältesten Vertreter ihrer Gemeinschaft.
Harald V. von Norwegen
* 21. Februar 1937
† 28. August 2026
König von Norwegen: 17. Januar 1991–28. August 2026
Wahlspruch:
Alt for Norge – Alles für Norwegen
Quellen:
– Det Norske Kongehus, 28. August 2026 - www.dagbladet.no/kje...p/85073875
– The Royal Family, London, Kondolenzbotschaft König Charles' III.
– Kungahuset, Stockholm, Erklärung König Carl XVI. Gustafs
– Det Danske Kongehus, Kondolenzschreiben an König Haakon VIII.
– Het Koninklijk Huis, Den Haag, Erklärung König Willem-Alexanders, Königin Máximas und Prinzessin Beatrix'
– Cour grand-ducale, Luxemburg, Kondolenzbotschaft Großherzog Guillaumes
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