Schwabe von Kremshausen
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Schwabe von Kremshausen
1 Woche 6 Tage her
Emil Schwabe von Kremshausen – Adelsdiplom von 1899, militärische Laufbahn und Wappen
Originaladelsdiplom für den k. u. k. Obersten Emil Schwabe – Erhebung in den systemmäßigen Adelsstand mit dem Prädikat „von Kremshausen“
Bei dem hier vorgestellten Dokument handelt es sich um das offenbar im Original erhalten gebliebene Adelsdiplom für den k. u. k. Obersten Emil Schwabe, der mit Diplom vom 5. September 1899 unter dem Prädikat beziehungsweise Adelsnamen „von Kremshausen“ in den österreichischen Adelsstand erhoben wurde.
Die bisher verfügbaren Angaben lassen sich durch mehrere zeitgenössische beziehungsweise archivalische Quellen ergänzen und in wesentlichen Punkten bestätigen. Zugleich ergeben sich einige Präzisierungen, insbesondere hinsichtlich seiner Stellung beim galizischen Infanterie-Regiment Nr. 30.
1. Biografische Eckdaten
Nach der Beschreibung des erhaltenen Adelsdiploms in einem Auktionskatalog wurde Emil Schwabe im Jahre 1847 in Hermannstadt in Siebenbürgen geboren.
Ein genaues Geburtsdatum ist durch die bisher herangezogenen amtlichen Quellen noch nicht bestätigt. In einzelnen Sekundärangaben wird der 21. April 1847 genannt; diese Angabe sollte jedoch noch anhand eines Tauf- oder Geburtsmatrikeneintrages aus Hermannstadt überprüft werden.
Gesichert beziehungsweise quellenmäßig belegt sind gegenwärtig folgende Eckdaten:
Als Sterbeort wird in der bisherigen Überlieferung Wien genannt. Die Generalitätsliste des Österreichischen Staatsarchivs bestätigt zwar den Todestag, nennt an der betreffenden Stelle jedoch keinen Sterbeort. Die Wiener Ortsangabe sollte daher noch durch eine Sterbematrik, eine Todesanzeige oder einen zeitgenössischen Nachruf abgesichert werden.
2. Militärische Stellung beim Infanterie-Regiment Nr. 30
Der amtliche Schematismus für das kaiserliche und königliche Heer und für die kaiserliche und königliche Kriegsmarine für 1900 führt ihn in der Rangliste der Obersten als:
Die Abkürzung MVK. (KD) bezeichnet das Militärverdienstkreuz mit Kriegsdekoration.
Das Regiment wird im Schematismus als 30. galizisches Infanterie-Regiment bezeichnet. Regimentsstab und Bataillone lagen damals in Lemberg; auch der Ergänzungsbezirk war Lemberg. Regimentsinhaber war seit 1898 Feldzeugmeister Ferdinand Fiedler, von dem die damals gebräuchliche Bezeichnung „Infanterie-Regiment Fiedler Nr. 30“ herrührte.
Wichtige Präzisierung:
Emil Schwabe von Kremshausen war nach dem derzeitigen Quellenstand Oberst beim beziehungsweise im Infanterie-Regiment Nr. 30. Er war zumindest zum Zeitpunkt des Heeresschematismus für 1900 jedoch nicht dessen Regimentskommandant.
Als Regimentskommandant wird im selben Schematismus Oberst Wilhelm Schlemüller angeführt. Emil Schwabe von Kremshausen erscheint gesondert im Offiziersstand des Regiments.
Daher sollte die Bezeichnung bis zum Auftauchen anderslautender Personalverordnungen nicht lauten:
sondern quellentreu:
Eine zeitgenössische Zeitungsnotiz aus dem Oktober 1904 berichtet ferner, dass der bereits im Ruhestand befindliche Oberst Emil Schwabe von Kremshausen zum Kommandanten des Militärinvalidenhauses in Tyrnau ernannt worden sei. Diese Nachricht wäre noch mit dem entsprechenden Militär-Verordnungsblatt oder der Personalakte im Kriegsarchiv abzugleichen.
3. Die Erhebung in den Adelsstand
Das Adelsdiplom wurde am 5. September 1899 in Wien ausgefertigt. Es betrifft die Erhebung Emil Schwabes in den österreichischen Adelsstand unter dem Namen:
Nach der Auktionsbeschreibung trägt das Diplom die eigenhändige Unterschrift von Kaiser Franz Joseph I. und wurde von Ministerpräsident Franz Graf Thun und Hohenstein gegengezeichnet.
Das Stück wird dort folgendermaßen beschrieben:
Im Exemplar befanden sich nach der Katalogbeschreibung außerdem ein Exlibris und ein Besitzstempel von Philippe van Heurck. Dies ist ein wichtiger Hinweis für die Provenienzgeschichte des Diploms.
Die Bezeichnung als „systemmäßiger Adelsstand“ ist aufgrund der militärischen Laufbahn durchaus plausibel und wird in der bisherigen Überlieferung ausdrücklich verwendet. Für eine abschließende rechtshistorische Bestätigung sollte jedoch der vollständige Diplomtext gelesen werden. Besonders wichtig wäre die genaue Formulierung der Verleihungsbegründung, beispielsweise ein Hinweis auf die vorschriftsmäßig zurückgelegte Dienstzeit, Kriegsteilnahme und tadellose Dienstleistung.
4. Generalmajorscharakter und Ruhestand
Die vom Österreichischen Staatsarchiv herausgegebene Zusammenstellung Die k. k. bzw. k. u. k. Generalität 1816–1918 verzeichnet:
Die genaue militärrechtliche Formulierung ist hier von Bedeutung:
Emil Schwabe von Kremshausen wurde demnach nicht mehr als aktiver Generalmajor in eine entsprechende Dienststelle eingereiht. Vielmehr erhielt der pensionierte Oberst am 9. Januar 1906 den Charakter eines Generalmajors ad honores.
Eine präzise Bezeichnung wäre daher:
oder kürzer:
Die in der Generalitätsliste mit einem Fragezeichen versehene Ergänzung „Edler“ ist nicht als gesichert anzusehen. Der zeitgenössische Heeresschematismus führt lediglich die Form „Schwabe v. Kremshausen“. Bis zur Einsicht in den vollständigen Diplomtext sollte deshalb die neutrale und quellennahe Namensform:
verwendet werden.
5. Das Wappen
Die bisher überlieferte Beschreibung lautet:
Diese Beschreibung enthält offenbar mehrere sprachliche beziehungsweise heraldische Unklarheiten.
Die Anfangsformel „Gespalten von Blau Gold und Blau“ dürfte ein Übertragungs- oder Lesefehler sein. Nach der nachfolgenden Beschreibung ist wahrscheinlich ein lediglich gespaltener Schild mit den beiden Feldfarben Gold und Blau gemeint.
Eine vorläufig heraldisch normalisierte Lesefassung könnte daher lauten:
7. Offene Forschungsfragen
8. Quellen und weiterführende Verweise
Amtliche und archivische Quellen
Beschreibung des Originaldiploms und Provenienz
Zeitgenössische Presse
Bisheriger Forumsbeitrag
9. Vorläufiges Ergebnis
Das erhaltene Adelsdiplom Emil Schwabes von Kremshausen ist nicht nur ein bemerkenswertes heraldisches Dokument, sondern auch ein aussagekräftiges Zeugnis der spätösterreichischen Praxis des militärischen beziehungsweise systemmäßigen Adels.
Quellenmäßig gesichert sind gegenwärtig insbesondere:
Noch offen beziehungsweise überprüfungsbedürftig sind:
Über ergänzende Dokumente, Matrikennachweise, militärische Personalunterlagen oder eine gute Abbildung der Wappenseite würde ich mich sehr freuen.
Originaladelsdiplom für den k. u. k. Obersten Emil Schwabe – Erhebung in den systemmäßigen Adelsstand mit dem Prädikat „von Kremshausen“
Bei dem hier vorgestellten Dokument handelt es sich um das offenbar im Original erhalten gebliebene Adelsdiplom für den k. u. k. Obersten Emil Schwabe, der mit Diplom vom 5. September 1899 unter dem Prädikat beziehungsweise Adelsnamen „von Kremshausen“ in den österreichischen Adelsstand erhoben wurde.
Die bisher verfügbaren Angaben lassen sich durch mehrere zeitgenössische beziehungsweise archivalische Quellen ergänzen und in wesentlichen Punkten bestätigen. Zugleich ergeben sich einige Präzisierungen, insbesondere hinsichtlich seiner Stellung beim galizischen Infanterie-Regiment Nr. 30.
1. Biografische Eckdaten
Nach der Beschreibung des erhaltenen Adelsdiploms in einem Auktionskatalog wurde Emil Schwabe im Jahre 1847 in Hermannstadt in Siebenbürgen geboren.
Ein genaues Geburtsdatum ist durch die bisher herangezogenen amtlichen Quellen noch nicht bestätigt. In einzelnen Sekundärangaben wird der 21. April 1847 genannt; diese Angabe sollte jedoch noch anhand eines Tauf- oder Geburtsmatrikeneintrages aus Hermannstadt überprüft werden.
Gesichert beziehungsweise quellenmäßig belegt sind gegenwärtig folgende Eckdaten:
- Name vor der Adelung: Emil Schwabe
- Geburtsjahr und -ort laut Auktionsbeschreibung: 1847, Hermannstadt in Siebenbürgen
- Militärischer Rang 1899/1900: k. u. k. Oberst
- Rangdatum als Oberst: 26. Mai 1899
- Truppenkörper: galizisches Infanterie-Regiment „Fiedler“ Nr. 30
- Adelsdiplom: Wien, 5. September 1899
- Adelsname beziehungsweise Prädikat: „von Kremshausen“
- Generalmajorscharakter ad honores: 9. Januar 1906
- Todestag: 22. Mai 1906
Als Sterbeort wird in der bisherigen Überlieferung Wien genannt. Die Generalitätsliste des Österreichischen Staatsarchivs bestätigt zwar den Todestag, nennt an der betreffenden Stelle jedoch keinen Sterbeort. Die Wiener Ortsangabe sollte daher noch durch eine Sterbematrik, eine Todesanzeige oder einen zeitgenössischen Nachruf abgesichert werden.
2. Militärische Stellung beim Infanterie-Regiment Nr. 30
Der amtliche Schematismus für das kaiserliche und königliche Heer und für die kaiserliche und königliche Kriegsmarine für 1900 führt ihn in der Rangliste der Obersten als:
Schwabe v. Kremshausen Emil, MVK. (KD), Infanterie-Regiment Fiedler Nr. 30; Rang vom 26. Mai 1899.
Die Abkürzung MVK. (KD) bezeichnet das Militärverdienstkreuz mit Kriegsdekoration.
Das Regiment wird im Schematismus als 30. galizisches Infanterie-Regiment bezeichnet. Regimentsstab und Bataillone lagen damals in Lemberg; auch der Ergänzungsbezirk war Lemberg. Regimentsinhaber war seit 1898 Feldzeugmeister Ferdinand Fiedler, von dem die damals gebräuchliche Bezeichnung „Infanterie-Regiment Fiedler Nr. 30“ herrührte.
Wichtige Präzisierung:
Emil Schwabe von Kremshausen war nach dem derzeitigen Quellenstand Oberst beim beziehungsweise im Infanterie-Regiment Nr. 30. Er war zumindest zum Zeitpunkt des Heeresschematismus für 1900 jedoch nicht dessen Regimentskommandant.
Als Regimentskommandant wird im selben Schematismus Oberst Wilhelm Schlemüller angeführt. Emil Schwabe von Kremshausen erscheint gesondert im Offiziersstand des Regiments.
Daher sollte die Bezeichnung bis zum Auftauchen anderslautender Personalverordnungen nicht lauten:
„Oberst und Kommandant des Infanterie-Regiments Nr. 30“
sondern quellentreu:
„k. u. k. Oberst beim galizischen Infanterie-Regiment ‚Fiedler‘ Nr. 30“
Eine zeitgenössische Zeitungsnotiz aus dem Oktober 1904 berichtet ferner, dass der bereits im Ruhestand befindliche Oberst Emil Schwabe von Kremshausen zum Kommandanten des Militärinvalidenhauses in Tyrnau ernannt worden sei. Diese Nachricht wäre noch mit dem entsprechenden Militär-Verordnungsblatt oder der Personalakte im Kriegsarchiv abzugleichen.
3. Die Erhebung in den Adelsstand
Das Adelsdiplom wurde am 5. September 1899 in Wien ausgefertigt. Es betrifft die Erhebung Emil Schwabes in den österreichischen Adelsstand unter dem Namen:
Schwabe von Kremshausen
Nach der Auktionsbeschreibung trägt das Diplom die eigenhändige Unterschrift von Kaiser Franz Joseph I. und wurde von Ministerpräsident Franz Graf Thun und Hohenstein gegengezeichnet.
Das Stück wird dort folgendermaßen beschrieben:
- auf Pergament gedruckt und handschriftlich ergänzt,
- vier Folio-Blätter,
- violette Samtmappe,
- auf dem Vorderdeckel das vergoldete kaiserliche Wappen,
- vergoldete beziehungsweise goldfarbene Schnur,
- großes rotes Wachssiegel in einer Messingkapsel,
- kolorierte und teilweise mit Gold gehöhte Wappendarstellung,
- Titelblatt beziehungsweise Text in einer von C. Boess entworfenen Holzschnittbordüre,
- handschriftlich ausgeführte und teilweise goldgehöhte Namen und Initialen.
Im Exemplar befanden sich nach der Katalogbeschreibung außerdem ein Exlibris und ein Besitzstempel von Philippe van Heurck. Dies ist ein wichtiger Hinweis für die Provenienzgeschichte des Diploms.
Die Bezeichnung als „systemmäßiger Adelsstand“ ist aufgrund der militärischen Laufbahn durchaus plausibel und wird in der bisherigen Überlieferung ausdrücklich verwendet. Für eine abschließende rechtshistorische Bestätigung sollte jedoch der vollständige Diplomtext gelesen werden. Besonders wichtig wäre die genaue Formulierung der Verleihungsbegründung, beispielsweise ein Hinweis auf die vorschriftsmäßig zurückgelegte Dienstzeit, Kriegsteilnahme und tadellose Dienstleistung.
4. Generalmajorscharakter und Ruhestand
Die vom Österreichischen Staatsarchiv herausgegebene Zusammenstellung Die k. k. bzw. k. u. k. Generalität 1816–1918 verzeichnet:
Schwabe (Edler ?) von Kremshausen, Emil, † 22.5.1906, pensioniert; am 9.1.1906 Charakter eines Generalmajors ad honores.
Die genaue militärrechtliche Formulierung ist hier von Bedeutung:
Emil Schwabe von Kremshausen wurde demnach nicht mehr als aktiver Generalmajor in eine entsprechende Dienststelle eingereiht. Vielmehr erhielt der pensionierte Oberst am 9. Januar 1906 den Charakter eines Generalmajors ad honores.
Eine präzise Bezeichnung wäre daher:
k. u. k. Oberst i. R., mit dem Charakter eines Generalmajors ad honores
oder kürzer:
k. u. k. Generalmajor-Charakter ad honores i. R.
Die in der Generalitätsliste mit einem Fragezeichen versehene Ergänzung „Edler“ ist nicht als gesichert anzusehen. Der zeitgenössische Heeresschematismus führt lediglich die Form „Schwabe v. Kremshausen“. Bis zur Einsicht in den vollständigen Diplomtext sollte deshalb die neutrale und quellennahe Namensform:
Emil Schwabe von Kremshausen
verwendet werden.
5. Das Wappen
Die bisher überlieferte Beschreibung lautet:
Gespalten von Blau Gold und Blau. Links ein roter Turm mit Zinnenkrone, rechts eine schroffe Felsenspitze, begleitet von zwei sechsstrahligen goldenen Sternen. Auf dem gekrönten Turnierhelm, mit rechts rot-goldenen, links blau-silbernen Decken, ein rotbezungter goldener Löwe wachsend, mit den Pranken vor sich pfahlweise einen nach oben gerichteten goldenen Spaten haltend.
Diese Beschreibung enthält offenbar mehrere sprachliche beziehungsweise heraldische Unklarheiten.
Die Anfangsformel „Gespalten von Blau Gold und Blau“ dürfte ein Übertragungs- oder Lesefehler sein. Nach der nachfolgenden Beschreibung ist wahrscheinlich ein lediglich gespaltener Schild mit den beiden Feldfarben Gold und Blau gemeint.
Eine vorläufig heraldisch normalisierte Lesefassung könnte daher lauten:
Gespalten von Gold und Blau; vorn ein gezinnter roter Turm mit 3 (2, 1) schwarzen Öffnungen , hinten eine schroffe natürliche Felsenspitze, begleitet von zwei sechsstrahligen goldenen Sternen. Auf dem gekrönten Turnierhelm mit rechts rot-goldenen und links blau-silbernen Decken ein wachsender, rotbezungter goldener Löwe, mit beiden Pranken pfahlweise einen aufwärts gerichteten goldenen Spaten haltend.
7. Offene Forschungsfragen
- Enthält das Diplom eine ausdrückliche Formulierung über die Verleihung des systemmäßigen Adels aufgrund einer bestimmten Zahl an Dienstjahren, einer Kriegsteilnahme oder besonderer militärischer Verdienste?
- Woher wurde das Prädikat „Kremshausen“ abgeleitet? Handelt es sich um einen Ortsbezug, einen Erinnerungspunkt seiner militärischen Laufbahn oder um ein frei gewähltes Prädikat?
- Lassen sich die Eltern, die Ehefrau und mögliche Nachkommen Emil Schwabes von Kremshausen ermitteln?
- Gibt es in den Kirchenbüchern von Hermannstadt einen Geburts- oder Taufeintrag für Emil Schwabe aus dem Jahre 1847?
- Kann eine Wiener Sterbematrik vom 22. Mai 1906 den Sterbeort, die letzte Wohnadresse, den Familienstand und den Bestattungsort bestätigen?
- Existiert eine Todesanzeige oder ein Nachruf in der Wiener beziehungsweise siebenbürgischen Presse?
- Wo wurde Emil Schwabe von Kremshausen bestattet, und ist sein Grabmal noch vorhanden?
- Welche konkrete Funktion bekleidete er innerhalb des Infanterie-Regiments Nr. 30, nachdem Wilhelm Schlemüller als Regimentskommandant nachgewiesen ist?
- Lässt sich die 1904 gemeldete Ernennung zum Kommandanten des Militärinvalidenhauses in Tyrnau durch das Militär-Verordnungsblatt bestätigen?
- Hat sich im Österreichischen Staatsarchiv/Kriegsarchiv eine Qualifikationsliste, Grundbuchsevidenz, Conduiteliste oder Personalakte erhalten?
8. Quellen und weiterführende Verweise
Amtliche und archivische Quellen
-
Schematismus für das kaiserliche und königliche Heer und für die kaiserliche und königliche Kriegsmarine für 1900 – Rangliste der Obersten
-
Schematismus für das k. u. k. Heer und die k. u. k. Kriegsmarine für 1900 – durchsuchbare Textfassung
- Antonio Schmidt-Brentano: Die k. k. beziehungsweise k. u. k. Generalität 1816–1918, Österreichisches Staatsarchiv
Beschreibung des Originaldiploms und Provenienz
Zeitgenössische Presse
Bisheriger Forumsbeitrag
9. Vorläufiges Ergebnis
Das erhaltene Adelsdiplom Emil Schwabes von Kremshausen ist nicht nur ein bemerkenswertes heraldisches Dokument, sondern auch ein aussagekräftiges Zeugnis der spätösterreichischen Praxis des militärischen beziehungsweise systemmäßigen Adels.
Quellenmäßig gesichert sind gegenwärtig insbesondere:
- das Diplomdatum Wien, 5. September 1899,
- die Namensform „Schwabe von Kremshausen“,
- die Stellung als Oberst beim Infanterie-Regiment „Fiedler“ Nr. 30,
- das Rangdatum 26. Mai 1899,
- die Verleihung des Charakters eines Generalmajors ad honores am 9. Januar 1906,
- der Tod am 22. Mai 1906.
Noch offen beziehungsweise überprüfungsbedürftig sind:
- das genaue Geburtsdatum,
- der amtlich belegte Sterbeort,
- die Frage, ob die Standesbezeichnung „Edler“ verliehen wurde,
- die vollständige Verleihungsbegründung,
- die endgültige Blasonierung des Wappens,
- die genaue militärische Funktion innerhalb des Infanterie-Regiments Nr. 30,
- die Familienverhältnisse und mögliche Nachkommenschaft,
- der heutige Aufbewahrungsort des Originaldiploms.
Über ergänzende Dokumente, Matrikennachweise, militärische Personalunterlagen oder eine gute Abbildung der Wappenseite würde ich mich sehr freuen.
"IN OMNIBUS ORDO"
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