Freiherrnstand an Dr. August Engel von Mainfelden, Finanzminster a. D.
- USchu
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Freiherrnstand an Dr. August Engel von Mainfelden, Finanzminster a. D.
1 Monat 1 Woche her - 1 Monat 1 Woche her
Frage: Wann wurde dem Dr. August Engel von Mainfelden, Finanzminister a. D. der Freiherrenstand verliehen?
AT-OeStA/AVA Adel HAA AR 215.21 Engel, Franz Anton, k.k. Börsenrat, Eiserner Kronenorden III. Klasse, Adelsstand, „von Meinfelden“, 1875.05.06
(die Datierung "1920" ist wohl ein Tippfehler).
Verlautbarung der Freiherrnstandserhebung im der Amtszeitung: ANNO, Wiener Zeitung, 1910-07-12, Seite 1
Dr. August Freiherr Engel von Mainfelden, ehemaliger Finanzminister, ist im Alter von 86 Jahren in seiner Wiener Wohnung verstorben. Mit ihm ging eine der bedeutenden Persönlichkeiten der Finanzgeschichte des alten Österreich dahin.
Freiherr von Engel zählte zu jenen Fachleuten, die das österreichische Finanzwesen nachhaltig prägten. Unter Minister Dunajewski wirkte er maßgeblich daran mit, die staatliche Wirtschaftsführung auf eine klar geordnete, budgetär fundierte Grundlage zu stellen. Trotz mancher Widerstände setzte er dieses Reformwerk mit Entschlossenheit und Sachkenntnis durch.
Von 1913 bis Ende 1915 bekleidete Engel selbst das Amt des Finanzministers. Nach seinem Ausscheiden aus der Regierung wurde er in das Herrenhaus berufen.
Die Familie Engel stammte ursprünglich aus Hessen. Die Vorfahren des Verstorbenen waren überwiegend als Müller und Bäcker tätig; erst sein Vater trat als Großhändler und Bankier in eine wirtschaftlich hervorgehobene Stellung ein.
Die Aufnahme der Familie in den sogenannten SEMIGOTHA erscheint sachlich unbegründet, tendenziös und in ihrer Wirkung rufschädigend; sie vermittelt einen falschen Eindruck und entbehrt jeder belastbaren Grundlage.
AT-OeStA/AVA Adel HAA AR 215.21 Engel, Franz Anton, k.k. Börsenrat, Eiserner Kronenorden III. Klasse, Adelsstand, „von Meinfelden“, 1875.05.06
(die Datierung "1920" ist wohl ein Tippfehler).
Verlautbarung der Freiherrnstandserhebung im der Amtszeitung: ANNO, Wiener Zeitung, 1910-07-12, Seite 1
Dr. August Freiherr Engel von Mainfelden, ehemaliger Finanzminister, ist im Alter von 86 Jahren in seiner Wiener Wohnung verstorben. Mit ihm ging eine der bedeutenden Persönlichkeiten der Finanzgeschichte des alten Österreich dahin.
Freiherr von Engel zählte zu jenen Fachleuten, die das österreichische Finanzwesen nachhaltig prägten. Unter Minister Dunajewski wirkte er maßgeblich daran mit, die staatliche Wirtschaftsführung auf eine klar geordnete, budgetär fundierte Grundlage zu stellen. Trotz mancher Widerstände setzte er dieses Reformwerk mit Entschlossenheit und Sachkenntnis durch.
Von 1913 bis Ende 1915 bekleidete Engel selbst das Amt des Finanzministers. Nach seinem Ausscheiden aus der Regierung wurde er in das Herrenhaus berufen.
Die Familie Engel stammte ursprünglich aus Hessen. Die Vorfahren des Verstorbenen waren überwiegend als Müller und Bäcker tätig; erst sein Vater trat als Großhändler und Bankier in eine wirtschaftlich hervorgehobene Stellung ein.
Die Aufnahme der Familie in den sogenannten SEMIGOTHA erscheint sachlich unbegründet, tendenziös und in ihrer Wirkung rufschädigend; sie vermittelt einen falschen Eindruck und entbehrt jeder belastbaren Grundlage.
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