Zeitschrift des Ferdinandeums online
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Zeitschrift des Ferdinandeums online
3 Wochen 6 Tage her
Zeitschrift des Ferdinandeums online – Fundgrube für Genealogie, Heraldik und Tiroler Regionalgeschichte
Die traditionsreiche „Zeitschrift des Ferdinandeums“ steht in einer umfangreichen digitalisierten Ausgabe online zur Verfügung. Erfasst sind Veröffentlichungen aus dem Zeitraum von 1806 bis 2004. Die einzelnen Bände und Aufsätze können durchsucht oder jahrgangsweise durchblättert werden.
Zeitschrift des Ferdinandeums online
Für Forschende auf den Gebieten Genealogie, Heraldik und Tiroler Regionalgeschichte eröffnet diese Sammlung zahlreiche interessante Zugänge.
Genealogische Bedeutung
Mehrere Beiträge behandeln konkrete Personen, Familien, Grabdenkmäler und historische Erinnerungsstücke. Besonders aufschlussreich ist der Aufsatz:
„Das Grabdenkmal der Eltern des Paris Lodron“
Autor: Oswald Graf Trapp
Veröffentlichungen des Museum Ferdinandeum, Band 31, 1951, ab Bildseite 722
Der Beitrag beschreibt das 1629 in Villa Lagarina errichtete Grabdenkmal für die Eltern des Salzburger Erzbischofs Paris Lodron. Genannt werden sein Vater Nikolaus Lodron und seine Mutter Dorothea Freiin von Welsperg. Am Denkmal erscheinen die Wappen der Familien Lodron und Welsperg.
Damit verbindet der Aufsatz:
Auch der Band selbst enthält weitere genealogisch interessante Beiträge, darunter „Von Adolf Pichlers Vorfahren“ mit Stammtafel, „Zwei alte Sterzinger Familien“, ein Häuserverzeichnis der Bozner Altstadt von 1497 sowie die Meraner Stadtsteuerliste von 1304.
Heraldik und historische Wappenkunde
Besonders ergiebig ist der Aufsatz:
„Das Tiroler Heroldsgewand im Schloß Ambras“
Autor: Oswald Graf Trapp
Veröffentlichungen des Museum Ferdinandeum, Band 26–29, Jahrgänge 1946–1949, ab Bildseite 489
Beschrieben wird ein im Schloss Ambras aufbewahrtes Heroldsgewand aus schwarzem Seidensamt. Auf der Vorderseite befindet sich ein großes gesticktes Wappen mit mehreren Herrschafts- und Länderwappen, darunter Tirol, Ungarn, Böhmen und Burgund. Auf der Rückseite erscheint ein einköpfiger Adler.
Neben Material, Schnitt und Wappendarstellung behandelt der Beitrag auch die historische Aufgabe der Herolde. Diese waren unter anderem mit der Leitung von Turnieren, der Prüfung und Beschreibung von Wappen sowie mit öffentlichen Ausrufen betraut.
Ein weiterer wichtiger Beitrag ist:
„Die Deutschordensschilde aus der Burg Reifenstein“
Autor: Oswald Graf Trapp
Veröffentlichungen des Museum Ferdinandeum, Band 20–25, Jahrgänge 1940–1945, ab Bildseite 37
Untersucht wird ein Bestand mittelalterlicher Schilde aus der Burg Reifenstein. Im Mittelpunkt steht unter anderem ein Hochmeisterschild des Deutschen Ordens aus dem frühen 14. Jahrhundert. Beschrieben werden:
Der Aufsatz zeigt beispielhaft, wie Sachquellen, Wappen, Siegel und Inschriften gemeinsam zur historischen Bestimmung eines Objektes herangezogen werden können.
Totenschilde als genealogisch-heraldische Quellen
Von besonderem Interesse ist außerdem:
„Totenschilde in Tirol“
Autoren: Erich Egg und Oswald Trapp
Veröffentlichungen des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum, Band 52, 1972, ab Bildseite 19
Der Totenschild wird darin nicht nur als Teil eines adeligen Grabdenkmals und als Kunstwerk behandelt. Er war zugleich Erinnerungszeichen an den Verstorbenen und konnte auch der Ahnenprobe dienen.
Der Beitrag erfasst erhaltene Totenschilde sowie Schilde, die nur durch ältere Zeichnungen, bildliche Darstellungen oder schriftliche Nachrichten bekannt sind. Die Gliederung erfolgt vielfach nach Personen und Todesjahren.
Genannt werden unter anderem:
Daneben werden nur bildlich oder schriftlich überlieferte Totenschilde berücksichtigt. Dadurch bietet der Beitrag zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Familien-, Adels- und Wappenforschung.
Regional- und Stadtgeschichte
Einen anschaulichen regionalgeschichtlichen Beitrag bietet:
„Eine unbekannte Stadtansicht Innsbrucks aus dem Jahre 1744“
Autor: Oswald Trapp
Veröffentlichungen des Museum Ferdinandeum, Band 20–25, Jahrgänge 1940–1945, ab Bildseite 281
Grundlage ist ein 1744 entstandenes Gemälde von Johann Georg Daniel Grasmair. Die Darstellung zeigt Innsbruck während einer bedeutenden barocken Bauperiode.
Beschrieben werden unter anderem:
Die Ansicht ermöglicht damit Einblicke in die Bebauung, die städtebauliche Entwicklung und das Erscheinungsbild Innsbrucks im 18. Jahrhundert.
Weitere interessante Themen
Die Online-Ausgabe enthält zahlreiche weitere einschlägige Beiträge, beispielsweise:
Fazit
Die digitalisierte „Zeitschrift des Ferdinandeums“ ist weit mehr als eine kunst- und landesgeschichtliche Zeitschrift. Sie bietet eine Vielzahl von Quellen und Untersuchungen zu:
Gerade die Verbindung von Namen, Jahreszahlen, Inschriften, Wappen und konkreten Erinnerungsorten macht die Sammlung für genealogisch und heraldisch Forschende besonders wertvoll.
Direkter Zugang:
zeitschrift.tiroler-...museen.at/
Die traditionsreiche „Zeitschrift des Ferdinandeums“ steht in einer umfangreichen digitalisierten Ausgabe online zur Verfügung. Erfasst sind Veröffentlichungen aus dem Zeitraum von 1806 bis 2004. Die einzelnen Bände und Aufsätze können durchsucht oder jahrgangsweise durchblättert werden.
Zeitschrift des Ferdinandeums online
Für Forschende auf den Gebieten Genealogie, Heraldik und Tiroler Regionalgeschichte eröffnet diese Sammlung zahlreiche interessante Zugänge.
Genealogische Bedeutung
Mehrere Beiträge behandeln konkrete Personen, Familien, Grabdenkmäler und historische Erinnerungsstücke. Besonders aufschlussreich ist der Aufsatz:
„Das Grabdenkmal der Eltern des Paris Lodron“
Autor: Oswald Graf Trapp
Veröffentlichungen des Museum Ferdinandeum, Band 31, 1951, ab Bildseite 722
Der Beitrag beschreibt das 1629 in Villa Lagarina errichtete Grabdenkmal für die Eltern des Salzburger Erzbischofs Paris Lodron. Genannt werden sein Vater Nikolaus Lodron und seine Mutter Dorothea Freiin von Welsperg. Am Denkmal erscheinen die Wappen der Familien Lodron und Welsperg.
Damit verbindet der Aufsatz:
- biografische Angaben,
- familiäre Beziehungen,
- Grabinschriften,
- Wappenüberlieferung,
- Kunst- und Ortsgeschichte.
Auch der Band selbst enthält weitere genealogisch interessante Beiträge, darunter „Von Adolf Pichlers Vorfahren“ mit Stammtafel, „Zwei alte Sterzinger Familien“, ein Häuserverzeichnis der Bozner Altstadt von 1497 sowie die Meraner Stadtsteuerliste von 1304.
Heraldik und historische Wappenkunde
Besonders ergiebig ist der Aufsatz:
„Das Tiroler Heroldsgewand im Schloß Ambras“
Autor: Oswald Graf Trapp
Veröffentlichungen des Museum Ferdinandeum, Band 26–29, Jahrgänge 1946–1949, ab Bildseite 489
Beschrieben wird ein im Schloss Ambras aufbewahrtes Heroldsgewand aus schwarzem Seidensamt. Auf der Vorderseite befindet sich ein großes gesticktes Wappen mit mehreren Herrschafts- und Länderwappen, darunter Tirol, Ungarn, Böhmen und Burgund. Auf der Rückseite erscheint ein einköpfiger Adler.
Neben Material, Schnitt und Wappendarstellung behandelt der Beitrag auch die historische Aufgabe der Herolde. Diese waren unter anderem mit der Leitung von Turnieren, der Prüfung und Beschreibung von Wappen sowie mit öffentlichen Ausrufen betraut.
Ein weiterer wichtiger Beitrag ist:
„Die Deutschordensschilde aus der Burg Reifenstein“
Autor: Oswald Graf Trapp
Veröffentlichungen des Museum Ferdinandeum, Band 20–25, Jahrgänge 1940–1945, ab Bildseite 37
Untersucht wird ein Bestand mittelalterlicher Schilde aus der Burg Reifenstein. Im Mittelpunkt steht unter anderem ein Hochmeisterschild des Deutschen Ordens aus dem frühen 14. Jahrhundert. Beschrieben werden:
- Form und Konstruktion der Schilde,
- Bemalung und Wappenbilder,
- Inschriften,
- Erhaltungszustand,
- Vergleiche mit Siegeln des Deutschen Ordens,
- Möglichkeiten der zeitlichen Einordnung.
Der Aufsatz zeigt beispielhaft, wie Sachquellen, Wappen, Siegel und Inschriften gemeinsam zur historischen Bestimmung eines Objektes herangezogen werden können.
Totenschilde als genealogisch-heraldische Quellen
Von besonderem Interesse ist außerdem:
„Totenschilde in Tirol“
Autoren: Erich Egg und Oswald Trapp
Veröffentlichungen des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum, Band 52, 1972, ab Bildseite 19
Der Totenschild wird darin nicht nur als Teil eines adeligen Grabdenkmals und als Kunstwerk behandelt. Er war zugleich Erinnerungszeichen an den Verstorbenen und konnte auch der Ahnenprobe dienen.
Der Beitrag erfasst erhaltene Totenschilde sowie Schilde, die nur durch ältere Zeichnungen, bildliche Darstellungen oder schriftliche Nachrichten bekannt sind. Die Gliederung erfolgt vielfach nach Personen und Todesjahren.
Genannt werden unter anderem:
- Georg Trapp – 1525,
- Jakob von Trapp – 1533,
- Oswald I. Trapp – 1560,
- Erzherzog Ferdinand II. – 1595,
- Erzherzog Maximilian III. der Deutschmeister – 1618,
- Georg Sigmund von Firmian – 1646.
Daneben werden nur bildlich oder schriftlich überlieferte Totenschilde berücksichtigt. Dadurch bietet der Beitrag zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Familien-, Adels- und Wappenforschung.
Regional- und Stadtgeschichte
Einen anschaulichen regionalgeschichtlichen Beitrag bietet:
„Eine unbekannte Stadtansicht Innsbrucks aus dem Jahre 1744“
Autor: Oswald Trapp
Veröffentlichungen des Museum Ferdinandeum, Band 20–25, Jahrgänge 1940–1945, ab Bildseite 281
Grundlage ist ein 1744 entstandenes Gemälde von Johann Georg Daniel Grasmair. Die Darstellung zeigt Innsbruck während einer bedeutenden barocken Bauperiode.
Beschrieben werden unter anderem:
- die Hofburg,
- der damalige Rennplatz,
- der Hofgarten,
- die Fasanerie,
- das Löwenhaus,
- die Bebauung am Inn,
- der Stadtteil Anbruggen,
- die Pfarrkirche St. Nikolaus.
Die Ansicht ermöglicht damit Einblicke in die Bebauung, die städtebauliche Entwicklung und das Erscheinungsbild Innsbrucks im 18. Jahrhundert.
Weitere interessante Themen
Die Online-Ausgabe enthält zahlreiche weitere einschlägige Beiträge, beispielsweise:
- „Trabantenhelmbarten König Ferdinands und Erzherzog Karls von Steiermark“,
- „Das gravierte Hirschgeweih aus Castel Beseno“,
- „Die erloschenen Edelgeschlechter Tirols“,
- „Verzeichnis der Adels- und Wappenbriefe in der Urkunden-Sammlung des Ferdinandeums“,
- „Die Bienen der Napoleonischen Heraldik und ihr Herkommen“,
- „Kaiser Friedrichs III. Wappenbrief für die Gebrüder Nock in Ampass vom 7. August 1471“,
- „Der Wappenturm – zur Vorgeschichte einer heraldisch-künstlerischen Idee“.
Fazit
Die digitalisierte „Zeitschrift des Ferdinandeums“ ist weit mehr als eine kunst- und landesgeschichtliche Zeitschrift. Sie bietet eine Vielzahl von Quellen und Untersuchungen zu:
- Tiroler Familien und Persönlichkeiten,
- Adelsgeschlechtern und Vorfahren,
- Wappen und Wappenbriefen,
- Grabdenkmälern und Totenschilden,
- Burgen, Kirchen und historischen Kunstgegenständen,
- Städten, Dörfern und regionalen Entwicklungen.
Gerade die Verbindung von Namen, Jahreszahlen, Inschriften, Wappen und konkreten Erinnerungsorten macht die Sammlung für genealogisch und heraldisch Forschende besonders wertvoll.
Direkter Zugang:
zeitschrift.tiroler-...museen.at/
"IN OMNIBUS ORDO"
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