Frölichsthal: Adels-Index zur Habsburgermonarchie
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Frölichsthal: Adels-Index zur Habsburgermonarchie
1 Woche 5 Tage her - 1 Woche 5 Tage her
Georg Freiherr von Frölichsthal: Stark erweiterte 2. Auflage des Adels-Index zur Habsburgermonarchie erschienen
Kurzfazit
Der neue Frölichsthal-Index ist kein Buch zum einmaligen Durchlesen, sondern ein Werkzeug für viele Jahre Forschung. Wer in der Adelsgenealogie der Habsburgermonarchie arbeitet, wird damit nicht selten den entscheidenden Hinweis finden, an welcher Stelle die eigentliche Spur beginnt.
Der Adel in den historischen Ländern der Habsburgermonarchie vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Index zu seinen Genealogien
Dieses Werk darf man ohne Übertreibung als eine genealogische Schatztruhe bezeichnen. Es handelt sich nicht um ein Familienbuch im engeren Sinn, sondern um einen umfangreichen Index bzw. Wegweiser zu gedruckten genealogischen Fundstellen des Adels in den historischen Ländern der Habsburgermonarchie. Gerade für die Erforschung weniger bekannter adeliger Familien, des Briefadels, des untitulierten Adels, des Ritterstandes und der zahlreichen regionalen Adelslandschaften der ehemaligen Donaumonarchie ist ein solches Register von besonderem Wert.
Bibliographische Angaben zur 2. Auflage
Zum äußeren Eindruck des Werkes
Nach der vorliegenden Beschreibung und den Angaben aus dem Forum liegt das Buch in einem sehr edlen, dezenten Layout vor: cremefarbener Einband mit schwarzen Lettern, stabiles Hardcover, hochwertige Fadenbindung und kräftiges, glattes weißes Papier. Das Werk ist damit nicht nur als Lesebuch, sondern vor allem als dauernd benutzbares Nachschlagewerk konzipiert. Bei einem Gewicht von über 2 kg ist es ein stattlicher Band, der wohl am besten am Arbeitstisch und nicht unterwegs verwendet wird.
Was wurde gegenüber der 1. Auflage erweitert?
Der reine Seitenvergleich mit der ersten Auflage ist wegen des vergrößerten Formats nur bedingt aussagekräftig. Aussagekräftiger sind die vom Posting genannten und mit der Angebotsbeschreibung grundsätzlich übereinstimmenden Vergleichswerte:
Die erste Auflage erschien 2008 unter dem Titel:
Der Adel der Habsburgermonarchie im 19. und 20. Jahrhundert. Index zu seinen Genealogien
Sie wurde bei Bauer & Raspe in Insingen bei Rothenburg ob der Tauber publiziert und umfasste 362 Seiten. Die zweite Auflage erweitert den zeitlichen und inhaltlichen Rahmen nun ausdrücklich bis zum 21. Jahrhundert und trägt den Titel:
Der Adel in den historischen Ländern der Habsburgermonarchie vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Index zu seinen Genealogien
Erfasster geografischer Raum
Nach der Angebotsbeschreibung wurden jene Gebiete berücksichtigt, die nach dem Jahr 1800 zur Habsburgermonarchie gehörten. Genannt werden insbesondere folgende Adelslandschaften:
Aus heutiger staatlicher Sicht betrifft dies zur Gänze unter anderem Österreich, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Slowenien, Kroatien sowie Bosnien und Herzegowina; teilweise auch Gebiete in Deutschland, Italien, Polen, Rumänien, Serbien, Montenegro und der Ukraine.
Erfasster Personenkreis
Erfasst wurden laut Angebotsbeschreibung Familien, deren Adel in den behandelten Ländern verliehen oder anerkannt wurde, insbesondere durch das Haus Österreich einschließlich der Tiroler und innerösterreichischen Linien. Ebenfalls berücksichtigt werden in gewissem Umfang Familien, deren Adel vom römisch-deutschen Kaiser, von einem Reichsverweser oder von einem Hofpfalzgrafen mit entsprechender Befugnis verliehen wurde.
Zeitlich wurden Familien aufgenommen, von denen nach der jeweils ausgewerteten Quelle zumindest ein Familienmitglied im Jahr 1800 oder später gelebt hat.
Welche Quellen wurden ausgewertet?
Der besondere Wert des Werkes liegt in der Breite der ausgewerteten gedruckten Quellen. Berücksichtigt wurden unter anderem:
Nicht im Mittelpunkt stehen Einzelmonographien über nur eine Familie, sofern sie keine breiteren Nachkommenszusammenstellungen oder weitere Adelsfamilien betreffen. Das Werk ist daher vor allem als Fundstellen-Index und Recherchewerkzeug zu verstehen.
Warum ist dieses Werk für die Forschung so wichtig?
Wer sich mit Genealogie, Heraldik, Adelsgeschichte oder Regionalgeschichte der Habsburgermonarchie beschäftigt, kennt das Problem: Die großen, titulierten und weithin bekannten Geschlechter sind meist gut dokumentiert. Schwieriger wird es bei kleineren Familien, bei Beamtenadel, Militäradel, bürgerlich geprägtem Briefadel, bei nur regional auftretenden Familien oder bei Linien, die in unterschiedlichen Kronländern Spuren hinterlassen haben.
Genau hier liegt der Wert des Frölichsthal-Index: Er liefert nicht die fertige Familiengeschichte, sondern zeigt, wo weitergesucht werden kann. Für die praktische Forschung ist das oft entscheidend. Der Index kann helfen, eine Familie überhaupt erst in der Literatur zu lokalisieren, Namensvarianten zu erkennen, Prädikate und Stammnamen zu verbinden und verstreute Nachweise in genealogischen, heraldischen, biographischen und zeitgenössischen Druckwerken aufzuspüren.
Einschätzung
Für genealogisch und heraldisch Interessierte mit Schwerpunkt Habsburgermonarchie ist dieses Werk ein Arbeitsinstrument ersten Ranges. Besonders wertvoll ist es für Forschungen zu:
Da das Werk offenbar nur in begrenzter Auflage erschienen ist und bereits die erste Auflage vergriffen war, wird man Liebhabern der Materie wohl kaum abraten können, rasch zuzugreifen.
Quellen und weiterführende Hinweise
Kurzfazit
Der neue Frölichsthal-Index ist kein Buch zum einmaligen Durchlesen, sondern ein Werkzeug für viele Jahre Forschung. Wer in der Adelsgenealogie der Habsburgermonarchie arbeitet, wird damit nicht selten den entscheidenden Hinweis finden, an welcher Stelle die eigentliche Spur beginnt.
Der Adel in den historischen Ländern der Habsburgermonarchie vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Index zu seinen Genealogien
Dieses Werk darf man ohne Übertreibung als eine genealogische Schatztruhe bezeichnen. Es handelt sich nicht um ein Familienbuch im engeren Sinn, sondern um einen umfangreichen Index bzw. Wegweiser zu gedruckten genealogischen Fundstellen des Adels in den historischen Ländern der Habsburgermonarchie. Gerade für die Erforschung weniger bekannter adeliger Familien, des Briefadels, des untitulierten Adels, des Ritterstandes und der zahlreichen regionalen Adelslandschaften der ehemaligen Donaumonarchie ist ein solches Register von besonderem Wert.
Bibliographische Angaben zur 2. Auflage
- Autor: Georg Freiherr von Frölichsthal
- Titel: Der Adel in den historischen Ländern der Habsburgermonarchie vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Index zu seinen Genealogien
- Auflage: 2., erweiterte und wesentlich verbesserte Auflage
- Verlag / Anbieter: Antiquariat.Wien Florian Bernd
- ISBN: 978-3-200-07177-3
- Format: 30 × 21 cm, also annähernd DIN A4
- Umfang: 380 Seiten
- Ausstattung: Hardcover, Fadenheftung, 150 g/m² Kunstdruckpapier
- Preis: EUR 88,00 inkl. USt., zzgl. Versandkosten
- Bestellung: laut Angebotsseite über [office@antiquariat.wien](mailto:office@antiquariat.wien)
Zum äußeren Eindruck des Werkes
Nach der vorliegenden Beschreibung und den Angaben aus dem Forum liegt das Buch in einem sehr edlen, dezenten Layout vor: cremefarbener Einband mit schwarzen Lettern, stabiles Hardcover, hochwertige Fadenbindung und kräftiges, glattes weißes Papier. Das Werk ist damit nicht nur als Lesebuch, sondern vor allem als dauernd benutzbares Nachschlagewerk konzipiert. Bei einem Gewicht von über 2 kg ist es ein stattlicher Band, der wohl am besten am Arbeitstisch und nicht unterwegs verwendet wird.
Was wurde gegenüber der 1. Auflage erweitert?
Der reine Seitenvergleich mit der ersten Auflage ist wegen des vergrößerten Formats nur bedingt aussagekräftig. Aussagekräftiger sind die vom Posting genannten und mit der Angebotsbeschreibung grundsätzlich übereinstimmenden Vergleichswerte:
- Der Index umfasst nunmehr 26.692 Namen; in der 1. Auflage waren es 23.258 Namen.
- Da einige Namen nur Prädikate sind und auf den Stammnamen verweisen, kann man von knapp 26.000 erfassten Familien ausgehen; in der 1. Auflage waren es rund 23.000 Familien.
- Das entspricht einer Steigerung der erfassten Familien um etwa 13 %.
- Der eigentliche Index ist nach Zeichenumfang um knapp 25 % gewachsen.
- Ausgewertet wurden nun gut 620 Werke mit weit über 6.000 Bänden; in der 1. Auflage waren es rund 500 Werke mit etwa 5.000 Bänden.
Die erste Auflage erschien 2008 unter dem Titel:
Der Adel der Habsburgermonarchie im 19. und 20. Jahrhundert. Index zu seinen Genealogien
Sie wurde bei Bauer & Raspe in Insingen bei Rothenburg ob der Tauber publiziert und umfasste 362 Seiten. Die zweite Auflage erweitert den zeitlichen und inhaltlichen Rahmen nun ausdrücklich bis zum 21. Jahrhundert und trägt den Titel:
Der Adel in den historischen Ländern der Habsburgermonarchie vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Index zu seinen Genealogien
Erfasster geografischer Raum
Nach der Angebotsbeschreibung wurden jene Gebiete berücksichtigt, die nach dem Jahr 1800 zur Habsburgermonarchie gehörten. Genannt werden insbesondere folgende Adelslandschaften:
- Österreichische Erblande
- Länder der Böhmischen Krone
- Galizien
- Bukowina
- Lombardei und Venezien
- Triest und Küstenland
- Dalmatien
- Länder der Ungarischen Krone
Aus heutiger staatlicher Sicht betrifft dies zur Gänze unter anderem Österreich, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Slowenien, Kroatien sowie Bosnien und Herzegowina; teilweise auch Gebiete in Deutschland, Italien, Polen, Rumänien, Serbien, Montenegro und der Ukraine.
Erfasster Personenkreis
Erfasst wurden laut Angebotsbeschreibung Familien, deren Adel in den behandelten Ländern verliehen oder anerkannt wurde, insbesondere durch das Haus Österreich einschließlich der Tiroler und innerösterreichischen Linien. Ebenfalls berücksichtigt werden in gewissem Umfang Familien, deren Adel vom römisch-deutschen Kaiser, von einem Reichsverweser oder von einem Hofpfalzgrafen mit entsprechender Befugnis verliehen wurde.
Zeitlich wurden Familien aufgenommen, von denen nach der jeweils ausgewerteten Quelle zumindest ein Familienmitglied im Jahr 1800 oder später gelebt hat.
Welche Quellen wurden ausgewertet?
Der besondere Wert des Werkes liegt in der Breite der ausgewerteten gedruckten Quellen. Berücksichtigt wurden unter anderem:
- genealogische Taschenbücher und Adelsalmanache,
- Gothaische Genealogische Taschenbücher und das Gothaische Genealogische Handbuch,
- Genealogisches Handbuch des Adels,
- heraldisch-genealogische Zeitschriften,
- Publikationen des ADLER,
- biographische Lexika wie Wurzbach,
- Adelsmatrikeln,
- Tageszeitungen und Todesanzeigen,
- regionale genealogische und historische Periodika,
- Werke zur ungarischen, böhmischen, österreichischen, italienischen, galizischen, bukowinischen und dalmatinischen Adelsgeschichte.
Nicht im Mittelpunkt stehen Einzelmonographien über nur eine Familie, sofern sie keine breiteren Nachkommenszusammenstellungen oder weitere Adelsfamilien betreffen. Das Werk ist daher vor allem als Fundstellen-Index und Recherchewerkzeug zu verstehen.
Warum ist dieses Werk für die Forschung so wichtig?
Wer sich mit Genealogie, Heraldik, Adelsgeschichte oder Regionalgeschichte der Habsburgermonarchie beschäftigt, kennt das Problem: Die großen, titulierten und weithin bekannten Geschlechter sind meist gut dokumentiert. Schwieriger wird es bei kleineren Familien, bei Beamtenadel, Militäradel, bürgerlich geprägtem Briefadel, bei nur regional auftretenden Familien oder bei Linien, die in unterschiedlichen Kronländern Spuren hinterlassen haben.
Genau hier liegt der Wert des Frölichsthal-Index: Er liefert nicht die fertige Familiengeschichte, sondern zeigt, wo weitergesucht werden kann. Für die praktische Forschung ist das oft entscheidend. Der Index kann helfen, eine Familie überhaupt erst in der Literatur zu lokalisieren, Namensvarianten zu erkennen, Prädikate und Stammnamen zu verbinden und verstreute Nachweise in genealogischen, heraldischen, biographischen und zeitgenössischen Druckwerken aufzuspüren.
Einschätzung
Für genealogisch und heraldisch Interessierte mit Schwerpunkt Habsburgermonarchie ist dieses Werk ein Arbeitsinstrument ersten Ranges. Besonders wertvoll ist es für Forschungen zu:
- österreichischem Adel,
- böhmischem und mährischem Adel,
- ungarischem Adel,
- galizischem und bukowinischem Adel,
- Adelsfamilien der Küstenländer, Dalmatiens, Lombardei und Venetiens,
- Militär- und Beamtenadel,
- Familien mit Namensvarianten, Prädikaten oder verstreuten Literaturhinweisen.
Da das Werk offenbar nur in begrenzter Auflage erschienen ist und bereits die erste Auflage vergriffen war, wird man Liebhabern der Materie wohl kaum abraten können, rasch zuzugreifen.
Quellen und weiterführende Hinweise
- Antiquariat.Wien – Angebotsseite zum Frölichsthal-Index:
www.antiquariat.wien...hal-index/
- Antiquariat.Wien – Bücher:
www.antiquariat.wien/buecher/
- Allgemeine Startseite Antiquariat.Wien:
www.antiquariat.wien/
- Bibliographischer Nachweis der 1. Auflage in der Deutschen Digitalen Bibliothek:
www.deutsche-digital...7243GF26QA
- Hinweis des Degener-Verlags zur 1. Auflage:
www.degener-verlag.d...archie.php
"IN OMNIBUS ORDO"
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