Gräberdatenbanken im ÖFR-Wiki – ein praktischer Wegweiser für Familienforscher

Gräberdatenbanken im ÖFR-Wiki – ein praktischer Wegweiser für Familienforscher

2 Wochen 17 Stunden her
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Gräberdatenbanken im ÖFR-Wiki – ein praktischer Wegweiser für Familienforscher

wiki.oefr.at/Gr%C3%A...atenbanken

Das ÖFR-Wiki bietet mit der Seite „Gräberdatenbanken“ eine sehr nützliche Übersicht für alle, die in der Familienforschung, Ortsgeschichte oder auch in der heraldisch-genealogischen Forschung nach Grabstätten, Sterbedaten, Grabinschriften oder fotografierten Grabdenkmälern suchen.

Der besondere Wert dieser Seite liegt darin, dass hier nicht nur eine einzelne Quelle vorgestellt wird, sondern zahlreiche Datenbanken und Suchmöglichkeiten gesammelt und thematisch geordnet werden. Damit eignet sich die Seite hervorragend als Ausgangspunkt, wenn man nicht genau weiß, bei welcher Friedhofsverwaltung, welchem Portal oder welchem regionalen Projekt man beginnen soll.

Warum ist diese Seite für die Forschung hilfreich?
  • Zentraler Einstiegspunkt: Die Seite bündelt viele verschiedene Gräberdatenbanken und Friedhofsprojekte an einem Ort.
  • Internationale Ausrichtung: Neben Österreich werden auch weltweite Suchportale sowie mehrere Nachbarländer und Regionen der ehemaligen Habsburgermonarchie berücksichtigt.
  • Nützlich für Genealogie: Grabinschriften können Hinweise auf Geburts- und Sterbedaten, Ehepartner, Familienzusammenhänge, Titel, Berufe oder Herkunftsorte geben.
  • Hilfreich für Heraldik und Adelsforschung: Gerade auf älteren Grabdenkmälern finden sich oft Wappen, Prädikate, Rangbezeichnungen oder Hinweise auf Familienzweige, die in gedruckten Quellen nicht immer leicht auffindbar sind.
  • Regionale Gliederung: Für Österreich sind die Hinweise nach Bundesländern bzw. Orten gegliedert. Dadurch kann man gezielt nach Wien, Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol oder Vorarlberg suchen.
  • Spezialbestände: Die Seite verweist auch auf besondere Bereiche wie jüdische Friedhöfe, Shoah-Opfer, Kriegsgräbersuche, Gefallenendenkmäler und historische Friedhöfe.
  • Bildquellen: Mehrere der genannten Projekte enthalten Grabsteinfotos. Diese können Inschriften, Symbole, Wappen und Grabgestaltung dokumentieren.

Was kann man dort finden?

Je nach verlinkter Datenbank lassen sich unter anderem finden:
  • Name der verstorbenen Person
  • Geburts- und Sterbedatum
  • Friedhof und Grabstelle
  • Grabsteinfotos oder Inschriften
  • Hinweise auf Ehepartner und Familienmitglieder
  • religiöse oder konfessionelle Zuordnungen
  • Kriegsgräber und Gefallenendenkmäler
  • jüdische Friedhöfe und Opferdatenbanken
  • historische Friedhöfe und ältere Grabinschriftensammlungen

Besonders interessant für die österreichische Forschung

Für Wien wird unter anderem auf die städtischen Friedhöfe, historische Friedhöfe, den Friedhof der Namenlosen sowie konfessionelle Friedhöfe verwiesen. Auch Bundesländer wie Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg sind mit eigenen Abschnitten vertreten.

Für die Forschung im Raum der früheren Monarchie ist außerdem wertvoll, dass auch Nachbarländer wie Tschechien, Ungarn, Slowakei, Slowenien, Polen, Rumänien, Serbien und die Ukraine berücksichtigt werden.

Praktischer Nutzen

Diese Seite hilft besonders dann, wenn man:
  • den Sterbeort oder Begräbnisort einer Person sucht,
  • eine Grabstelle lokalisieren möchte,
  • Grabinschriften als genealogische Quelle auswerten will,
  • Hinweise auf Familienzusammenhänge sucht,
  • Wappen oder adelige Namensformen auf Grabdenkmälern überprüfen möchte,
  • nach Kriegsgräbern oder Gefallenendenkmälern recherchiert,
  • jüdische Friedhöfe oder Opferdatenbanken in die Forschung einbeziehen möchte.

Hinweis zur Benutzung

Die Vollständigkeit ist je nach Datenbank sehr unterschiedlich. Manche Friedhöfe sind sehr gut erfasst, andere nur teilweise oder gar nicht. Auch Schreibvarianten von Namen sollten unbedingt ausprobiert werden. Bei adeligen Familien empfiehlt sich zusätzlich die Suche nach Namensformen mit und ohne „von“, nach Prädikaten, nach eingedeutschten oder slawischen Schreibweisen sowie nach verheirateten Namen.

Fazit

Die ÖFR-Seite „Gräberdatenbanken“ ist ein sehr empfehlenswerter Wegweiser für alle, die in der Familiengeschichte, Ortsgeschichte, Adelsforschung oder Heraldik arbeiten. Sie spart Zeit, weil sie viele relevante Suchmöglichkeiten übersichtlich zusammenführt, und eröffnet oft neue Wege, wenn Kirchenbücher, Matriken oder gedruckte Genealogien nicht mehr weiterhelfen.

Quelle:
ÖFR-Wiki: Gräberdatenbanken

Fragen an das Forum:
  • Gibt es weitere regionale Friedhofs- oder Grabsteinprojekte, die in dieser Übersicht noch fehlen?
  • Hat jemand Erfahrungen mit der systematischen Auswertung von Grabsteinfotos für Heraldik und Adelsforschung?
  • Welche Suchstrategien haben sich bei abweichenden Schreibweisen von Familiennamen bewährt?
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