An diesem Tag im Jahr 1397, am Dreifaltigkeitssonntag, wurde Erik von Pommern in Kalmar zum König von Dänemark, Norwegen und Schweden gekrönt, womit die Vereinigung der drei skandinavischen Kronen unter einem einzigen Monarchen feierlich besiegelt wurde. Diese Errungenschaft war vor allem Königin Margarete I. von Dänemark zu verdanken, deren diplomatisches Geschick die drei Reiche unter ihre Herrschaft gebracht hatte und die bis zu ihrem Tod im Jahr 1412 praktisch weiterregierte. Obwohl die politischen und verfassungsrechtlichen Regelungen der Kalmarer Union komplex blieben und sich Schweden schließlich 1523 unter Gustav Vasa abspaltete, gilt die Krönung in Kalmar als einer der prägenden dynastischen Momente des mittelalterlichen Nordens.
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König Erik von Pommern (ca. 1382–1459), Herrscher der Kalmarer Union als Erik VII. von Dänemark, Erik III. von Norwegen und Erik XIII. von Schweden. Späteres Porträt. Nationalmuseum, Stockholm (NM 15058).