Ahnen des Otto Schenk (1930-2025)
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Ahnen des Otto Schenk (1930-2025)
1 Monat 1 Tag her - 1 Monat 1 Tag her
Otto Schenk – eine Wiener Künstlerlegende und ihre Wurzeln in Wien, Triest und dem alten Ungarn
Otto Schenk, geboren am 12. Juni 1930 in Wien und verstorben am 9. Jänner 2025 in seinem Haus am Irrsee, gehörte über Jahrzehnte zu den prägendsten Persönlichkeiten des österreichischen Kulturlebens. Er war Schauspieler, Kabarettist, Theaterdirektor und einer der international erfolgreichsten österreichischen Opernregisseure. Seine Inszenierungen führten ihn von Wien und Salzburg bis an die Metropolitan Opera in New York. Hinter dieser außergewöhnlichen Künstlerbiografie steht jedoch auch eine bemerkenswerte Familiengeschichte, die von wissenschaftlichem Aufstieg, gesellschaftlicher Assimilation, religiösem Wandel, nationalsozialistischer Verfolgung und mehreren historischen Regionen der Habsburgermonarchie geprägt ist.
Die genealogische Datenbank der Heraldisch-Genealogischen Gesellschaft ADLER in Wien enthält eine eigene Ahnentafel für Otto Schenk. Die darin dokumentierten Linien führen väterlicherseits nach Wien, Neutra und Ürmény im damaligen Königreich Ungarn, mütterlicherseits nach Triest.
Die Eltern: Eugen Schenk und Georgine Zadnik
Otto Schenks Vater war der Wiener Jurist und Notar Dr. Eugen Alois Salman Schenk, geboren am 28. September 1878 in Wien und gestorben am 26. Dezember 1956 ebenda. Seine Geburt wurde in den Matriken der Israelitischen Kultusgemeinde verzeichnet; bereits am 11. Jänner 1880 wurde er jedoch in der Wiener Stephanspfarre römisch-katholisch getauft. Er studierte Rechtswissenschaften und war als öffentlicher Notar tätig. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er am 15. Februar 1946 neuerlich als Notar angelobt und konnte seine durch die nationalsozialistische Verfolgung unterbrochene berufliche Tätigkeit wieder aufnehmen. Später war er außerdem Präsident des Österreichischen Eislaufverbandes.
Seine Ehefrau und Otto Schenks Mutter war Georgine Maria Anna Zadnik, geboren am 5. November 1893 in Triest und gestorben am 9. April 1979 in Wien. Ihre Eltern waren der Schlosser Johann Zadnik und Ursula Marn beziehungsweise Marni. Die Eheschließung zwischen Eugen Schenk und Georgine Zadnik erfolgte am 27. November 1922 in der Wiener Rochuskirche im dritten Bezirk. Beide fanden später ihre letzte Ruhestätte auf dem Grinzinger Friedhof.
Gerade die mütterliche Linie erscheint genealogisch noch ausbaufähig. Über Johann Zadnik ist bislang vor allem dessen Beruf als Schlosser bekannt; bei Ursula Marn oder Marni sind in der öffentlich zugänglichen Ahnentafel weder Geburtsort noch Eltern angegeben. Hier könnten Triestiner Kirchenbücher, Melderegister und historische Personenstandsunterlagen weitere Aufschlüsse liefern.
Der väterliche Großvater: der Embryologe Samuel Leopold Schenk
Eine besonders bedeutende Persönlichkeit unter Otto Schenks Vorfahren war sein väterlicher Großvater Dr. Samuel Leopold Schenk. Er wurde am 23. August 1840 in Ürmény, dem heutigen Mojmírovce in der Slowakei, geboren und starb am 17. August 1902 während eines Sommeraufenthaltes in Schwanberg in der Steiermark.
Schenk studierte von 1860 bis 1865 Medizin an der Universität Wien und wurde 1865 zum Doktor der Medizin promoviert. 1869 habilitierte er sich für die Lehre von der Zeugung und Entwicklung des Menschen und der Wirbeltiere. 1873 wurde er außerordentlicher Professor für Entwicklungsgeschichte; im folgenden Jahr gründete er an der Universität Wien ein eigenes Institut für Entwicklungsgeschichte. Damit gehörte er zu den frühen Vertretern der wissenschaftlichen Embryologie in Österreich.Samuel Leopold Schenk stammte aus einer jüdischen Familie. Seine Eltern waren Abraham Schenk und Rosalia, genannt Sali, Oblath. Im Jahr 1879 trat er aus der Israelitischen Kultusgemeinde aus; am 24. April 1881 wurde er in der Wiener Stephanspfarre römisch-katholisch getauft.
Am 10. Oktober 1869 hatte er in Neutra die aus einer dortigen jüdischen Familie stammende Rosalia Henrietta Wollner geheiratet. Aus dieser Ehe gingen vier Söhne hervor Dr. Arthur Abraham Schenk, Dr. Friedrich beziehungsweise Fritz Salomon Schenk, Dr. Eugen Alois Salman Schenk – der Vater Otto Schenks – sowie Dr. Johannes Joseph Maria Schenk. Die Häufung akademischer Berufe innerhalb dieser Generation ist bemerkenswert und zeigt den sozialen und bildungsmäßigen Aufstieg der Familie im Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Rosalia Wollner und das Schicksal der Familie im Nationalsozialismus
Otto Schenks väterliche Großmutter Rosalia Henrietta Wollner wurde am 4. September 1851 in Neutra geboren. In der ADLER-Datenbank wird allerdings darauf hingewiesen, dass eine andere Quelle den 21. Oktober 1851 als Geburtsdatum nennt. Ihre Eltern waren Josef Wollner, geboren um 1812 und 1878 in Neutra verstorben, und Johanna Hoff. Auch Rosalia trat aus der Israelitischen Kultusgemeinde aus und ließ sich am 24. April 1881 gemeinsam mit ihrem Ehemann katholisch taufen.
Die Taufe und die jahrzehntelange Zugehörigkeit zum katholischen Glauben schützten die Familie nach 1938 nicht vor der nationalsozialistischen Rassenpolitik. Otto Schenks Vater wurde aufgrund seiner jüdischen Abstammung als Jude beziehungsweise als Angehöriger einer sogenannten „Mischehe“ verfolgt und verlor seine Notariatskanzlei. Otto Schenk selbst galt nach den Nürnberger Gesetzen als „Mischling“.
Besonders tragisch war das Schicksal der Großmutter Rosalia. Sie wurde nach Theresienstadt deportiert und starb dort am 14. August 1942. Nur zwei Tage später, am 16. August 1942, starb dort auch ihr Sohn Dr. Friedrich Salomon Schenk, Otto Schenks Onkel. In einem späteren Interview erinnerte sich Otto Schenk, dass sein Vater die deportierte Mutter niemals wiedersah. Nach Schenks Angaben war Friedrich ein künstlerisch begabter Maler, dem möglicherweise eine bedeutende Laufbahn bevorgestanden hätte.
Otto Schenk sprach offen darüber, wie sehr diese Erfahrungen seine Kindheit geprägt hatten. Die Familie lebte nach dem Verlust der väterlichen Kanzlei von Ersparnissen. Schmuck und Wertgegenstände waren ihr abgepresst worden. Zugleich blieb die Ehe seiner Eltern bestehen, obwohl nationalsozialistische Funktionäre seine Mutter dazu drängten, ihren als jüdisch eingestuften Ehemann zu verlassen.
Die bisher bekannte Ahnentafel
Die derzeit öffentlich dokumentierten Vorfahren lassen sich vereinfacht folgendermaßen zusammenfassen:
Otto Schenk
1930 Wien – † 2025 am Irrsee
Eltern
Dr. Eugen Alois Salman Schenk
1878 Wien – † 1956 Wien
Jurist, Notar und Präsident des Österreichischen Eislaufverbandes
Georgine Maria Anna Zadnik
1893 Triest – † 1979 Wien
Väterliche Großeltern
Dr. Samuel Leopold Schenk
1840 Ürmény/Mojmírovce – † 1902 Schwanberg
Mediziner, Embryologe und Universitätsprofessor
Rosalia Henrietta Wollner
1851 Neutra – † 1942 Theresienstadt
Mütterliche Großeltern
Johann Zadnik
Beruf: Schlosser
Ursula Marn beziehungsweise Marni
† 13. April 1945 in Wien
Väterliche Urgroßeltern
Abraham Schenk und Rosalia „Sali“ Oblath
Josef Wollner
um 1812 – † 1878 Neutra
Johanna Hoff
Genealogische Einordnung
Die Ahnentafel Otto Schenks verbindet mehrere historische Räume der ehemaligen Habsburgermonarchie: Wien als Zentrum des beruflichen und gesellschaftlichen Aufstiegs, Neutra und Ürmény als Herkunftsgebiete der väterlichen Familie sowie Triest als Herkunftsort der Mutter und der mütterlichen Großmutter.
Besonders deutlich wird an dieser Familiengeschichte, dass religiöse Konversion und gesellschaftliche Integration im 19. Jahrhundert keinen Schutz vor der rassistischen Verfolgung im Nationalsozialismus boten. Samuel Leopold Schenk und Rosalia Wollner waren bereits 1881 katholisch geworden, ihr Sohn Eugen war seit frühester Kindheit katholisch erzogen worden, und dennoch wurden dessen Mutter und Bruder deportiert und ermordet. Otto Schenk und sein Vater überlebten vor allem aufgrund der Ehe des Vaters mit der aus Triest stammenden Georgine Zadnik.
Offene Fragen für die weitere Forschung
Von besonderem Interesse wären noch folgende Punkte:
Otto Schenk, geboren am 12. Juni 1930 in Wien und verstorben am 9. Jänner 2025 in seinem Haus am Irrsee, gehörte über Jahrzehnte zu den prägendsten Persönlichkeiten des österreichischen Kulturlebens. Er war Schauspieler, Kabarettist, Theaterdirektor und einer der international erfolgreichsten österreichischen Opernregisseure. Seine Inszenierungen führten ihn von Wien und Salzburg bis an die Metropolitan Opera in New York. Hinter dieser außergewöhnlichen Künstlerbiografie steht jedoch auch eine bemerkenswerte Familiengeschichte, die von wissenschaftlichem Aufstieg, gesellschaftlicher Assimilation, religiösem Wandel, nationalsozialistischer Verfolgung und mehreren historischen Regionen der Habsburgermonarchie geprägt ist.
Die genealogische Datenbank der Heraldisch-Genealogischen Gesellschaft ADLER in Wien enthält eine eigene Ahnentafel für Otto Schenk. Die darin dokumentierten Linien führen väterlicherseits nach Wien, Neutra und Ürmény im damaligen Königreich Ungarn, mütterlicherseits nach Triest.
Die Eltern: Eugen Schenk und Georgine Zadnik
Otto Schenks Vater war der Wiener Jurist und Notar Dr. Eugen Alois Salman Schenk, geboren am 28. September 1878 in Wien und gestorben am 26. Dezember 1956 ebenda. Seine Geburt wurde in den Matriken der Israelitischen Kultusgemeinde verzeichnet; bereits am 11. Jänner 1880 wurde er jedoch in der Wiener Stephanspfarre römisch-katholisch getauft. Er studierte Rechtswissenschaften und war als öffentlicher Notar tätig. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er am 15. Februar 1946 neuerlich als Notar angelobt und konnte seine durch die nationalsozialistische Verfolgung unterbrochene berufliche Tätigkeit wieder aufnehmen. Später war er außerdem Präsident des Österreichischen Eislaufverbandes.
Seine Ehefrau und Otto Schenks Mutter war Georgine Maria Anna Zadnik, geboren am 5. November 1893 in Triest und gestorben am 9. April 1979 in Wien. Ihre Eltern waren der Schlosser Johann Zadnik und Ursula Marn beziehungsweise Marni. Die Eheschließung zwischen Eugen Schenk und Georgine Zadnik erfolgte am 27. November 1922 in der Wiener Rochuskirche im dritten Bezirk. Beide fanden später ihre letzte Ruhestätte auf dem Grinzinger Friedhof.
Gerade die mütterliche Linie erscheint genealogisch noch ausbaufähig. Über Johann Zadnik ist bislang vor allem dessen Beruf als Schlosser bekannt; bei Ursula Marn oder Marni sind in der öffentlich zugänglichen Ahnentafel weder Geburtsort noch Eltern angegeben. Hier könnten Triestiner Kirchenbücher, Melderegister und historische Personenstandsunterlagen weitere Aufschlüsse liefern.
Der väterliche Großvater: der Embryologe Samuel Leopold Schenk
Eine besonders bedeutende Persönlichkeit unter Otto Schenks Vorfahren war sein väterlicher Großvater Dr. Samuel Leopold Schenk. Er wurde am 23. August 1840 in Ürmény, dem heutigen Mojmírovce in der Slowakei, geboren und starb am 17. August 1902 während eines Sommeraufenthaltes in Schwanberg in der Steiermark.
Schenk studierte von 1860 bis 1865 Medizin an der Universität Wien und wurde 1865 zum Doktor der Medizin promoviert. 1869 habilitierte er sich für die Lehre von der Zeugung und Entwicklung des Menschen und der Wirbeltiere. 1873 wurde er außerordentlicher Professor für Entwicklungsgeschichte; im folgenden Jahr gründete er an der Universität Wien ein eigenes Institut für Entwicklungsgeschichte. Damit gehörte er zu den frühen Vertretern der wissenschaftlichen Embryologie in Österreich.Samuel Leopold Schenk stammte aus einer jüdischen Familie. Seine Eltern waren Abraham Schenk und Rosalia, genannt Sali, Oblath. Im Jahr 1879 trat er aus der Israelitischen Kultusgemeinde aus; am 24. April 1881 wurde er in der Wiener Stephanspfarre römisch-katholisch getauft.
Am 10. Oktober 1869 hatte er in Neutra die aus einer dortigen jüdischen Familie stammende Rosalia Henrietta Wollner geheiratet. Aus dieser Ehe gingen vier Söhne hervor Dr. Arthur Abraham Schenk, Dr. Friedrich beziehungsweise Fritz Salomon Schenk, Dr. Eugen Alois Salman Schenk – der Vater Otto Schenks – sowie Dr. Johannes Joseph Maria Schenk. Die Häufung akademischer Berufe innerhalb dieser Generation ist bemerkenswert und zeigt den sozialen und bildungsmäßigen Aufstieg der Familie im Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Rosalia Wollner und das Schicksal der Familie im Nationalsozialismus
Otto Schenks väterliche Großmutter Rosalia Henrietta Wollner wurde am 4. September 1851 in Neutra geboren. In der ADLER-Datenbank wird allerdings darauf hingewiesen, dass eine andere Quelle den 21. Oktober 1851 als Geburtsdatum nennt. Ihre Eltern waren Josef Wollner, geboren um 1812 und 1878 in Neutra verstorben, und Johanna Hoff. Auch Rosalia trat aus der Israelitischen Kultusgemeinde aus und ließ sich am 24. April 1881 gemeinsam mit ihrem Ehemann katholisch taufen.
Die Taufe und die jahrzehntelange Zugehörigkeit zum katholischen Glauben schützten die Familie nach 1938 nicht vor der nationalsozialistischen Rassenpolitik. Otto Schenks Vater wurde aufgrund seiner jüdischen Abstammung als Jude beziehungsweise als Angehöriger einer sogenannten „Mischehe“ verfolgt und verlor seine Notariatskanzlei. Otto Schenk selbst galt nach den Nürnberger Gesetzen als „Mischling“.
Besonders tragisch war das Schicksal der Großmutter Rosalia. Sie wurde nach Theresienstadt deportiert und starb dort am 14. August 1942. Nur zwei Tage später, am 16. August 1942, starb dort auch ihr Sohn Dr. Friedrich Salomon Schenk, Otto Schenks Onkel. In einem späteren Interview erinnerte sich Otto Schenk, dass sein Vater die deportierte Mutter niemals wiedersah. Nach Schenks Angaben war Friedrich ein künstlerisch begabter Maler, dem möglicherweise eine bedeutende Laufbahn bevorgestanden hätte.
Otto Schenk sprach offen darüber, wie sehr diese Erfahrungen seine Kindheit geprägt hatten. Die Familie lebte nach dem Verlust der väterlichen Kanzlei von Ersparnissen. Schmuck und Wertgegenstände waren ihr abgepresst worden. Zugleich blieb die Ehe seiner Eltern bestehen, obwohl nationalsozialistische Funktionäre seine Mutter dazu drängten, ihren als jüdisch eingestuften Ehemann zu verlassen.
Die bisher bekannte Ahnentafel
Die derzeit öffentlich dokumentierten Vorfahren lassen sich vereinfacht folgendermaßen zusammenfassen:
Otto Schenk
1930 Wien – † 2025 am Irrsee
Eltern
Dr. Eugen Alois Salman Schenk
1878 Wien – † 1956 Wien
Jurist, Notar und Präsident des Österreichischen Eislaufverbandes
Georgine Maria Anna Zadnik
1893 Triest – † 1979 Wien
Väterliche Großeltern
Dr. Samuel Leopold Schenk
1840 Ürmény/Mojmírovce – † 1902 Schwanberg
Mediziner, Embryologe und Universitätsprofessor
Rosalia Henrietta Wollner
1851 Neutra – † 1942 Theresienstadt
Mütterliche Großeltern
Johann Zadnik
Beruf: Schlosser
Ursula Marn beziehungsweise Marni
† 13. April 1945 in Wien
Väterliche Urgroßeltern
Abraham Schenk und Rosalia „Sali“ Oblath
Josef Wollner
um 1812 – † 1878 Neutra
Johanna Hoff
Genealogische Einordnung
Die Ahnentafel Otto Schenks verbindet mehrere historische Räume der ehemaligen Habsburgermonarchie: Wien als Zentrum des beruflichen und gesellschaftlichen Aufstiegs, Neutra und Ürmény als Herkunftsgebiete der väterlichen Familie sowie Triest als Herkunftsort der Mutter und der mütterlichen Großmutter.
Besonders deutlich wird an dieser Familiengeschichte, dass religiöse Konversion und gesellschaftliche Integration im 19. Jahrhundert keinen Schutz vor der rassistischen Verfolgung im Nationalsozialismus boten. Samuel Leopold Schenk und Rosalia Wollner waren bereits 1881 katholisch geworden, ihr Sohn Eugen war seit frühester Kindheit katholisch erzogen worden, und dennoch wurden dessen Mutter und Bruder deportiert und ermordet. Otto Schenk und sein Vater überlebten vor allem aufgrund der Ehe des Vaters mit der aus Triest stammenden Georgine Zadnik.
Offene Fragen für die weitere Forschung
Von besonderem Interesse wären noch folgende Punkte:
- Woher stammte der Schlosser Johann Zadnik ursprünglich, und wann heiratete er Ursula Marn beziehungsweise Marni?
- Lassen sich die Vorfahren der Familien Zadnik und Marn in den Triestiner Kirchen- oder Personenstandsregistern weiter zurückverfolgen?
- Welches der beiden überlieferten Geburtsdaten für Rosalia Henrietta Wollner ist durch einen Originaleintrag eindeutig belegbar?
- Gibt es nähere Unterlagen zu den künstlerischen Arbeiten und Ausstellungen von Otto Schenks Onkel Friedrich Salomon Schenk?
- Lassen sich die Deportationswege von Rosalia Schenk und ihrem Sohn Friedrich durch Transportlisten und Theresienstädter Quellen genauer rekonstruieren?
- Können die Familien Schenk, Oblath, Wollner und Hoff in den jüdischen Matriken von Neutra und Ürmény über die bisher bekannten Generationen hinaus verfolgt werden?
"IN OMNIBUS ORDO"
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