Nobilitierungsjahr der Freiherrn von Kutschera (-Lederer) gesucht

Nobilitierungsjahr der Freiherrn von Kutschera (-Lederer) gesucht

2 Wochen 5 Tage her - 2 Wochen 5 Tage her
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Folgende Zusammenhänge sind bekannt. Zu welcher der Familien Kutschera gehören diese? Ist das Nobilitierungsjahr bekannt? 
 
Dr. Adalbert Lederer (1867-1950)



Dr. Adalbert Lederer (* 1867 in Prag, Böhmen; † 4. Juli 1950 in Strobl am Wolfgangsee), ledig, war Immobilienkaufmann und Financier.
Albert Lederer war Initiator und langjähriger Obmann der Wassergenossenschaft Strobl und Förderer zahlreicher Vereine. Er war Ehrenpräsident des Verkehrsvereins Strobl. Der Gemeinde Strobl übereignete er unter anderem das Grundstück für den Friedhof und den Bauplatz für die Volksschule. Durch die Pflanzung von Alleebäume im Ortszentrum von Strobl prägte er das Ortsbild bis in die Gegenwart. Sein Wohnhaus, das 1899 errichtete Ledererschlössl in der Bahnstraße 94, ist eines der beeindruckendsten Gebäude der Gemeinde. Die Gemeinde Strobl verlieh Lederer im Jahr 1946 ihre Ehrenbürgerschaft. Die Dr.-Adalbert-Lederer-Allee in Strobl wurde nach ihm benannt.
Dessen Eltern: Adalbert Ernst Lederer und Josefine, geborene Schimmer.

Seine Schwester

Josefine Lederer, * Prag 21.3.1866, vermählt Wien 17. Mai 1890 mit:
Hugo Freiherrn von Kutschera, * Wien 16.3.1847, † Völsau 2.9.1909, Wirklicher geheimer Rat, k. u. k. Sektionschef i. P., Besitzer des Großkreuz des Leopold-Ordens, der eisernen Krone I. Klasse, das Großkreuz des japanischen Ordens vom heiligen Schatz, Kommandeur der französischen Ehrenlegion, Kommandeur des türkischen Medschidii-Ordens etc. ( Parte )

Das Paar hatte zwei Kinder:

Béla (Adalbert) Freiherr von Kutschera-Lederer, * 15.6.1893, † 7.7.1979, Oberleutnant a. D., Friedhof Strobl,
vermählt 4.11.1950 in Salzburg mit:
Anna Róza Jósika de Branyicska, * 16.12.1909 in Hosszúaszó, † 14.7.1999 in Strobl; in erster Ehe vermählt 10. September 1936 in Várfalva mit József Faragó, später geschieden

und

Caroline Freiin von Kutscher, Bosnien-Herzegowina 22.3.1891, † Bad Vöslau 29.12.1956, vermählt 6.9.1910 in Landsthal bei Lilienfeld mit:
Joseph Arnold Hubert Freiherrn von Hammerstein-Equord, Melk 20.5.1876 † Bad Ischl 7.5.1949. Sohn des Freiherr Helge Fridger Thusneldus von Hammerstein-Equord (1833-1893) und der Gräfin Sophie Marie Huberta zu Stolberg-Stolberg (1839-1931).

Unterschiedliche Familien mit Namen Kutschera 
Kutschera (Kučera) von Kulschersfeld (1753) ÖStA , Kutschera (Kučera) (1805=1819) ÖStA , Kutschera (Kučera) (1819=1805) ÖStA , Kutschera (Kučera) v. Wellfels (1822) ÖStA , Kutschera v. Woborsky (1868)  ÖStA , Kutschera v. Aichbergen (1874)  ÖStA , Kutschera (1885) ÖStA , Kutschera v. Aichlandt (1866, 1891)  ÖStA , Kutschera (1916) ÖStA , Kutschera (1917) ÖStA ,
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Re: Nobilitierungsjahr der Freiherrn von Kutschera (-Lederer) gesucht

2 Wochen 5 Tage her - 2 Wochen 5 Tage her
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Re: Nobilitierungsjahr der Freiherrn von Kutschera (-Lederer) gesucht

2 Wochen 5 Tage her - 2 Wochen 5 Tage her
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Aus meiner Sicht ist die Siebenbürger Familie Jósika de Branyicska interessant.

Der Name „de Branyicska“ 
Der Herkunftszusatz bezieht sich auf Branyicska, heute Brănișca im rumänischen Kreis Hunedoara. Die Familie erhielt den dortigen Besitz 1595. In ungarischen Texten erscheint die Form branyicskai Jósika, in deutschsprachigen Quellen Jósika von Branyicska und in genealogischen Verzeichnissen häufig Jósika de Branyicska. Das namensgebende Schloss ist nicht mit dem ebenfalls als „Jósika Castle“ bezeichneten Schloss in Surduc gleichzusetzen.

Herkunft aus dem Banat
Nagy Iván führt die Familie auf Karánsebes im Temescher Banat zurück und nennt dort Besitzverbindungen zu Zsidóvár. Ein Albert Jósika erscheint 1561 als Besitzer in Gelvács im Komitat Zaránd; seine genaue Verbindung zur späteren Stammfolge bleibt in dieser Darstellung jedoch unklar. Als Begründer der nachmals bekannten siebenbürgischen Familie tritt István Jósika hervor.

Die frühe Herkunft
ist von späteren Abstammungserzählungen zu unterscheiden. Die familiengeschichtliche Überlieferung diskutiert unter anderem angebliche Verbindungen zu den Báthory und zu byzantinischen Geschlechtern. Solche Erzählungen sind kein Ersatz für eine belegte Generationenfolge. Auch die ethnische Herkunft wird in der Literatur unterschiedlich dargestellt; eine eindeutige moderne nationale Zuordnung lässt sich daraus nicht ableiten.

István Jósika: Kanzler und Erwerber von Branyicska
István Jósika, gestorben 1598, stieg unter Fürst Zsigmond Báthory zum siebenbürgischen Kanzler auf. Er heiratete am 14. Februar 1593 Borbála Füzy, die Witwe Pál Gyulays. 1595 erhielt er Branyicska, das zuvor László Szalánczi gehört hatte. Nach seinem politischen Sturz wurde István 1598 in Szatmár hingerichtet; ein erheblicher Teil seines Vermögens wurde eingezogen. Sein Sohn Zsigmond konnte später wieder Besitz zurückgewinnen.

Die Standeserhebung von 1698
Der Siebmacher nennt für den siebenbürgischen Freiherrenstand den 12. April 1698, Wien. Begünstigt waren die Brüder Imre, Dániel und István Jósika sowie Gábor Jósika. Als Nachweis wird das siebenbürgische Königsbuch angeführt: „L. R. Transs. II. 80“.

 Eine bereits im 16. Jahrhundert erfolgte Baronisierung wird zwar behauptet, dort aber nicht zuverlässig datiert. 1595 ist daher zunächst als Besitzverleihung, nicht als gesicherter Termin des Freiherrenstandes zu behandeln. 

Das Familienwappen
Nach der Beschreibung im Siebmacher lässt sich das freiherrliche Schildwappen folgendermaßen wiedergeben:

Schild geviert von Rot und Blau. In den roten Feldern 1 und 4 jeweils eine silberne, gekrönte, einwärts gewendete Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beißt. In den blauen Feldern 2 und 3 jeweils ein einwärts gewendeter, doppelschwänziger silberner Löwe, der einen grünen, belaubten und entwurzelten Baum mit den Vorderpranken hält. Über der Kreuzungsstelle der Teilungslinien liegt eine goldene, rot gefütterte Blätterkrone.

 Ein älterer Wappentyp zeigt einen aus einer Blätterkrone wachsenden Löwen mit einem belaubten Zweig. Dafür werden unter anderem Siegel des 17. Jahrhunderts und eine Darstellung von 1681 genannt.
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Re: Nobilitierungsjahr der Freiherrn von Kutschera (-Lederer) gesucht

2 Wochen 5 Tage her - 2 Wochen 2 Tage her
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Vielen Dank für die Hinweise!

Wie sagt der Volksmund der Gegend "In Strobl sans  nobel!"

Ich beschäftige mich seit dem Sommer mit den Persönlichkeiten der über die Zeit in Strobl am Wolfgangsee ansässigen Familien.
Teilweise sehr spannend, denn nicht wenige Familien haben aufgrund ihrer jahrelangen "Sommerfrische Bekanntschaft" untereinander geheiratet und irgendwie sind alle untereinander "verbandelt". Selbst der Professor für Matheamtik und Abteilungsleiter im Ministerium Aram Efendi Margossian ist nicht zufällig in Strobl. Ich bin nicht abgeneigt von einer "Wolfgansee-Gesellschaft" zu sprechen, die nach St. Gilgen, Abersee und St. Wolfgang strahlt.

Die Liste prominenter Adelsfamilie ist lang.

König Leopold III. von Belgien (8.3. bis 7.5.1945) politischer Gefangener der Nazis im Hotel Seeturn interniert.
Prinz Wilhelm Friedrich Karl Ernst Joachim Albrecht von Preußen (Villa Seeturn).
Karl Schwarzenberg (Wirerhof 1948 bis 1954)
Prinzen Fürstenberg (Jagdschloss Hubertushof),
Grafen Paar (Villa Seeklause)
Grafen Schönborn-Wiesentheid,
Baron Gautsch von Frankenthurn (Villa Yeats),
Baron Gecmen-Waldek (Platzlhof),
Baron Kutschera (Angerhof, Ledererschlössl),
Baron Wedekind (Stalleck),
Baron Willison (Villa Marklowsky),
Baron Fleißner (Villa Schleiffelder)
Baron Mautner Markhof (Postalm),
Baron Heine-Geldern (Freien Presse)
Berchthold von Sonnenburg,
Cavallar von Grabensprung,
Fritsch,
uvm.


Natürlich gab es auch Großindustrielle, Hoflieferanten und Schauspieler

Felmayer (Blaudruckfabrik, Villa Marienhof), Nemetschke-Bülow, Otto Schleiffelder (k.k. Hofoptiker), Utzel (k.u.k. Hofschneider), Urban (Schraubenurban), Agnelli (FIAT), Widmann (Müncher Bauunternehmer), Theo Lingen (Villa Theo Lingen), Aram Margossian, Efendi (1853-1931), Professor der Mathematik und Führungskraft bei der türkischen Eisenbahn uvm.
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Re: Nobilitierungsjahr der Freiherrn von Kutschera (-Lederer) gesucht

2 Wochen 4 Tage her - 2 Wochen 4 Tage her
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Die gesuchte Familie Kutschera (1885) ist im GGF auch so bezeichnet.

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 73. Jahrgang, 1923, S. 334, Artikel „Kutschera (1885)“.

1895 - S. 513
Erstaufnahme der Familie. Der Eintrag von 1923 verweist ausdrücklich hierher und kündigt nähere Angaben zur Standeserhebung an.

1921 - S. 490
Im Literaturverzeichnis im Adelslexikon.com unter „Kutschera (1885)“ nachgewiesen.

1923 - S. 334
Im digitalisierten Volltext gefunden: Hugo, Josefine Lederer, Caroline und Adalbert/Béla.

1925 - S. 312
Unter „Kutschera (1885)“ bibliographisch nachgewiesen.

1929, 79. Jahrgang - S. 373
Unter „Kutschera (1885)“ nachgewiesen; eine darauf beruhende genealogische Wiedergabe nennt ebenfalls Hugo, Josefine und beide Kinder. (

1939, Teil B - S. 278
Von Engelbert Deusch ausdrücklich für Hugo Kutschera zitiert: Die effektiven Konsuln Österreich(-Ungarns), 2017, S. 411, Anm. 802. Den Taschenbucheintrag selbst habe ich hier noch nicht eingesehen.

Was der Eintrag von 1923 zusätzlich liefert

Der Text bestätigt die Eheschließung Hugos mit Josefine Lederer am 17. Mai 1890 in Wien sowie ihren Geburtstag 21. März 1866 in Prag. Für die Kinder nennt er vollständigere Vornamen und jeweils Sarajevo als Geburtsort:
  • Caroline Ernestine Anna, geboren am 22. März 1891; verheiratet am 6. September 1910 in Landsthal mit Joseph Freiherrn von Hammerstein-Equord.
  • Adalbert (Béla) Ernst Johann, geboren am 15. Juni 1893; damals als ehemaliger k. u. k. Leutnant im Husarenregiment Nr. 1 bezeichnet.
Damit betrifft der Eintrag zweifelsfrei die von Dir gesuchte Familie, nicht lediglich gleichnamige Freiherren.

Quellenkritischer Hinweis: Auch dieser Taschenbuchjahrgang nennt für Hugo den 1. September 1909 als Todestag. Das widerspricht dem bereits ermittelten Datum 2. September 1909; auf die fehlerhafte Datierung in mehreren Nachschlagewerken weist auch Deusch hin. Der „Gotha“ ist hier also ein wichtiger genealogischer Beleg, aber nicht in jeder Einzelangabe fehlerfrei.

 
 
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Re: Nobilitierungsjahr der Freiherrn von Kutschera (-Lederer) gesucht

2 Wochen 4 Tage her
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Freiherrliche Häuser B, Band III, 1963 = Band 31 der Gesamtreihe.
Das Verlagsverzeichnis führt einen Familienartikel „Kutschera“ auf, ohne im Register das Standeserhebungsjahr hinzuzusetzen. Damit ist der Eintrag nachgewiesen; ob er Hugos Familie von 1885 behandelt, kann ich allein aus diesem Verzeichnis nicht sicher feststellen. Schau selber im ADLER nach.
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Re: Aram Margossian Efendi (1853–1931) – Ingenieur, Mathematiker und Lehrer

2 Wochen 3 Tage her - 2 Wochen 3 Tage her
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Aram Margossian Efendi (1853–1931) – Ingenieur, Mathematiker und Lehrer

Aram Margossian, auch als Stephan Aram Margossian und in türkischen Veröffentlichungen als Aram Margosyan bezeichnet, war ein osmanischer Ingenieur armenischer Herkunft. Er verband eine Laufbahn in der Eisenbahnverwaltung mit mathematischer Forschung und der Ausbildung angehender Ingenieure. Seine französischsprachigen Veröffentlichungen machten ihn über die Grenzen des Osmanischen Reiches hinaus bekannt.

Margossian wurde 1853 in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, als Sohn von Krikor Margossian und Horopsima Dedeyan geboren. Seine Pariser Schulunterlagen nennen den 21. September 1853 als Geburtstag, der spätere Strobler Sterbeeintrag hingegen den 5. Oktober 1853. Die Abweichung ist bislang nicht abschließend geklärt.

Seine Ingenieurausbildung absolvierte er von 1874 bis 1877 an der École des Ponts et Chaussées in Paris. Das Schülerverzeichnis der Hochschule führt ihn als externen Zivilstudenten und bestätigt seinen Abschluss 1877. Auch sein Bruder Kégham besuchte diese Hochschule, verließ sie jedoch 1879 ohne Abschluss. Damit lässt sich innerhalb der Familie ein gemeinsames Interesse an einer technischen Ausbildung in Frankreich erkennen.

Nach seiner Rückkehr arbeitete Margossian zunächst als Chefingenieur in Edirne und Aydın. 1887 wurde er stellvertretender Leiter der Eisenbahnverwaltung, am 30. August 1908 Leiter der Eisenbahnabteilung im Ministerium für öffentliche Arbeiten, dem Nafia Nezareti. Zu seinen Aufgaben gehörten Baukontrollen, Streckenabnahmen und die Überwachung vertraglicher Verpflichtungen.

Parallel dazu unterrichtete er an der Hendese-i Mülkiye, der 1883 gegründeten Ausbildungsstätte für zivile Ingenieure in Istanbul. Er gehörte zu ihren frühen zivilen Lehrkräften und vermittelte unter anderem darstellende Geometrie, Differential- und Integralrechnung sowie mathematische Analysis. Für den Unterricht verfasste er osmanischsprachige Lehrtexte. Zu seinen überlieferten Werken zählen Hesâb-ı Tahlîlî zur Analysis und Fenn-i Mihânik-i Riyâzî zur mathematischen Mechanik. Letzteres behandelt insbesondere die Bewegungslehre und verarbeitet Teile eines Werkes seines französischen Lehrers Édouard Collignon. Margossians Unterricht und Lehrbücher trugen damit zur Vermittlung französischer Ingenieurwissenschaft im Osmanischen Reich bei.

International wurde Margossian vor allem durch seine Untersuchungen über magische Quadrate bekannt: quadratische Zahlenanordnungen, bei denen Zeilen, Spalten und beide Hauptdiagonalen jeweils dieselbe Summe ergeben. 1908 veröffentlichte er in Paris bei A. Hermann das französischsprachige Buch De l’ordonnance des nombres dans les carrés magiques impairs. Eine darin erläuterte Konstruktionsmethode ging als „Margossian-Methode“ in die mathematische Literatur ein. Teile seiner Arbeit wurden außerdem in die französische Bearbeitung eines Werkes über mathematische Unterhaltungen von W. W. Rouse Ball aufgenommen.

Seine Interessen reichten über magische Quadrate hinaus. Er beschäftigte sich mit lateinischen und Eulerschen Quadraten sowie mit Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung. In einem Beitrag von 1910 erläuterte er den Nutzen statistischer Schlussfolgerungen für praktische Verwaltungsaufgaben. Er stand mit europäischen Mathematikern in Verbindung, gehörte der Vereinigung Les Amis des Nombres an und wurde 1921 unter den Gründern der Zeitschrift Sphinx-Œdipe genannt. Beim Kongress der französischen Vereinigung zur Förderung der Wissenschaften in Lüttich 1924 hielt er einen Vortrag über die Definition der Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Am 10. Februar 1898 heiratete Margossian in der armenischen Kirche Konstantinopels die gebürtige Wienerin Marie beziehungsweise Maria Timek. In den frühen 1920er Jahren ließ sich das Ehepaar in Strobl am Wolfgangsee nieder. Seit 1922 gehörte seiner Frau die 1911 für Dr. Adalbert Lederer errichtete Villa mit der damaligen Adresse Strobl Nr. 122.

Aram Margossian starb am 13. September 1931, 77 Jahre alt, in Strobl. Seine Beisetzung erfolgte dort am 15. September. Der Sterbeeintrag nennt Lungentuberkulose als Todesursache. Seine wissenschaftliche Arbeit wirkte über seinen Tod hinaus: 1935 erschien in L’Enseignement Mathématique noch der Beitrag Carrés latins semi-diagonaux.

Quellen und weiterführende Literatur:
"IN OMNIBUS ORDO"
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