Fuchs von Fichtenthal und Genser von Fichtenthal – zwei Familien, ein Prädikat?

Fuchs von Fichtenthal und Genser von Fichtenthal – zwei Familien, ein Prädikat?

4 Wochen 1 Tag her
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Fuchs von Fichtenthal und Genser von Fichtenthal – zwei Familien, ein Prädikat? Quellenlage, Adelsakte und offene Fragen

Liebe Freunde,

im Zusammenhang mit dem Prädikat „von Fichtenthal“ sind zwei Familien zu unterscheiden, die genealogisch offenbar durch eine Ehe miteinander verbunden sind, deren adelsrechtlicher Zusammenhang aber noch nicht abschließend geklärt ist:
  • Fuchs von Fichtenthal – Reichsritterstand bzw. Reichsadel für Anton Fuchs, Glasmeister zu Fichtenbach im Böhmerwald, 7. Juli 1792.
  • Genser von Fichtenthal – österreichischer Ritterstand für Anton Genser, Hofrat und Kanzleidirektor des Deutschen Ritterordens, 28. April 1872.

Die spannende Frage ist, ob Anton Genser im Jahr 1872 das Prädikat „von Fichtenthal“ bewusst in Anlehnung an die Familie seiner Frau Magdalena, geborene Fuchs, gewählt hat – und ob dies im Hofadelsakt ausdrücklich begründet wurde.

1. Fuchs von Fichtenthal

Nach bisheriger Quellenlage wurde Anton Fuchs, Glasmeister zu Fichtenbach in Böhmen, am 7. Juli 1792 durch den Reichsvikar Carl Theodor, Kurfürst von Pfalz-Bayern, in den Reichsritterstand erhoben. Das Prädikat lautete „Edler von Fichtenthal“.

Diese Erhebung fällt in die Reichsvikariatszeit nach dem Tod Kaiser Leopolds II. und kurz vor der Kaiserkrönung Franz’ II. am 14. Juli 1792. Gerade solche reichsvikariatischen Standeserhebungen sind wegen ihrer späteren Anerkennung, Einordnung und archivalischen Überlieferung oft besonders interessant.

Bisher genannte Druckquellen:
  • Maximilian Gritzner, Standes-Erhebungen und Gnaden-Acte Deutscher Landesfürsten während der letzten drei Jahrhunderte, S. 205.
  • Meraviglia / Siebmacher, Der böhmische Adel, S. 273 und Tafel 128.
  • Král, Der Adel von Böhmen, Mähren und Schlesien, mit dem Eintrag: „Fuchs v. Fichtenthal: A. für Anton, Glasmeister zu Fichtenbach, dto. 7. VII. 1792.“
  • Almanach Českých Šlechtických a Rytířských Rodů / Almanach böhmischer Adels- und Rittergeschlechter, genannt wurde ein Band mit Fuchs v. Fichtenthal auf S. 197. Nach späterer Mitteilung enthält dieser Eintrag offenbar nur das Wappen, keine Genealogie. Zu klären bleibt, ob hier der Jahrgang 2018 gemeint ist; die zunächst genannte Jahreszahl „2028“ dürfte wohl ein Versehen sein.

Online-Fundstellen:

Meraviglia / Siebmacher, Böhmischer Adel, PDF

Král, Der Adel von Böhmen, Mähren und Schlesien, Volltext

Gritzner, Standes-Erhebungen und Gnaden-Acte, ULB Düsseldorf

2. Der beigebrachte Adelsakt Fuchs-Fichtenthal

Der nun vorliegende Scan des „Adelsaktes Fuchs-Fichtenthal“ besteht offenbar aus zwei Seiten:
  • einem Aktendeckel des Lehen- und Adels-Archivs, Kurpfälzische Standeserhöhungen,
  • sowie einem einzelnen Schriftstück vom 7. Juli 1792.

Der Aktendeckel nennt sinngemäß:
Lehen- und Adels-Archiv.
Kurpfälzische Standeserhöhungen.

von Fuchs

Anton, Glasmeister zu Fichtenbach in Böhmen.

Kurfürstliche Erhebung in den Reichsritterstand mit dem Prädikat Edler von Fichtenthal.

1792

Fasz. 138 / 72 Nr. 787
 

Das Einzelblatt selbst ist keine ausführliche Genealogie und enthält auch keine Wappenzeichnung. Es bestätigt aber den Kern der Erhebung. Soweit lesbar, wird Anton Fuchs, Glasmeister zu Fichtenbach in Böhmen, gemeinsam mit seiner Ehefrau Anna Pöltzl sowie den ehelichen Leibeserben und deren Nachkommen beiderlei Geschlechts in den Reichsritterstand mit dem Prädikat „Edler von Fichtenthal“ erhoben.

Wichtig ist dabei besonders: Die Formulierung spricht nicht nur von künftig geborenen Kindern, sondern allgemein von den ehelichen Leibeserben und deren Nachkommen beiderlei Geschlechts. Das ist ein starkes Indiz dafür, dass auch bereits vor dem 7. Juli 1792 geborene legitime Kinder grundsätzlich eingeschlossen waren, sofern das Diplom selbst keine abweichende Einschränkung enthielt. Endgültig wäre dies freilich am besten am vollständigen Diplomtext zu prüfen.

Was der Karlsruher Akt nach derzeitigem Stand nicht enthält:
  • keine Wappenzeichnung,
  • keine vollständige Wappenbeschreibung,
  • keine nähere Darstellung der Verdienste des Anton Fuchs,
  • keine genealogische Aufstellung der Kinder,
  • keinen Hinweis auf spätere österreichische oder böhmische Anerkennung.

Damit bleibt die Frage offen, woher Meraviglia/Siebmacher das Wappen bezogen hat. Denkbar wären:
  • ein anderes, vollständigeres Diplomkonzept,
  • ein Aktenstück in einer bayerischen Überlieferung,
  • eine Vorlage aus Familienbesitz,
  • eine spätere heraldische Abschrift oder Sammlung.

3. Weitere wichtige Archivspur: Staatsarchiv Landshut

Neben dem Karlsruher Bestand ist inzwischen eine weitere, möglicherweise sehr wichtige Spur greifbar:

Deutsche Digitale Bibliothek: Fuchs, Anton – Reichsritterstand, Prädikat „Edler v. Fichtenthal“, Staatsarchiv Landshut

Dort wird genannt:
Fuchs, Anton: Reichsritterstand, Prädikat „Edler v. Fichtenthal“

Archivsignatur:
Regierung Landshut (Rep. 199) A 20241

Alt-/Vorsignatur:
Rep. ad 97 c Fasz. 644 Nr. F 78

Laufzeit:
1792
 

Diese Landshuter Akte könnte der Schlüssel sein. Da der Karlsruher Akt nur aus einem knappen Blatt besteht, wäre zu prüfen, ob sich in Landshut eventuell das eigentliche Diplomkonzept, eine Wappenbeschreibung, Taxvermerke, Korrespondenz oder eine Intimation an bayerische bzw. kurpfälzische Behörden erhalten hat.

4. Fichtenbach / Fuchshütte und die Glasindustrie

Die Erhebung eines Glasmeisters in den Reichsritterstand wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich. Allerdings dürfte Anton Fuchs nicht bloß ein einfacher Handwerker gewesen sein, sondern ein wirtschaftlich bedeutender Hüttenunternehmer im Grenzraum Böhmen/Bayern.

Fichtenbach, heute Bystřice bzw. Fuchsova Huť, war ein bedeutender Glasstandort im Böhmerwald. Lokale Darstellungen berichten, dass nach der Familie Schmaus die Familie Fuchs die Glashütte übernahm. Für 1793 werden zwei Hütten genannt, eine Unterhütte und eine Oberhütte. 1823 kaufte Graf Philipp Kinsky die Glashütte. Außerdem wird eine 1772 von Anton Fuchs erbaute Borromäuskapelle genannt.

Fichtenbach / Bystřice / Fuchsova Huť – lokale Darstellung

Dies passt gut zu der Annahme, dass Anton Fuchs als Glasmeister zugleich Unternehmer, Pächter bzw. Besitzer von Produktionsanlagen und damit ein regional bedeutender Wirtschaftsakteur war. Ob diese wirtschaftliche Stellung der unmittelbare Grund der Nobilitierung war oder ob primär Taxzahlungen und Reichsvikariatsmöglichkeiten ausschlaggebend waren, bleibt offen.

5. Genser von Fichtenthal

Die zweite Familie ist Genser von Fichtenthal.

Der Stammvater des Adelszweiges war Anton Genser, Hofrat und Kanzleidirektor bzw. Kanzleivorstand des Deutschen Ritterordens. Er erhielt am 28. April 1872 den österreichischen Ritterstand mit dem Prädikat „von Fichtenthal“. Grundlage war seine Auszeichnung mit dem Orden der Eisernen Krone III. Klasse.

Genannt wurde als ältere Druckquelle:
  • Frank, Adels-Lexikon, 1928, Seitenzahl noch nachzutragen.

Bei Coresno findet sich nach Mitteilung ein Eintrag Genser von Fichtenthal mit Wappenbeschreibung und Quellenhinweis auf:
  • GHdA-Adelslexikon, Bd. 17, 2008, S. 263.

Besonders wichtig ist der Nachweis des Hofadelsaktes im Österreichischen Staatsarchiv:

ÖStA-AIS, Hofadelsakten, Allgemeine Reihe: Genser, Anton, Hofrat, Eiserner Kronenorden III. Klasse, Ritterstand, „von Fichtenthal“, 1872.04.28

Im Archivinformationssystem erscheint der Akt unter:
281.3 Genser, Anton, Hofrat, Eiserner Kronenorden III. Klasse, Ritterstand, „von Fichtenthal“ (1872.04.28)
 

Dieser Akt dürfte für die Frage nach der Herkunft des Prädikats entscheidend sein. In österreichischen Adelsakten finden sich häufig die vorgeschlagenen Prädikate, die Begründung des Adelswerbers, Taxvermerke, Wappenentwürfe und gelegentlich auch Hinweise auf verwandtschaftliche oder namensrechtliche Motive.

6. Die Verbindung Fuchs – Genser

Die genealogische Brücke zwischen beiden Familien scheint über Magdalena Fuchs zu führen, die 1849 Anton Genser heiratete.

Genannt wurde die Trauung in der Pfarre Wien-Landstraße, St. Rochus:

Matricula, Wien 03 Landstraße – St. Rochus, Trauungsbuch, 1849, Genser/Fuchs

Die Sterbeeinträge der Eheleute wurden in der Pfarre Unsere Liebe Frau zu den Schotten, Wien, genannt:

Matricula, Unsere Liebe Frau zu den Schotten, Sterbebuch, Eintrag Genser/Fuchs

Matricula, Unsere Liebe Frau zu den Schotten, Sterbebuch, weiterer Eintrag Genser/Fuchs

Interessant ist, dass die Geburts- und Trauungseinträge der Magdalena offenbar keinen Adelszusatz nennen. Im Sterbeeintrag soll sie hingegen als „geborene Fuchs Reichsedle von Fichtenthal“ erscheinen. Das ist für die Forschung wichtig, aber nicht automatisch ein Beweis für eine amtliche Anerkennung der Adelsführung in jeder Lebensphase. Matriken sind bei solchen Zusätzen bekanntlich uneinheitlich: Titel und Prädikate können fehlen, später ergänzt, falsch verwendet oder aus Familienangaben übernommen worden sein.

Zur Geburt der Magdalena wurde folgender Eintrag genannt:

Porta fontium, Geburtseintrag Magdalena Fuchs, Fichtenbach / Horní Folmava

Zusätzlich bestätigt ein moderner medizinhistorischer Beitrag zu Theodor Genser Ritter von Fichtenthal, dass Theodor Genser am 30. Oktober 1849 in Wien geboren wurde und Sohn des aus Freistadtl in Mähren stammenden Hofrates des Deutschen Ritterordens Anton Genser und der Magdalena, geborene Fuchs, war:

MedUni Wien, Van Swieten Blog: Genser, Theodor Ritter von Fichtenthal

Dort wird Theodor Genser außerdem in Universitätsakten 1873 bereits als „Ritter von Fichtenthal“ geführt. Das zeigt, dass die Familie den Namen unmittelbar nach der Nobilitierung Antons führte.

7. War das Prädikat Genser „von Fichtenthal“ von der Familie Fuchs übernommen?

Die naheliegende Hypothese lautet:

Anton Genser wählte 1872 das Prädikat „von Fichtenthal“, weil seine Ehefrau Magdalena Fuchs aus der Familie Fuchs von Fichtenthal stammte und die männliche Linie dieser Familie erloschen oder im Erlöschen begriffen war.

Diese Hypothese ist plausibel, aber noch nicht bewiesen.

Dafür spricht:
  • Anton Genser war mit Magdalena Fuchs verheiratet.
  • Das Prädikat „Fichtenthal“ passt sachlich nicht erkennbar zu Gensers eigener Herkunft, aber sehr gut zu Fuchs/Fichtenbach.
  • Magdalena wird in einem späteren Sterbeeintrag offenbar als Fuchs Reichsedle von Fichtenthal bezeichnet.
  • Der Fuchs-Adelsakt nennt ausdrücklich die ehelichen Leibeserben und deren Nachkommen beiderlei Geschlechts, was eine weibliche Weitergabe der Abstammung genealogisch relevant macht.

Dagegen bzw. als Unsicherheiten stehen:
  • Die Geburt und Trauung der Magdalena scheinen ohne Adelszusatz eingetragen zu sein.
  • Es ist noch nicht durch den Genser-Hofadelsakt belegt, dass Anton Genser das Prädikat wegen seiner Frau erbat.
  • Unklar ist, ob und in welcher Form der reichsvikariatische Adel Fuchs in Österreich bzw. Böhmen anerkannt oder geführt wurde.
  • Unklar ist, ob die Familie Fuchs selbst den Adel konsequent, amtlich oder nur gelegentlich führte.

Entscheidend ist daher der ÖStA-Hofadelsakt Genser 1872. Sollte darin stehen, dass Anton Genser das Prädikat „Fichtenthal“ wegen seiner Ehefrau bzw. zur Erinnerung an deren erloschene oder halberloschene Familie erbat, wäre die Verbindung praktisch bewiesen.

8. Zur uneinheitlichen Adelsführung bei Fuchs

Aus den bisher genannten Matriken ergibt sich offenbar ein uneinheitliches Bild:
  • teils mit „Edler/Edle von Fichtenthal“,
  • teils nur mit „von“,
  • teils mit „wohlgeboren“,
  • teils ohne jeden Zusatz.

Das kann mehrere Ursachen haben:
  • unterschiedliche Sorgfalt der Pfarrer,
  • lokale Bekanntheit ohne konsequente amtliche Titulatur,
  • fehlende oder unterbliebene landesfürstliche Anerkennung,
  • wirtschaftlicher Niedergang der Familie,
  • bewusste Zurückhaltung in der Führung des Prädikats,
  • oder schlicht Nachlässigkeit in den Matrikeneinträgen.

Die im Forum geäußerte These eines möglichen Adelsverlustes bzw. einer Niederlegung wegen Zunftzugehörigkeit ist interessant, bleibt aber derzeit unbelegt. Für Fuchs wäre zuerst zu prüfen, ob überhaupt eine spätere amtliche Anerkennung, Bestätigung, Inkolatsangelegenheit oder ein entsprechender Schriftverkehr in böhmischen oder österreichischen Behördenakten existiert.

9. Korrektur zu einem früher diskutierten Johann-Eintrag

Ein zunächst genannter Matrikeneintrag für einen Johann Fuchs vom 24. April 1782 erwies sich offenbar als nicht passend. Es handelt sich wohl um einen Eintrag zu Johann Nepomuk, ursprünglich 1780, der später nochmals bzw. korrigiert erscheint.

Zur Kontrolle wurden diese beiden Links genannt:

Porta fontium, Domažlice, Eintrag 24.4.1780

Porta fontium, Domažlice, korrigierter/doppelter Eintrag

Dieser Punkt ist wichtig, weil die direkte Linie von Anton Fuchs zu Magdalena Fuchs nur dann gesichert ist, wenn die Zwischenpersonen eindeutig belegt sind.

10. Vorläufiges Ergebnis

Nach derzeitigem Stand lässt sich sagen:
  • Die Erhebung des Anton Fuchs, Glasmeister zu Fichtenbach in Böhmen, in den Reichsritterstand mit dem Prädikat „Edler von Fichtenthal“ am 7. Juli 1792 ist durch Druckquellen und den Karlsruher Archivnachweis gesichert.
  • Der beigefügte Karlsruher Akt ist jedoch sehr knapp und enthält keine Wappenzeichnung, keine Genealogie und keine ausführliche Begründung.
  • Eine weitere, sehr wichtige Akte liegt offenbar im Staatsarchiv Landshut: Regierung Landshut (Rep. 199) A 20241. Diese sollte unbedingt eingesehen werden.
  • Anton Genser erhielt am 28. April 1872 den österreichischen Ritterstand mit dem Prädikat „von Fichtenthal“; der Hofadelsakt ist im ÖStA-AIS nachgewiesen.
  • Die Ehe Genser–Fuchs bildet wahrscheinlich die Brücke zwischen beiden Familien.
  • Die Annahme, dass Genser das Prädikat seiner Frau bzw. deren Familie aufgriff, ist plausibel, aber erst durch den Genser-Adelsakt wirklich beweisbar.
  • Die Herkunft der Wappenabbildung im Siebmacher bleibt offen, solange kein vollständiges Diplom oder Diplomkonzept mit Wappenbeschreibung vorliegt.

11. Konkrete Folgefragen an die Runde
  1. Hat jemand den ÖStA-Hofadelsakt Genser, Anton, 1872.04.28 bereits eingesehen? Enthält er die Begründung für das Prädikat „von Fichtenthal“?
  2. Werden im Genser-Akt drei Prädikatsvorschläge genannt, und steht „Fichtenthal“ an erster Stelle?
  3. Wird im Genser-Akt ausdrücklich auf Magdalena Fuchs bzw. auf die Familie Fuchs von Fichtenthal Bezug genommen?
  4. Findet sich darin eine Zustimmung weiblicher Nachkommen der Familie Fuchs, falls das Prädikat als erloschenes oder halberloschenes Familienprädikat behandelt wurde?
  5. Enthält der Genser-Akt eine Wappenzeichnung oder nur eine Blasonierung?
  6. Hat jemand Zugriff auf den Akt im Staatsarchiv Landshut, Regierung Landshut (Rep. 199) A 20241? Enthält dieser vielleicht das vollständige Diplomkonzept Fuchs von Fichtenthal oder die Wappenbeschreibung?
  7. Ist bekannt, aus welcher Quelle Meraviglia/Siebmacher das Wappen Fuchs von Fichtenthal auf Tafel 128 übernommen hat?
  8. Gibt es Hinweise auf eine spätere Anerkennung oder Nichtanerkennung des reichsvikariatischen Adels Fuchs in Österreich, Böhmen oder Bayern?
  9. Lässt sich die direkte Linie Anton Fuchs – Johann Baptist Fuchs – Magdalena Fuchs lückenlos aus Matriken oder Grund-/Herrschaftsakten belegen?
  10. Sind Sterbeort und Sterbeeintrag des Anton Fuchs, angeblich 1807, bereits sicher gefunden?
  11. Gibt es zu den Fuchshütten/Fichtenbach weitere wirtschafts- oder herrschaftsgeschichtliche Quellen, die Anton Fuchs als Unternehmer genauer fassen?
  12. Kann jemand den Eintrag im Almanach Českých Šlechtických a Rytířských Rodů / Almanach böhmischer Adels- und Rittergeschlechter kontrollieren und bestätigen, ob dort wirklich nur das Wappen, aber keine Genealogie steht?

12. Quellen und Links
Über Ergänzungen, insbesondere zum Genser-Hofadelsakt im ÖStA und zum Landshuter Fuchs-Akt, würde ich mich sehr freuen. Gerade diese beiden Akten dürften entscheiden, ob „Fichtenthal“ bei Genser tatsächlich als bewusste Weiterführung bzw. Erinnerung an Fuchs von Fichtenthal gewählt wurde.
"IN OMNIBUS ORDO"

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