Stammtafel der Zeiller von Zeil(l)heim
- USchu
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Stammtafel der Zeiller von Zeil(l)heim
1 Monat 20 Stunden her - 1 Monat 20 Stunden her
Gesucht: Stammtafel der Zeiller von Zeil(l)heim – wer waren die Eltern der Anna Zeiller?
Noch immer beschäftigt mich die Frage nach einer verlässlichen Stammtafel der Tiroler Familie Zeiller von Zeil(l)heim zu Weiß- und Schwarzenfeld.
Ausgangspunkt ist folgende Verbindung, die im GTÖ3 angeführt wird:
Abraham Reinhart von Thurnfels
Der bisher feststellbare Adels- und Wappenstand
Im Österreichischen Staatsarchiv befindet sich der Reichsadelsakt:
AT-OeStA/AVA Adel RAA 470.6
Paul Zeiller, Adelsstand, Wappenbesserung und Rotwachsfreiheit, Wien, 26. Juni 1634.Der Akt umfasst neun Folien, enthält Wappendarstellungen und außerdem Unterlagen zu einer älteren Wappenverleihung beziehungsweise Wappenbesserung von 1567.
Ein älteres Tiroler Archivinventar nennt dagegen folgende Daten:
Die Fischnaler-Karte nennt darüber hinaus:
Nach Rudolf Granichstaedten-Czerva war Paul von Zeiller von 1618 bis 1636 Pfleger der gräflich Ferrarischen Herrschaft Taufers. Er war mit Katharina von Troyer Freiin von Giespach verheiratet und starb 1636.
Sein Sohn Georg Zeiller, ebenfalls Pfleger, war mit Ursula Wenzl von Stock zu Uttenheim vermählt und starb am 1. August 1675.
Von Georg werden genannt:
Die 1659 mit Abraham Reinhart von Thurnfels verheiratete Anna dürfte ungefähr zwischen 1630 und 1640 geboren worden sein. Damit wäre sie altersmäßig sehr gut als Tochter des 1636 verstorbenen Paul Zeiller und der Katharina von Troyer einzuordnen.Ein Beleg dafür liegt mir bislang jedoch nicht vor.Da das Prädikat „von Zeillheim“ erst 1699 verliehen wurde, dürfte die Bezeichnung „Anna Zeiller von Zeillheim“ in späteren genealogischen Werken rückwirkend verwendet worden sein. Im originalen Trauungseintrag von 1659 könnte sie lediglich als Anna Zeillerin oder Anna von Zeiller bezeichnet sein.
Offene Fragen
Noch immer beschäftigt mich die Frage nach einer verlässlichen Stammtafel der Tiroler Familie Zeiller von Zeil(l)heim zu Weiß- und Schwarzenfeld.
Ausgangspunkt ist folgende Verbindung, die im GTÖ3 angeführt wird:
Abraham Reinhart von Thurnfels
- † 29. Dezember 1688
Stammvater der Fernsteiner Linie, Besitzer von Thurnfels bei Völs und Hofkammerverwalter
⚭ Innsbruck, 10. Februar 1659 Anna Zeiller von Zeil(l)heim, Innsbruck, 13. Mai 1634
Der bisher feststellbare Adels- und Wappenstand
Im Österreichischen Staatsarchiv befindet sich der Reichsadelsakt:
AT-OeStA/AVA Adel RAA 470.6
Paul Zeiller, Adelsstand, Wappenbesserung und Rotwachsfreiheit, Wien, 26. Juni 1634.Der Akt umfasst neun Folien, enthält Wappendarstellungen und außerdem Unterlagen zu einer älteren Wappenverleihung beziehungsweise Wappenbesserung von 1567.
Ein älteres Tiroler Archivinventar nennt dagegen folgende Daten:
-
- Juli 1567: Kaiser Maximilian II. verleiht Paul Zeiller, Musicus und Trompeter unter Oberst Lazarus Schwendi, und dessen Bruder Bernhard, Diener Erzherzog Karls, eine Wappenbesserung;
-
- August 1634: Kaiser Ferdinand II. verleiht Paul Zeiller den Adel.
Die Fischnaler-Karte nennt darüber hinaus:
- einen Wappenbrief von 1559 für Paul, Bernhard und Christoph Zeiller;
- das 1699 an Johann Baptist Zeiller verliehene Prädikat „von Zeillheim zu Weiß- und Schwarzenfeld“;
- die Adelserhebung des Franz Nicolaus Zeiller mit dem Prädikat „von Zeilheim“ vom 16. April 1765;
- Franz Nicolaus soll aus der Linie des Bernhard Zeiller gestammt haben.
Nach Rudolf Granichstaedten-Czerva war Paul von Zeiller von 1618 bis 1636 Pfleger der gräflich Ferrarischen Herrschaft Taufers. Er war mit Katharina von Troyer Freiin von Giespach verheiratet und starb 1636.
Sein Sohn Georg Zeiller, ebenfalls Pfleger, war mit Ursula Wenzl von Stock zu Uttenheim vermählt und starb am 1. August 1675.
Von Georg werden genannt:
- Ursula von Zeiller, † Taufers 1701,
⚭ 1680 Dr. Johann Heinrich von Mor-Sunegg, Landrichter in Lienz; - Johann Baptist von Zeiller, seit 1678 Pfleger in Taufers, † 1721.
Er erbaute den Ansitz Zeillheim und erhielt am 24. Oktober 1699 das Prädikat „von Zeillheim zu Weiß- und Schwarzenfeld“.
- Maria Agnes Zeiller, erste Äbtissin von Säben, † 1715;
- Agnes Thekla Zeiller, Äbtissin von 1734 bis 1749.
Die 1659 mit Abraham Reinhart von Thurnfels verheiratete Anna dürfte ungefähr zwischen 1630 und 1640 geboren worden sein. Damit wäre sie altersmäßig sehr gut als Tochter des 1636 verstorbenen Paul Zeiller und der Katharina von Troyer einzuordnen.Ein Beleg dafür liegt mir bislang jedoch nicht vor.Da das Prädikat „von Zeillheim“ erst 1699 verliehen wurde, dürfte die Bezeichnung „Anna Zeiller von Zeillheim“ in späteren genealogischen Werken rückwirkend verwendet worden sein. Im originalen Trauungseintrag von 1659 könnte sie lediglich als Anna Zeillerin oder Anna von Zeiller bezeichnet sein.
Offene Fragen
- Kennt jemand eine gedruckte oder handschriftliche Stammtafel der Zeiller von Zeilheim?
- War Anna Zeiller tatsächlich eine Tochter des Pflegers Paul Zeiller und der Katharina von Troyer?
- Ist der Innsbrucker Trauungseintrag vom 10. Februar 1659 bereits aufgefunden worden, und nennt dieser Annas Vater, Herkunftsort oder Vormund?
- Werden im Adelsakt von 1634 die Ehefrau, Kinder oder Geschwister Paul Zeillers genannt?
- Waren Paul und Bernhard Zeiller Brüder oder Vettern?
- Wie gehören Christoph Zeiller sowie die im Wappenbrief von 1559 genannten Personen in die Familie?
- Gibt es einen urkundlich belegten Anschluss der Reuttener Linie und des 1765 geadelten Franz Nicolaus von Zeillheim an Bernhard Zeiller?
- Bestand eine nachweisbare Verbindung zur bekannten Reuttener Malerfamilie Zeiller oder zu Abt Gallus Zeiler, oder handelt es sich nur um eine entferntere Namens- und Sippenverwandtschaft?
- Wer waren die Eltern der Äbtissinnen Maria Agnes und Agnes Thekla Zeiller?
- Wo befinden sich heute die im älteren Archivinventar erwähnten Familieninventare, Aufschreibebücher, Testamente und Eheverträge der Familie von Zeiller seit 1615 beziehungsweise 1622?
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