Das Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie
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Das Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie
3 Wochen 4 Tage her
Das Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie
Die Publikation Akademie im Dialog | 13: Das Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie dokumentiert ein Diskussionsforum der Österreichischen Akademie der Wissenschaften vom 22. Juni 2018.
Im Mittelpunkt steht nicht die gewohnte Perspektive auf Wien oder die deutschsprachigen Länder der Monarchie, sondern der Blick auf zwei politisch bedeutsame Volksgruppen bzw. Nachbarschaftsräume: Italien und Polen.
Vollständiger Artikel im Anhang
Der Band enthält nach einem Vorwort von Oliver Jens Schmitt zwei Beiträge:
Ein zentraler Gedanke des Bandes ist, dass der Zerfall der Monarchie nicht einfach als zwangsläufiges Ergebnis innerer Nationalitätenkonflikte dargestellt wird. Vielmehr betonen die Beiträge die Offenheit der historischen Entwicklung, die Bedeutung außenpolitischer Entscheidungen und die Handlungsspielräume politischer Akteure während des Krieges.
Für Genealogie, Heraldik und Regionalgeschichte ist der Text besonders interessant, weil er zeigt, wie stark die Jahre 1917/18 regionale Loyalitäten, nationale Bewegungen, staatliche Zugehörigkeiten und spätere Erinnerungskulturen prägten – gerade in Galizien, im Küstenland, in Dalmatien und in den südslawischen Gebieten der Monarchie.
Quelle:
Österreichische Akademie der Wissenschaften: Akademie im Dialog | 13. Das Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie, Wien 2018.
Die Publikation Akademie im Dialog | 13: Das Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie dokumentiert ein Diskussionsforum der Österreichischen Akademie der Wissenschaften vom 22. Juni 2018.
Im Mittelpunkt steht nicht die gewohnte Perspektive auf Wien oder die deutschsprachigen Länder der Monarchie, sondern der Blick auf zwei politisch bedeutsame Volksgruppen bzw. Nachbarschaftsräume: Italien und Polen.
Vollständiger Artikel im Anhang
Der Band enthält nach einem Vorwort von Oliver Jens Schmitt zwei Beiträge:
- Marina Cattaruzza untersucht die Rolle Italiens beim Ende der Habsburgermonarchie im Ersten Weltkrieg. Besonders hervorgehoben wird, dass Italien innerhalb der Entente früh für das Ausscheiden der Nationalitäten aus dem gemeinsamen Staatsgebilde eintrat und damit die spätere Auflösung der Monarchie politisch mitbeförderte.
- Włodzimierz Borodziej beschreibt die „polnische Scheidung“ von der Monarchie als längeren Prozess. Dabei spielen militärische Niederlagen, Entfremdung, Hunger, Streiks, die polnische Frage und der Friede von Brest-Litowsk eine wichtige Rolle.
Ein zentraler Gedanke des Bandes ist, dass der Zerfall der Monarchie nicht einfach als zwangsläufiges Ergebnis innerer Nationalitätenkonflikte dargestellt wird. Vielmehr betonen die Beiträge die Offenheit der historischen Entwicklung, die Bedeutung außenpolitischer Entscheidungen und die Handlungsspielräume politischer Akteure während des Krieges.
Für Genealogie, Heraldik und Regionalgeschichte ist der Text besonders interessant, weil er zeigt, wie stark die Jahre 1917/18 regionale Loyalitäten, nationale Bewegungen, staatliche Zugehörigkeiten und spätere Erinnerungskulturen prägten – gerade in Galizien, im Küstenland, in Dalmatien und in den südslawischen Gebieten der Monarchie.
Quelle:
Österreichische Akademie der Wissenschaften: Akademie im Dialog | 13. Das Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie, Wien 2018.
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