Johann Franz Eckher v. Kapfing u. Liechteneck – Wappenbuch des bayrischen Adels
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Johann Franz Eckher v. Kapfing u. Liechteneck – Wappenbuch des bayrischen Adels
1 Monat 2 Stunden her
Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck – Wappenbuch des bayrischen Adels, 1693
Digitalisat bei der Bayerischen Staatsbibliothek / MDZ
Dieses Werk ist für Heraldiker, Genealogen und alle an der Geschichte des süddeutschen Adels Interessierten eine besonders wertvolle Quelle: das Wappenbuch des bayrischen Adels von 1693, heute verwahrt in der Bayerischen Staatsbibliothek unter der Signatur Cgm 2270.
Der Verfasser bzw. Sammler steht im Zusammenhang mit Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck, dem späteren Fürstbischof von Freising. Er beschäftigte sich intensiv mit genealogischen Forschungen zum bayerischen Adel und plante eine Neubearbeitung bzw. Ergänzung älterer adelshistorischer Werke. Das Wappenbuch gehört zu diesen wichtigen Vorarbeiten.
Warum ist dieses Wappenbuch besonders interessant?
1. Große Materialfülle
Das Werk enthält eine sehr umfangreiche Sammlung bayerischer Adelswappen. Für viele Familien bietet es einen raschen visuellen Einstieg in Wappenformen, Schildbilder und heraldische Varianten.
2. Frühe Quelle des 17. Jahrhunderts
Da die Handschrift aus dem Jahr 1693 stammt, ist sie besonders nützlich, um Wappenüberlieferungen vor den großen gedruckten Wappenwerken des 18. und 19. Jahrhunderts zu vergleichen. Gerade bei Familien, deren Wappen später unterschiedlich dargestellt wurden, kann ein Blick in ältere Handschriften sehr aufschlussreich sein.
3. Hilfe bei der Identifizierung von Wappen
Wer ein unbekanntes Wappen auf einem Grabstein, Siegel, Exlibris, Epitaph, in einer Urkunde oder auf einem Gemälde findet, kann dieses Werk als Vergleichsquelle heranziehen. Besonders hilfreich ist dies bei bayerischen und süddeutschen Geschlechtern.
4. Nutzen für genealogische Forschung
Das Wappenbuch ist nicht nur eine heraldische Sammlung, sondern steht in engem Zusammenhang mit genealogischen Studien zum bayerischen Adel. Für Familienforscher kann es daher ein wichtiger Hinweisgeber sein, wenn eine Familie in Bayern, Altbayern, der Oberpfalz oder angrenzenden Regionen nachgewiesen wird.
5. Vergleich mit späteren Wappenbüchern
Das Werk eignet sich sehr gut zum Abgleich mit späteren Quellen wie Siebmacher, Tyroff, Wölckern oder genealogischen Taschenbüchern. Abweichungen in Farben, Helmzier, Beizeichen oder Schreibweisen der Familiennamen können dabei wichtige Forschungsfragen eröffnen.
6. Digitale Verfügbarkeit
Der große Vorteil: Das Werk ist online frei zugänglich. Dadurch können auch Forscher ohne direkten Zugang zur Bayerischen Staatsbibliothek die Handschrift einsehen und für Vergleiche nutzen.
Worauf sollte man bei der Benutzung achten?
Wie bei vielen historischen Wappenhandschriften sollte man die Angaben nicht isoliert verwenden. Schreibweisen von Familiennamen können schwanken, Wappen können vereinfacht oder in Varianten wiedergegeben sein, und nicht jede Darstellung ersetzt einen archivalischen Adels- oder Wappenbrief. Am stärksten ist die Quelle daher im Vergleich mit weiteren Belegen: Urkunden, Grabdenkmälern, Siegeln, Matriken, Adelsakten und gedruckten Wappenwerken.
Fazit
Das Wappenbuch des bayrischen Adels von 1693 ist eine hervorragende Fundgrube für die Erforschung des bayerischen Adels. Es verbindet heraldische Anschauung mit genealogischem Interesse und bietet eine wertvolle Vergleichsgrundlage für Familiennamen, Wappenvarianten und regionale Adelsgeschichte.
Quelle:
Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck / Johann Franz, Bischof von Freising: Wappenbuch des bayrischen Adels, 1693 – BSB Cgm 2270
Digitalisat bei der Bayerischen Staatsbibliothek / MDZ
Dieses Werk ist für Heraldiker, Genealogen und alle an der Geschichte des süddeutschen Adels Interessierten eine besonders wertvolle Quelle: das Wappenbuch des bayrischen Adels von 1693, heute verwahrt in der Bayerischen Staatsbibliothek unter der Signatur Cgm 2270.
Der Verfasser bzw. Sammler steht im Zusammenhang mit Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck, dem späteren Fürstbischof von Freising. Er beschäftigte sich intensiv mit genealogischen Forschungen zum bayerischen Adel und plante eine Neubearbeitung bzw. Ergänzung älterer adelshistorischer Werke. Das Wappenbuch gehört zu diesen wichtigen Vorarbeiten.
Warum ist dieses Wappenbuch besonders interessant?
1. Große Materialfülle
Das Werk enthält eine sehr umfangreiche Sammlung bayerischer Adelswappen. Für viele Familien bietet es einen raschen visuellen Einstieg in Wappenformen, Schildbilder und heraldische Varianten.
2. Frühe Quelle des 17. Jahrhunderts
Da die Handschrift aus dem Jahr 1693 stammt, ist sie besonders nützlich, um Wappenüberlieferungen vor den großen gedruckten Wappenwerken des 18. und 19. Jahrhunderts zu vergleichen. Gerade bei Familien, deren Wappen später unterschiedlich dargestellt wurden, kann ein Blick in ältere Handschriften sehr aufschlussreich sein.
3. Hilfe bei der Identifizierung von Wappen
Wer ein unbekanntes Wappen auf einem Grabstein, Siegel, Exlibris, Epitaph, in einer Urkunde oder auf einem Gemälde findet, kann dieses Werk als Vergleichsquelle heranziehen. Besonders hilfreich ist dies bei bayerischen und süddeutschen Geschlechtern.
4. Nutzen für genealogische Forschung
Das Wappenbuch ist nicht nur eine heraldische Sammlung, sondern steht in engem Zusammenhang mit genealogischen Studien zum bayerischen Adel. Für Familienforscher kann es daher ein wichtiger Hinweisgeber sein, wenn eine Familie in Bayern, Altbayern, der Oberpfalz oder angrenzenden Regionen nachgewiesen wird.
5. Vergleich mit späteren Wappenbüchern
Das Werk eignet sich sehr gut zum Abgleich mit späteren Quellen wie Siebmacher, Tyroff, Wölckern oder genealogischen Taschenbüchern. Abweichungen in Farben, Helmzier, Beizeichen oder Schreibweisen der Familiennamen können dabei wichtige Forschungsfragen eröffnen.
6. Digitale Verfügbarkeit
Der große Vorteil: Das Werk ist online frei zugänglich. Dadurch können auch Forscher ohne direkten Zugang zur Bayerischen Staatsbibliothek die Handschrift einsehen und für Vergleiche nutzen.
Worauf sollte man bei der Benutzung achten?
Wie bei vielen historischen Wappenhandschriften sollte man die Angaben nicht isoliert verwenden. Schreibweisen von Familiennamen können schwanken, Wappen können vereinfacht oder in Varianten wiedergegeben sein, und nicht jede Darstellung ersetzt einen archivalischen Adels- oder Wappenbrief. Am stärksten ist die Quelle daher im Vergleich mit weiteren Belegen: Urkunden, Grabdenkmälern, Siegeln, Matriken, Adelsakten und gedruckten Wappenwerken.
Fazit
Das Wappenbuch des bayrischen Adels von 1693 ist eine hervorragende Fundgrube für die Erforschung des bayerischen Adels. Es verbindet heraldische Anschauung mit genealogischem Interesse und bietet eine wertvolle Vergleichsgrundlage für Familiennamen, Wappenvarianten und regionale Adelsgeschichte.
Quelle:
Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck / Johann Franz, Bischof von Freising: Wappenbuch des bayrischen Adels, 1693 – BSB Cgm 2270
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