Alfred Edler von Vallentsits (Valenčič) (1832–1892), FML
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Alfred Edler von Vallentsits (Valenčič) (1832–1892), FML
1 Woche 4 Tage her - 1 Woche 4 Tage her
Alfred Edler von Vallentsits (Valenčič) (1832–1892) – Feldmarschallleutnant und Generalstabsoffizier in Graz
Das vorliegende historische Atelierporträt zeigt Alfred Edler von Vallentsits, einen aus Innerkrain stammenden österreichischen Generalstabsoffizier, der seine militärische Laufbahn bis zum Feldmarschallleutnant führte. Die Aufnahme stammt aus dem Grazer Atelier Leopold Bude; am unteren Rand sind noch die historische Signatur „Leopold Bude“ und die Ortsangabe „GRAZ.“ zu erkennen. Der diagonal angebrachte Schriftzug „Copyright ADLER Graz“ ist eine moderne Kennzeichnung des Digitalisats.
Zur Person
Alfred Edler von Vallentsits wurde am 16. Oktober 1832 in Ilirska Bistrica, dem damaligen Illyrisch Feistritz, geboren. Noch Wurzbach konnte 1884 das in seinen Unterlagen lediglich genannte „Feistritz“ nicht eindeutig lokalisieren; die neuere, auf archivalischen Quellen beruhende slowenische Adelsforschung weist den Geburtsort eindeutig als Ilirska Bistrica aus.
Im Februar 1845 trat Vallentsits in die Theresianische Militärakademie zu Wiener Neustadt ein und wurde am 15. August 1851 als Leutnant zum Husaren-Regiment Nr. 9 ausgemustert. 1854 folgte die Beförderung zum Oberleutnant, 1859 jene zum Rittmeister. Seit 1864 diente er als Rittmeister 1. Klasse im Ulanen-Regiment Nr. 4.
Im Feldzug von 1866 gegen Preußen war er als Generalstabsoffizier bei der 2. leichten Kavalleriedivision eingesetzt. Für die erfolgreiche Führung eines selbständigen Streifkommandos erhielt er das Militär-Verdienstkreuz mit Kriegsdekoration. Nach weiterer Verwendung an der Zentral-Kavallerieschule und im Generalquartiermeisterstab wurde er am 28. Mai 1876 zum Obersten im Generalstab befördert und zugleich Generalstabschef beim General-Kommando in Graz. Wurzbach nennt ihn 1884 ausdrücklich in dieser Funktion.
Die amtliche Zusammenstellung der österreichischen Generalität verzeichnet seine weiteren Beförderungen eindeutig:
Damit ist die gelegentlich anzutreffende Bezeichnung „titularischer Feldmarschallleutnant“ zu korrigieren: Vallentsits war wirklicher Feldmarschallleutnant und anschließend Feldmarschallleutnant i. R.
Adelsverleihungsprüfung
Der Adel Alfreds beruhte nicht auf einer eigenen Nobilitierung. Sein Vater Anton Vallentsits bzw. Valenčič (1796–1892), damals k. k. Major im Husaren-Regiment Nr. 10 „König von Preußen“, wurde am 5. April 1846 in den erblichen österreichischen Adel mit dem Ehrenwort „Edler“ erhoben.
Der maßgebliche archivalische Nachweis lautet:
Österreichisches Staatsarchiv, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Adelsakten: Adelsakt von Vallentsits, Anton, 5. IV. 1846.
Die Erhebung wurde insbesondere mit Antons ununterbrochener, rund dreißigjähriger Militärdienstzeit und seiner Teilnahme an den Kriegen gegen Frankreich begründet. Alfred gehörte als Sohn des Nobilitierten damit der erblich adeligen Familie Edle von Vallentsits an.
Bemerkenswert ist, dass weder Anton noch seine Söhne später um eine Erhebung in einen höheren Adelsgrad ansuchten. Die archivalisch gestützte neuere Forschung bezeichnet die Familie daher eindeutig als „Edle von Vallentsits“. Gelegentliche sekundäre Bezeichnungen Antons als „Baron“ oder „Freiherr“ sind quellenkritisch mit Vorsicht zu behandeln; die Adelsakte von 1846 weist lediglich den erblichen Adel mit „Edler“ nach.
Das 1846 verliehene Wappen zeigt militärische Symbolik: einen blauen Schild mit rot-gold gerandeter Spitze, einen silbernen achtstrahligen Stern, eine silberne Festung und in der Spitze einen goldenen Löwen mit Säbel; darüber einen gekrönten Turnierhelm mit vier Straußenfedern.
Genealogische Notizen
Alfred war ein Sohn des Generals Anton Edlen von Vallentsits und dessen Gemahlin Anna, geb. Roth. Neben Alfred gehörten zur engeren Familie insbesondere:
Für Alfred selbst führt die genealogische Zusammenstellung keine Ehe und keine Nachkommen; die Angabe „ledig“ ist damit mit der bisher erschlossenen Genealogie vereinbar.
Tod in Feldhof und Begräbnis
Alfred Edler von Vallentsits starb am 31. Januar 1892 in Feldhof bei Graz, nur wenige Wochen nach seinem Vater. Eine zeitgenössische Zeitungsmeldung bestätigt seinen Tod am 31. Jänner „in Feldhof“ im 60. Lebensjahr.
Die einschlägige kirchliche Matrikel ist:
Pfarre Graz-Straßgang, Sterbebuch VII 1887–1901, S. 189
Matricula Online, Signatur 1376.
Die im Ausgangsmaterial angegebene Todesursache „Lungenödem nach einem paralytischen Anfall“ dürfte aus diesem Matrikelvermerk stammen. Der Band und die konkrete Seitenreferenz lassen sich online verifizieren; der genaue Wortlaut des medizinischen Eintrags konnte über die frei indexierte Webansicht jedoch nicht unabhängig aus dem Faksimile kontrolliert werden.
Vallentsits wurde auf dem Friedhof Graz-St. Peter im Familiengrab der Vallentsits beigesetzt. Dort waren auch sein Vater Anton und später seine Mutter Anna bestattet. Die neuere Familiengeschichte dokumentiert ausdrücklich das Familiengrab auf dem St.-Peter-Friedhof.
Auszeichnungen
Die archivalisch gestützte genealogische Zusammenstellung nennt für Alfred unter anderem:
Das Porträt und Leopold Bude
Leopold Bude (1840–1907) war einer der bedeutendsten Grazer Atelierfotografen der Gründerzeit. Er übersiedelte 1862 nach Graz und eröffnete 1863 sein erstes Atelier. In seinen Auftragsbüchern sind zehntausende Porträts erhalten – von Angehörigen des Kaiserhauses und der Aristokratie bis zu Bürgern, Offizieren und Personen aus allen gesellschaftlichen Schichten. Den Titel eines Hof-Photographen erhielt Bude allerdings erst 1888. Für die Bezeichnung „Fotograf der Generalität“ ließ sich in den geprüften biographischen und archivalischen Quellen kein amtlicher Titel nachweisen; sachlich kann man ihn jedoch durchaus als wichtigen Porträtisten des Grazer Offizierskorps bezeichnen.
Für Alfred Vallentsits weist die neuere Forschung ausdrücklich eine Fotografie im Steiermärkischen Landesarchiv, Leopold-Bude-Sammlung, Nr. 39559 nach.
Diese Nummer ist für die Datierung besonders interessant: Budes Auftragsbuch Band 21 umfasst die Nummern 38.800 bis 41.058 und den Zeitraum vom 18. September 1877 bis 7. Juni 1878. Gehört die vorliegende Aufnahme – wie sehr wahrscheinlich – zu Nr. 39559, entstand das Porträt somit 1877/78.
Zu diesem Zeitpunkt war Vallentsits noch Oberst des Generalstabskorps und Generalstabschef beim General-Kommando in Graz; Generalmajor wurde er erst 1881. Auch der Militär-Schematismus jener Jahre führt ihn als Obersten und Generalstabschef in Graz. Das Bild sollte daher nicht als „Generalmajor Vallentsits“, sondern genauer als „Oberst Alfred Edler von Vallentsits, Generalstabschef in Graz, um 1877/78“ bezeichnet werden.
Matrikel- und Archivnachweise
Diese archivalischen Verweise werden in der neueren Untersuchung von Miha Preinfalk zur Familie Vallentsits/Valenčič zusammengeführt.
Quellen und Literatur – online überprüft:
Constantin von Wurzbach: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, Bd. 49, Wien 1884, S. 231–232.
Antonio Schmidt-Brentano: Die k. k. bzw. k. u. k. Generalität 1816–1918, Österreichisches Staatsarchiv – Eintrag Alfred Edler von Vallentsits.
Miha Preinfalk: Noble Families in Slovenia, Bd. 6, 19th and 20th Centuries, Abschnitt Vallentsits (Valenčič), mit zahlreichen Matrikel- und Archivnachweisen.
Österreichisches Biographisches Lexikon: Bude, Leopold (1840–1907), Photograph.
Steiermärkisches Landesarchiv: Leopold Bude und die „Porträtgalerie der 50.000“, insbesondere Auftragsbuch Band 21, 1877–1878.
Matricula Online: Pfarre Graz-Straßgang, Sterbebuch VII 1887–1901, Signatur 1376.
Schluss
Alfred Edler von Vallentsits gehört zu jener Generation österreichischer Berufsoffiziere, deren gesellschaftlicher Aufstieg, Adel, militärische Karriere und familiäre Vernetzung sich heute ungewöhnlich gut aus Adelsakt, militärischen Qualifikationslisten, Matriken und zeitgenössischer Fotografie zusammensetzen lassen. Das Grazer Bude-Porträt gewinnt dabei zusätzlich an Aussagekraft: Es zeigt mit großer Wahrscheinlichkeit nicht den späteren pensionierten Feldmarschallleutnant, sondern den etwa 45-jährigen Obersten und Generalstabschef Alfred Edlen von Vallentsits um 1877/78.
Das vorliegende historische Atelierporträt zeigt Alfred Edler von Vallentsits, einen aus Innerkrain stammenden österreichischen Generalstabsoffizier, der seine militärische Laufbahn bis zum Feldmarschallleutnant führte. Die Aufnahme stammt aus dem Grazer Atelier Leopold Bude; am unteren Rand sind noch die historische Signatur „Leopold Bude“ und die Ortsangabe „GRAZ.“ zu erkennen. Der diagonal angebrachte Schriftzug „Copyright ADLER Graz“ ist eine moderne Kennzeichnung des Digitalisats.
Zur Person
Alfred Edler von Vallentsits wurde am 16. Oktober 1832 in Ilirska Bistrica, dem damaligen Illyrisch Feistritz, geboren. Noch Wurzbach konnte 1884 das in seinen Unterlagen lediglich genannte „Feistritz“ nicht eindeutig lokalisieren; die neuere, auf archivalischen Quellen beruhende slowenische Adelsforschung weist den Geburtsort eindeutig als Ilirska Bistrica aus.
Im Februar 1845 trat Vallentsits in die Theresianische Militärakademie zu Wiener Neustadt ein und wurde am 15. August 1851 als Leutnant zum Husaren-Regiment Nr. 9 ausgemustert. 1854 folgte die Beförderung zum Oberleutnant, 1859 jene zum Rittmeister. Seit 1864 diente er als Rittmeister 1. Klasse im Ulanen-Regiment Nr. 4.
Im Feldzug von 1866 gegen Preußen war er als Generalstabsoffizier bei der 2. leichten Kavalleriedivision eingesetzt. Für die erfolgreiche Führung eines selbständigen Streifkommandos erhielt er das Militär-Verdienstkreuz mit Kriegsdekoration. Nach weiterer Verwendung an der Zentral-Kavallerieschule und im Generalquartiermeisterstab wurde er am 28. Mai 1876 zum Obersten im Generalstab befördert und zugleich Generalstabschef beim General-Kommando in Graz. Wurzbach nennt ihn 1884 ausdrücklich in dieser Funktion.
Die amtliche Zusammenstellung der österreichischen Generalität verzeichnet seine weiteren Beförderungen eindeutig:
- 1. November 1881: Generalmajor
- 1. Mai 1887: Feldmarschallleutnant
- 1. Juni 1888: Pensionierung
Damit ist die gelegentlich anzutreffende Bezeichnung „titularischer Feldmarschallleutnant“ zu korrigieren: Vallentsits war wirklicher Feldmarschallleutnant und anschließend Feldmarschallleutnant i. R.
Adelsverleihungsprüfung
Der Adel Alfreds beruhte nicht auf einer eigenen Nobilitierung. Sein Vater Anton Vallentsits bzw. Valenčič (1796–1892), damals k. k. Major im Husaren-Regiment Nr. 10 „König von Preußen“, wurde am 5. April 1846 in den erblichen österreichischen Adel mit dem Ehrenwort „Edler“ erhoben.
Der maßgebliche archivalische Nachweis lautet:
Österreichisches Staatsarchiv, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Adelsakten: Adelsakt von Vallentsits, Anton, 5. IV. 1846.
Die Erhebung wurde insbesondere mit Antons ununterbrochener, rund dreißigjähriger Militärdienstzeit und seiner Teilnahme an den Kriegen gegen Frankreich begründet. Alfred gehörte als Sohn des Nobilitierten damit der erblich adeligen Familie Edle von Vallentsits an.
Bemerkenswert ist, dass weder Anton noch seine Söhne später um eine Erhebung in einen höheren Adelsgrad ansuchten. Die archivalisch gestützte neuere Forschung bezeichnet die Familie daher eindeutig als „Edle von Vallentsits“. Gelegentliche sekundäre Bezeichnungen Antons als „Baron“ oder „Freiherr“ sind quellenkritisch mit Vorsicht zu behandeln; die Adelsakte von 1846 weist lediglich den erblichen Adel mit „Edler“ nach.
Das 1846 verliehene Wappen zeigt militärische Symbolik: einen blauen Schild mit rot-gold gerandeter Spitze, einen silbernen achtstrahligen Stern, eine silberne Festung und in der Spitze einen goldenen Löwen mit Säbel; darüber einen gekrönten Turnierhelm mit vier Straußenfedern.
Genealogische Notizen
Alfred war ein Sohn des Generals Anton Edlen von Vallentsits und dessen Gemahlin Anna, geb. Roth. Neben Alfred gehörten zur engeren Familie insbesondere:
- Anton von Vallentsits (1829–1902), später ungarischer Ministerialrat, k. k. Kämmerer sowie Vizegouverneur und zeitweilig Bürgermeister von Fiume/Rijeka;
- Maria von Vallentsits (1847–1916), vermählt 1873 mit dem späteren General der Infanterie Otto Morawetz Edler von Klienfeld.
Für Alfred selbst führt die genealogische Zusammenstellung keine Ehe und keine Nachkommen; die Angabe „ledig“ ist damit mit der bisher erschlossenen Genealogie vereinbar.
Tod in Feldhof und Begräbnis
Alfred Edler von Vallentsits starb am 31. Januar 1892 in Feldhof bei Graz, nur wenige Wochen nach seinem Vater. Eine zeitgenössische Zeitungsmeldung bestätigt seinen Tod am 31. Jänner „in Feldhof“ im 60. Lebensjahr.
Die einschlägige kirchliche Matrikel ist:
Pfarre Graz-Straßgang, Sterbebuch VII 1887–1901, S. 189
Matricula Online, Signatur 1376.
Die im Ausgangsmaterial angegebene Todesursache „Lungenödem nach einem paralytischen Anfall“ dürfte aus diesem Matrikelvermerk stammen. Der Band und die konkrete Seitenreferenz lassen sich online verifizieren; der genaue Wortlaut des medizinischen Eintrags konnte über die frei indexierte Webansicht jedoch nicht unabhängig aus dem Faksimile kontrolliert werden.
Vallentsits wurde auf dem Friedhof Graz-St. Peter im Familiengrab der Vallentsits beigesetzt. Dort waren auch sein Vater Anton und später seine Mutter Anna bestattet. Die neuere Familiengeschichte dokumentiert ausdrücklich das Familiengrab auf dem St.-Peter-Friedhof.
Auszeichnungen
Die archivalisch gestützte genealogische Zusammenstellung nennt für Alfred unter anderem:
- Orden der Eisernen Krone III. Klasse
- Militär-Verdienstkreuz mit Kriegsdekoration
- Kriegsmedaille
- Militär-Dienstzeichen I. Klasse für Offiziere
- königlich preußischer Roter Adlerorden III. Klasse
- Kommandeurkreuz des königlich italienischen Ordens der Krone
- persischer Sonnen- und Löwenorden III. Klasse
Das Porträt und Leopold Bude
Leopold Bude (1840–1907) war einer der bedeutendsten Grazer Atelierfotografen der Gründerzeit. Er übersiedelte 1862 nach Graz und eröffnete 1863 sein erstes Atelier. In seinen Auftragsbüchern sind zehntausende Porträts erhalten – von Angehörigen des Kaiserhauses und der Aristokratie bis zu Bürgern, Offizieren und Personen aus allen gesellschaftlichen Schichten. Den Titel eines Hof-Photographen erhielt Bude allerdings erst 1888. Für die Bezeichnung „Fotograf der Generalität“ ließ sich in den geprüften biographischen und archivalischen Quellen kein amtlicher Titel nachweisen; sachlich kann man ihn jedoch durchaus als wichtigen Porträtisten des Grazer Offizierskorps bezeichnen.
Für Alfred Vallentsits weist die neuere Forschung ausdrücklich eine Fotografie im Steiermärkischen Landesarchiv, Leopold-Bude-Sammlung, Nr. 39559 nach.
Diese Nummer ist für die Datierung besonders interessant: Budes Auftragsbuch Band 21 umfasst die Nummern 38.800 bis 41.058 und den Zeitraum vom 18. September 1877 bis 7. Juni 1878. Gehört die vorliegende Aufnahme – wie sehr wahrscheinlich – zu Nr. 39559, entstand das Porträt somit 1877/78.
Zu diesem Zeitpunkt war Vallentsits noch Oberst des Generalstabskorps und Generalstabschef beim General-Kommando in Graz; Generalmajor wurde er erst 1881. Auch der Militär-Schematismus jener Jahre führt ihn als Obersten und Generalstabschef in Graz. Das Bild sollte daher nicht als „Generalmajor Vallentsits“, sondern genauer als „Oberst Alfred Edler von Vallentsits, Generalstabschef in Graz, um 1877/78“ bezeichnet werden.
Matrikel- und Archivnachweise
- DGS/Matricula, Pfarre Graz-Straßgang, Sterbebuch VII 1887–1901, S. 189 – Tod Alfred Vallentsits; Matricula-Signatur 1376.
- DGS, Pfarre Graz-Herz Jesu, Sterbebuch 1891–1907, S. 13 und 253.
- DGS, Pfarre Graz-St. Leonhard, Trauungsbuch 1868–1874, fol. 260; Sterbebuch 1911–1918, S. 595.
- DGS, Pfarre Graz-Dom, Taufbuch 1858–1871, fol. 1491.
- ÖStA, AVA, Adelsakten: Adelsakt von Vallentsits, Anton, 5. IV. 1846.
- ÖStA, Kriegsarchiv, Qualifikationslisten, Karton 3599: Vallentsits Alfred, Anton, Aladar, Guido und Karl.
- Steiermärkisches Landesarchiv, Leopold-Bude-Sammlung, Nr. 39559.
- Ludwig Schiviz von Schivizhoffen: Der Adel in den Matriken der Stadt Graz, Graz 1909, S. 10, 409, 410, 444 und 445.
Diese archivalischen Verweise werden in der neueren Untersuchung von Miha Preinfalk zur Familie Vallentsits/Valenčič zusammengeführt.
Quellen und Literatur – online überprüft:
Constantin von Wurzbach: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, Bd. 49, Wien 1884, S. 231–232.
Antonio Schmidt-Brentano: Die k. k. bzw. k. u. k. Generalität 1816–1918, Österreichisches Staatsarchiv – Eintrag Alfred Edler von Vallentsits.
Miha Preinfalk: Noble Families in Slovenia, Bd. 6, 19th and 20th Centuries, Abschnitt Vallentsits (Valenčič), mit zahlreichen Matrikel- und Archivnachweisen.
Österreichisches Biographisches Lexikon: Bude, Leopold (1840–1907), Photograph.
Steiermärkisches Landesarchiv: Leopold Bude und die „Porträtgalerie der 50.000“, insbesondere Auftragsbuch Band 21, 1877–1878.
Matricula Online: Pfarre Graz-Straßgang, Sterbebuch VII 1887–1901, Signatur 1376.
Schluss
Alfred Edler von Vallentsits gehört zu jener Generation österreichischer Berufsoffiziere, deren gesellschaftlicher Aufstieg, Adel, militärische Karriere und familiäre Vernetzung sich heute ungewöhnlich gut aus Adelsakt, militärischen Qualifikationslisten, Matriken und zeitgenössischer Fotografie zusammensetzen lassen. Das Grazer Bude-Porträt gewinnt dabei zusätzlich an Aussagekraft: Es zeigt mit großer Wahrscheinlichkeit nicht den späteren pensionierten Feldmarschallleutnant, sondern den etwa 45-jährigen Obersten und Generalstabschef Alfred Edlen von Vallentsits um 1877/78.
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