Feldzeugmeister Johann Nepomuk Freiherr Berger von der Pleiße (1768–1864)
- USchu
-
Autor
- Offline
- Beiträge: 662
Feldzeugmeister Johann Nepomuk Freiherr Berger von der Pleiße (1768–1864)
1 Woche 5 Tage herFeldzeugmeister Johann Nepomuk Freiherr Berger von der Pleiße (1768–1864)
Johann Nepomuk Freiherr Berger von der Pleiße zählt zu den bemerkenswertesten militärischen Persönlichkeiten, die aus dem Gebiet des heutigen Burgenlandes hervorgegangen sind. Der aus einfachen Verhältnissen stammende Mattersburger durchlief während einer 63-jährigen Dienstzeit nahezu sämtliche Rangstufen der österreichischen Armee. Seine Laufbahn führte ihn vom Kadetten bis zum Feldzeugmeister, Wirklichen Geheimen Rat und hochdekorierten General.
Besondere Bekanntheit erlangte er durch seine Leistungen während der Koalitions- und Napoleonischen Kriege sowie durch die Verteidigung der Festung Arad in den Revolutionsjahren 1848/49.
Herkunft und frühe Jahre
Johann Nepomuk Berger wurde 1768 in Mattersdorf beziehungsweise Nagy Márton, dem heutigen Mattersburg im Burgenland, geboren. Ein genaues Geburtsdatum wird in den maßgeblichen biographischen Nachschlagewerken nicht genannt.
Nach einer neueren Mattersburger Darstellung stammte er aus einer Familie von sogenannten „Höflern“, die der Herrschaft der Fürsten Esterházy unterstand. Nach dem Österreichischen Biographischen Lexikon war ursprünglich eine geistliche Laufbahn für ihn vorgesehen. Gegen den Willen seiner Eltern entschied er sich jedoch für den Militärdienst.
Am 23. Juli 1786 trat er als Kadett in das Infanterieregiment Nr. 34 „Anton Fürst Esterházy“ ein.
Erste Kriegserfahrungen gegen das Osmanische Reich
Bereits als junger Kadett nahm Berger am österreichischen Türkenkrieg von 1787 bis 1789 teil. Er stand unter anderem bei den Belagerungen von Schabatz und Belgrad im Einsatz.
Bei der Eröffnung und Erweiterung der Laufgräben soll er durch persönliches Beispiel und entschlossenes Verhalten zur Fortsetzung der Arbeiten beigetragen haben. Während dieser Feldzüge wurde er verwundet.
Am 1. August 1788 erfolgte seine Beförderung zum Fähnrich. Mit 1. April 1790 wechselte er als Unterleutnant zum Infanterieregiment Wenzel Colloredo Nr. 56.
Koalitionskriege gegen Frankreich
Während der Kriege gegen das revolutionäre und später napoleonische Frankreich zeichnete sich Berger wiederholt durch persönliche Tapferkeit und militärische Umsicht aus.
Zu seinen Einsatzorten und Gefechten gehörten unter anderem:
- Valenciennes und Dünkirchen 1793,
- Werwick beziehungsweise Werwich am 18. Oktober 1793,
- Tournai, Charleroi und Fleurus 1794,
- Kaiserslautern und Mannheim,
- die Belagerung und Erstürmung Mannheims 1795,
- die Schlacht bei Würzburg 1796.
Bei Werwick nahm Berger mehrere Gegner gefangen und erbeutete eine Kanone. Sowohl dort als auch bei Würzburg wurde er verwundet.
Seine weiteren Beförderungen erfolgten schrittweise: 1800 wurde er Kapitänleutnant, 1805 Hauptmann und 1809 Major.
Der Feldzug von 1809
Im Krieg von 1809 stand Berger beim 3. Armeekorps. Am 10. April übernahm er das Kommando über das zweite Bataillon seines Regiments.
Bei Hausen wurde er schwer am rechten Arm verwundet und musste das Schlachtfeld verlassen. Noch im selben Jahr erfolgte seine Beförderung zum Oberstleutnant.
Leipzig und die Herkunft des Prädikats „von der Pleiße“
Im Feldzug von 1813 führte Berger als Oberst und Regimentskommandant seine Truppen unter anderem bei Dresden und in der Völkerschlacht bei Leipzig.
Besonders hervorgehoben wurde sein Einsatz im Bereich der Pleiße. Nach zeitgenössischen Berichten durchwatete er mit seinen Soldaten einen Arm des Flusses und zeichnete sich bei den Kämpfen durch außergewöhnliche Tapferkeit aus. In der Schlacht wurde er erneut zweimal verwundet.
Das später verliehene Adelsprädikat „von der Pleiße“ erinnerte an diese militärische Leistung.
Auszeichnung mit dem Militär-Maria-Theresien-Orden
Im französischen Feldzug von 1814 bewährte sich Berger besonders in den Gefechten bei Saint-Julien und Les Lusiettes beziehungsweise im Raum Archamps.
Eine überlieferte Episode berichtet, dass die neuen Fahnen seines Regiments während des feindlichen Feuers gesegnet wurden. Die Soldaten sollen niedergekniet und geschworen haben, ihre Fahnen mit Blut und Leben zu verteidigen. Berger und seine Truppen hielten ihre Stellung trotz der französischen Übermacht bis in die Nacht.
Aufgrund seiner Leistungen verlieh ihm Kaiser Franz I. mit Handschreiben vom 26. März 1814 das Ritterkreuz des Militär-Maria-Theresien-Ordens. Die Verleihung erfolgte nach der Allgemeinen Deutschen Biographie ausnahmsweise ohne vorherigen Kapitelbeschluss.
Zudem erhielt Berger vom russischen Kaiser Alexander I. den russischen St.-Georgs-Orden IV. Klasse.
Regimentskommandant und Erhebung in den Freiherrenstand
Am 21. Mai 1815 wurde Berger Kommandant des Infanterieregiments Splényi Nr. 51. Mit diesem nahm er unter anderem am Feldzug gegen Joachim Murat, den König von Neapel, teil.
Aufgrund der Verleihung des Militär-Maria-Theresien-Ordens erfolgte im April 1816 die statutenmäßige Erhebung Bergers in den österreichischen Freiherrenstand. Gleichzeitig erhielt er das Prädikat:
„von der Pleiße“
Die Formulierung „Freiherr Berger von der Pleiße“ verband damit seinen Familiennamen dauerhaft mit dem Schauplatz seiner besonderen Bewährung während der Leipziger Kämpfe.
Weitere militärische Karriere
Berger nahm 1821 auch an der österreichischen Intervention im Königreich Neapel teil.
Seine weitere Laufbahn verlief wie folgt:
- 29. Oktober 1824: Beförderung zum Generalmajor und Brigadier in Cremona,
- anschließend Verwendung als Brigadier in Mantua,
- 1826: Tätigkeit an der Militärakademie in Wiener Neustadt,
- 1827: Brigadier in Wien,
- 1830 beziehungsweise 1831: Militärkommandant von Tirol in Innsbruck,
- 6. September 1832: Beförderung zum Feldmarschallleutnant,
- 5. Januar 1833: zweiter Inhaber des Infanterieregiments Nr. 51 „Erzherzog Karl Ferdinand“,
- 1837: Festungskommandant von Temesvár,
- 1844: Festungskommandant von Arad.
Während seiner Zeit in Tirol wurde Berger zum Ehrenbürger von Innsbruck ernannt. Die Tiroler Landstände nahmen ihn zudem als „Herrn und Landmann“ auf. Auch Temesvár und Arad verliehen ihm Ehrenbürgerrechte.
Die Verteidigung der Festung Arad 1848/49
Seine letzte große militärische Aufgabe erhielt Berger als Kommandant der Festung Arad.
Im September 1848, inmitten der ungarischen Revolutionsbewegung, unterzeichnete er zunächst eine Neutralitätserklärung. Mit der weiteren Zuspitzung des Konflikts geriet die kaiserliche Festungsbesatzung jedoch unter erheblichen Druck.
Ab Oktober 1848 wurde die Festung von ungarischen Kräften belagert. Berger leitete ihre Verteidigung trotz seines hohen Alters. Die Garnison hielt nach den biographischen Darstellungen rund neun Monate stand.
Im Dezember gelang es einem Entsatzkommando, einen Hilfskonvoi in die Festung zu bringen. An dieser Operation war auch Bergers Adoptivsohn beziehungsweise Großneffe, Major Georg Freiherr Berger von der Pleiße, beteiligt.
Erst im Sommer 1849 musste die Festung unter ehrenvollen Bedingungen und gegen freien Abzug der Garnison übergeben werden. In der historischen Literatur wird die Kapitulation als militärisch unvermeidlich beurteilt.
Feldzeugmeister und Wirklicher Geheimer Rat
Kaiser Franz Joseph I. würdigte die Leistungen des bereits 81-jährigen Festungskommandanten am 31. Juli 1849 durch:
- die Ernennung zum Feldzeugmeister „ad honores“,
- die Ernennung zum Wirklichen Geheimen Rat,
- die Verleihung des Kommandeurkreuzes des österreichisch-kaiserlichen Leopold-Ordens.
1850 erhielt Berger außerdem das Militärverdienstkreuz.
Nach insgesamt 63 Dienstjahren trat er 1849 in den Ruhestand. Die Allgemeine Deutsche Biographie betont, dass Berger während seiner außergewöhnlich langen Laufbahn fünf Kaisern gedient habe.
Da Berger bereits 1864 und somit vor dem österreichisch-ungarischen Ausgleich von 1867 starb, ist für ihn zeitgenössisch die Bezeichnung „k. k. Feldzeugmeister“ beziehungsweise „österreichischer Feldzeugmeister“ genauer als „k. u. k. Feldzeugmeister“.
Ehe und Familie
Berger war mit Agnes Gräfin von Gleispach verheiratet. Sie wurde am 14. Juli 1790 in Graz geboren und starb am 4. November 1870 in Ödenburg beziehungsweise Sopron.
Beim Jahr der Eheschließung besteht eine kleine Quellenabweichung:
- Das Österreichische Biographische Lexikon und die Allgemeine Deutsche Biographie nennen 1836.
- Eine neuere Mattersburger Veröffentlichung nennt den 11. Oktober 1837.
Eine abschließende Klärung wäre anhand der zuständigen Trauungsmatrik beziehungsweise eines Familienarchivs wünschenswert.
Aus der Ehe gingen offenbar keine eigenen Kinder hervor. Berger adoptierte seinen Großneffen Georg Berger, einen Sohn seines Verwandten Mathias Berger.
Georg Freiherr Berger von der Pleiße
Georg Berger wurde am 6. April 1816 in Mattersdorf geboren. Am 21. September 1827 wurde für ihn ein ungarisches Baronatsdiplom ausgestellt, wodurch er in die freiherrliche Familie und Namensführung einbezogen wurde.
Er schlug ebenfalls die militärische Laufbahn ein und erreichte den Rang eines Majors. Während der Belagerung von Arad war er an der Heranführung eines Hilfskonvois zur Festung beteiligt.
Georg Freiherr Berger von der Pleiße heiratete am 22. August 1843 in Temesvár Ottilie von Bulatovics, geboren am 15. Juni 1825 in Palermo und gestorben am 22. August 1904 in Graz.
Georg starb bereits am 2. Januar 1853 in Venedig.
Aus seiner Ehe werden zumindest zwei Kinder genannt:
- Amalie Freiin Berger von der Pleiße, geboren am 15. Januar 1845 in Peterwardein, gestorben am 2. August 1927 in Graz; sie heiratete Benjamin Freiherrn von Tessin.
- Johann Nepomuk Freiherr Berger von der Pleiße, geboren am 22. März 1846 in Peterwardein, gestorben am 19. Februar 1871 in Preßburg; er diente als Oberleutnant im Ulanenregiment Nr. 13 „Graf Trani“.
Nach Georgs Tod heiratete seine Witwe Ottilie 1857 in zweiter Ehe einen Grafen Serényi de Kis-Serény.
Die Berger-Kapelle in Mattersburg
1853 ließ Johann Nepomuk Freiherr Berger von der Pleiße in Mattersdorf eine neugotische Kapelle errichten. Sie sollte ihm und seiner Gemahlin als Grabstätte dienen.
Über dem Portal befindet sich das Wappen der Familie Berger von der Pleiße. Im Untergeschoss wurde eine Familiengruft angelegt.
Berger errichtete außerdem eine Stiftung. Aus deren Mitteln sollten die Kapelle erhalten, eine Kaplanstelle finanziert und jährlich zwölf Messen für ihn, seine Familie und Kaiser Franz Joseph gelesen werden.
Die Kapelle wurde nach einer zeitgenössischen Mattersdorfer Familienchronik am 29. September 1853 feierlich eingeweiht.
Ältere Darstellungen nennen teilweise irrtümlich 1858 als Baujahr. Die detaillierte Mattersburger Dokumentation, die sich auf die Familienchronik Lorenz stützt, spricht jedoch eindeutig für das Jahr 1853.
Tod und Beisetzung
Nach seiner Pensionierung lebte Berger zunächst in Wien und seit 1851 gemeinsam mit seiner Gemahlin in Ödenburg.
Er starb dort nach der heute überwiegend übernommenen Datierung am 2. April 1864 im 96. Lebensjahr. In einem Nachtrag zu Wurzbach wird abweichend der 1. April 1864 genannt. Das Österreichische Biographische Lexikon und die Allgemeine Deutsche Biographie nennen hingegen übereinstimmend den 2. April.
Am 5. April 1864 wurde sein Leichnam mit einem Sonderzug von Ödenburg nach Mattersdorf überführt und in der Gruft der Berger-Kapelle beigesetzt. Die Begräbnisfeier wurde von zahlreichen hohen Offizieren begleitet. Berichtet wird auch von Salutschüssen und einer berittenen Militärkapelle, die Trauermärsche spielte.
Historische Bedeutung
Johann Nepomuk Freiherr Berger von der Pleiße ist aus mehreren Gründen eine bemerkenswerte Persönlichkeit:
- Er stieg aus einfachen, bäuerlich geprägten Verhältnissen bis in die höchsten militärischen Ränge des Kaisertums Österreich auf.
- Seine aktive Dienstzeit erstreckte sich über 63 Jahre und umfasste den Türkenkrieg, die Koalitions- und Napoleonischen Kriege sowie die Revolution von 1848/49.
- Er wurde mehrfach verwundet und für außergewöhnliche persönliche Tapferkeit mit dem Militär-Maria-Theresien-Orden ausgezeichnet.
- Sein Adelsprädikat erinnert unmittelbar an seinen Einsatz an der Pleiße während der Völkerschlacht bei Leipzig.
- Mit der Verteidigung von Arad übernahm er noch im Alter von rund 80 Jahren eine militärisch und politisch außerordentlich schwierige Aufgabe.
- Die von ihm gestiftete Kapelle in Mattersburg bildet bis heute ein sichtbares genealogisches und heraldisches Denkmal der Familie.
Seine Lebensgeschichte ist damit nicht nur militärhistorisch bedeutsam, sondern berührt ebenso die Sozialgeschichte des heutigen Burgenlandes, die Geschichte des österreichischen Dienstadels sowie Fragen der Adoption und Weitergabe eines freiherrlichen Namens.
Das beigefügte Erinnerungsbild
Das beigefügte Bild zeigt Berger im Generalsrock mit zahlreichen Orden und Ehrenzeichen. Die darunterstehende Beschriftung lautet sinngemäß:
Feldzeugmeister Johann Nepomuk Berger Freiherr von der Pleiße, geboren 1768 zu Mattersburg, gestorben 1864. Wirklicher Geheimer Rat, Maria-Theresien-Ordensritter und Kommandeur des Leopold-Ordens.
Er wird als bedeutender Sohn des Gebietes des heutigen Burgenlandes bezeichnet, der sich aus eigener Kraft vom Bauernsohn zu höchsten Würden im alten Kaiserstaat emporgearbeitet habe. Hervorgehoben werden sein selbstloser und gütiger Charakter, seine Unterstützung der Armen und Notleidenden sowie seine Leistungen als Soldat seiner Kaiser und seines Vaterlandes.
Die Bildunterschrift ist deutlich von einer ehrenden, patriotischen Erinnerungskultur geprägt. Die darin genannten Ämter und Auszeichnungen stimmen im Wesentlichen mit den biographischen Quellen überein. Aussagen über seinen Charakter und seine Stellung als „bedeutendster Sohn“ des Burgenlandes sind hingegen als zeitgenössische beziehungsweise spätere Würdigung und nicht als objektiv überprüfbare Rangordnung zu verstehen.
Orden und Auszeichnungen – Zusammenfassung
- Ritterkreuz des Militär-Maria-Theresien-Ordens,
- russischer St.-Georgs-Orden IV. Klasse,
- Kommandeurkreuz des österreichisch-kaiserlichen Leopold-Ordens,
- Militärverdienstkreuz,
- Wirklicher Geheimer Rat,
- Ehrenbürger von Innsbruck, Temesvár und Arad,
- Aufnahme als „Herr und Landmann“ in Tirol.
Offene Fragen für die weitere Forschung
- Lässt sich das genaue Geburts- und Taufdatum Bergers in den Mattersdorfer Kirchenmatriken feststellen?
- Wer waren seine Eltern, Großeltern und Geschwister, und wie genau ist die Familie in die Mattersdorfer „Höfler“- beziehungsweise Bauernschicht einzuordnen?
- Kann die Eheschließung mit Agnes Gräfin von Gleispach eindeutig auf 1836 oder den 11. Oktober 1837 datiert werden?
- Wo fand die Eheschließung statt, und sind Trauzeugen oder Eheverträge überliefert?
- Welche verwandtschaftliche Verbindung bestand genau zwischen Johann Nepomuk Berger, Mathias Berger und dem adoptierten Georg Berger?
- Ist das österreichische Freiherrnstandsdiplom von 1816 vollständig erhalten und bereits digital zugänglich?
- Welche Unterschiede bestanden zwischen dem österreichischen Freiherrnstand von 1816 und dem 1827 für Georg ausgestellten ungarischen Baronatsdiplom?
- Ist eine vollständige Blasonierung des Wappens „Berger von der Pleiße“ bekannt?
- Sind im Österreichischen Staatsarchiv Akten über die Verteidigung und Kapitulation von Arad sowie Bergers Ernennung zum Feldzeugmeister erhalten?
- Existieren noch persönliche Briefe, Porträts oder Gegenstände aus dem Besitz der Familie?
- Lässt sich die weitere Nachkommenschaft der Amalie Freiin Berger von der Pleiße und des Benjamin Freiherrn von Tessin verfolgen?
Quellen und weiterführende Literatur
- Österreichisches Biographisches Lexikon: Berger von der Pleisse, Johann Nepomuk Freiherr
- Deutsche Biographie: Johann Nepomuk Berger von der Pleiße
- Allgemeine Deutsche Biographie, Band 46, S. 372–374
- Constantin von Wurzbach: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, Band 1, S. 302–303
- Günter Unger: Johann Nepomuk Berger – Kriegsherr im Dienst der Kaiser, PDF
- Burgenland 3D: Berger-Kapelle in Mattersburg
- Gottfried Gröller: Feldzeugmeister Johann Nepomuk Freiherr Berger von der Pleisse (1768–1864). Eine Gedenkschrift zum 100. Todestag des Mattersburger Bauernsohnes. Mattersburg 1964.
- Jaromir Hirtenfeld: Der Militär-Maria-Theresien-Orden und seine Mitglieder, Band 2.
- Maximilian Maendl: Geschichte des k. und k. Infanterie-Regiments Nr. 51.
- Genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser auf das Jahr 1865, S. 47.
- Akten des Wiener Kriegsarchivs beziehungsweise des Österreichischen Staatsarchivs.
Hinweis zur Quellenlage
Die Eckdaten der militärischen Laufbahn, die Auszeichnung mit dem Militär-Maria-Theresien-Orden, die Erhebung in den Freiherrenstand, die Verteidigung Arads, die Ernennung zum Feldzeugmeister und sein Tod in Ödenburg sind durch mehrere voneinander unabhängige biographische Quellen bestätigt.
Klärungsbedarf besteht vor allem beim Jahr der Eheschließung, beim genauen Todestag in einer älteren Quelle sowie bei einzelnen familiengeschichtlichen Details. Diese Abweichungen wurden im Beitrag ausdrücklich kenntlich gemacht und nicht zugunsten einer scheinbar eindeutigen Darstellung verschwiegen.
"IN OMNIBUS ORDO"
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
