NORST, Dr. Anton - Hauptmann
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NORST, Dr. Anton - Hauptmann
1 Monat 12 Stunden her
Hauptmann Dr. iur. Anton Norst, wurde am 30.4.1859 in Załucze bei Sbaraschin in Galizien als Isidor Nußbaum geboren, er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Czenowitz, bekleidete 1897–1918 den Posten des Sekretärs, zuletzt den eines Kanzleidirektors der Czernowitzer Universität mit dem Titel eines k. k. Regierungsrates und war 1909–1918 Herausgeber der „Czernowitzer Zeitung“ sowie 1890–1891 der Zeitschriften „Im Buchwald“ und „Czernowitzer Gemeindezeitung“.
Auch stand er als 1. Vizepräsident des Zweigvereines Czernowitz der k. k. Gesellschaft vom österreichischen Silbernen Kreuz vor. Norst verfasste zahlreiche Festschriften, Gedichte und Humoresken. Sein Text „Lied der Bukowinaer Gendarmen“ wurde von Franz Lehár vertont. Er wurde 1912 Ehrenbürger von Czernowitz und Dorna-Vatra in der Bukowina. Im Jahre 1914 während der Kriegsereignisse um Czernowitz war er Regierungskommissär.
Für seine für das Haus Habsburg verdienstvollen Tätigkeiten wurde er ausgezeichnet mit der bronzenen Jubiläumserinnerungs-Medaille für die bewaffnete Macht, der Jubiläumserinnerungs-Medaille für Zivilstaatsbedienstete, des Jubiläumskreuzes für Zivilstaatsbedienstete und im Jahre 1905 mit dem Ritterkreuz des kaiserlich österreichischen Franz Josef-Ordens, außerdem war er Inhaber des Königlichen Ordens der Krone von Rumänien.
Er war auch außer Dienst gestellter Reserveoffizier der k. u. k. Armee und wurde 1914 auf Mobilitätsdauer als Oberleutnant a. D. reaktiviert, 1916 zum tit. Hauptmann a. D. und 1918 zum aktiven Hauptmann auf Kriegszeit befördert.
Anton Norst war ein Bruder der bekannten Wiener Reformpädagogin Eugenie Schwarzwald sowie Großvater von Marlene Norst, einer australischen Sprachwissenschaflerin. Sein Sohn war der Rechtsanwalt Dr. Heinrich Anton Norst, geb. 30.12.1900 in Czernowitz, gest. 8.9.1974 in Sydney, Australien, seine Tochter Elisabeth „Else“, geb. 1892, gest. 1969 selbst Mathematikerin und Physikerin, heiratete den polnischen Physiker Wojciech Rubinowicz.
Nach dem 1. Weltkrieg übersiedelte er nach Wien und 1921 wurde ihm der Titel eines österreichischen Hofrates verliehen. 1920–1922 war er leitender Beamter der Statistischen Zentralkommission. Er war zuletzt wohnhaft in Wien VI., Mariahilfer Straße 105, Stg.2 und verstarb am 11.4.1939 in Wien. Er wurde auf dem Friedhof Wien-Hietzing bestattet.
Quellen
Auch stand er als 1. Vizepräsident des Zweigvereines Czernowitz der k. k. Gesellschaft vom österreichischen Silbernen Kreuz vor. Norst verfasste zahlreiche Festschriften, Gedichte und Humoresken. Sein Text „Lied der Bukowinaer Gendarmen“ wurde von Franz Lehár vertont. Er wurde 1912 Ehrenbürger von Czernowitz und Dorna-Vatra in der Bukowina. Im Jahre 1914 während der Kriegsereignisse um Czernowitz war er Regierungskommissär.
Für seine für das Haus Habsburg verdienstvollen Tätigkeiten wurde er ausgezeichnet mit der bronzenen Jubiläumserinnerungs-Medaille für die bewaffnete Macht, der Jubiläumserinnerungs-Medaille für Zivilstaatsbedienstete, des Jubiläumskreuzes für Zivilstaatsbedienstete und im Jahre 1905 mit dem Ritterkreuz des kaiserlich österreichischen Franz Josef-Ordens, außerdem war er Inhaber des Königlichen Ordens der Krone von Rumänien.
Er war auch außer Dienst gestellter Reserveoffizier der k. u. k. Armee und wurde 1914 auf Mobilitätsdauer als Oberleutnant a. D. reaktiviert, 1916 zum tit. Hauptmann a. D. und 1918 zum aktiven Hauptmann auf Kriegszeit befördert.
Anton Norst war ein Bruder der bekannten Wiener Reformpädagogin Eugenie Schwarzwald sowie Großvater von Marlene Norst, einer australischen Sprachwissenschaflerin. Sein Sohn war der Rechtsanwalt Dr. Heinrich Anton Norst, geb. 30.12.1900 in Czernowitz, gest. 8.9.1974 in Sydney, Australien, seine Tochter Elisabeth „Else“, geb. 1892, gest. 1969 selbst Mathematikerin und Physikerin, heiratete den polnischen Physiker Wojciech Rubinowicz.
Nach dem 1. Weltkrieg übersiedelte er nach Wien und 1921 wurde ihm der Titel eines österreichischen Hofrates verliehen. 1920–1922 war er leitender Beamter der Statistischen Zentralkommission. Er war zuletzt wohnhaft in Wien VI., Mariahilfer Straße 105, Stg.2 und verstarb am 11.4.1939 in Wien. Er wurde auf dem Friedhof Wien-Hietzing bestattet.
Quellen
- Znaimer Tagblatt v. 31.10.1914, S. 2.
- Neue Freie Presse v. 8.5.1916, S. 8.
- Feldblatt v. 18.4.1918, S. 6.
- Hof- und Staatshandbuch der öst. ung. Monarchie, Jg. 1917, S. 180 und 1034.
- Beck. E. - Norst, Anton, in: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950, ÖBL, Band 7, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1978.
- Adolph Lehmann's allgemeiner Wohnungs-Anzeiger 1939, Band 1, S. 884.
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