MAYER, Felix Ritter v. Tenneburg (1865-1935)
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MAYER, Felix Ritter v. Tenneburg (1865-1935)
4 Wochen 1 Tag her - 1 Woche 6 Tage her
Kais. Rat Felix Ritter Mayer v. Tenneburg, Präsident des Österreichischen Touringclubs (Sohn des Ignaz Ritter Mayer v. Tenneburg, Ritterstandserwerber, Ritter des kais. österr. Leopold-Ordens, k.k. Ministerialrat des k. k. Finanzministeriums in Wien). * Hermannstadt (Sibiu/Siebenbürgen) 22. 1. 1865, † Altmünster/OÖ 14. 8. 1935.
Absolvierte die Realschule und die Kadettenschule. Inhaber eines Realitätenbüros in Wien. 1896 Mitglied des Proponenten-Komitees und 1. Schriftführer der konstituierenden Generalversammlung des Österr. Touring Clubs (ÖTC), 1904 bis 1934 34 dessen Präsident. Erkannte als erster klar die Ziele eines touristischen Clubs. Selbst eifriger Radfahrer, galten seine Interessen wohl dem sportlichen Sektor des Radfahrens, vordringlich aber der Unterstützung der Mitglieder und der Verkehrsteilnehmer schlechthin. Bereits 1897 wurden auf Betreiben des ÖTC 1,4 km des ersten Radfahrweges von Hütteldorf nach Purkersdorf angelegt.
Mayers Initiative war es zu danken, daß ÖTC-Mitglieder in zahlreichen Orten Österreichs Ermäßigungen gewährt wurden, der 1. Hotelführer aufgelegt wurde, Werkzeugkästen für Radreparaturen zur Aufstellung gelangten und vor allem zolltechnische Erleichterungen bei Auslandsfahrten geschaffen wurden. Mayer und der damalige Vizepräs. des ÖTC, Herr v. Stern, regten die Gründung einer „Ligue Internationale des Associations Touristes (LIAT)“ an, die dann auch zustande kam und 1907 bereits 400.000 Radfahrer vertrat. Mayer erfaßte zu dieser Zeit bereits die Bedeutung des Automobils und des Automobilsports und setzte sich für den engsten Anschluß an das Kraftfahrwesen ein.
Der ÖTC gründete zum Beispiel die erste Motorrad-Vereinigung und veranstaltete unter Mayers Präsidentschaft als ursprüngliche Radfahrvereinigung auch die erste automobilistische Konkurrenz in Österreich, eine Fahrt über die Tiroler Alpenpässe. Mayer erfaßte als erster die Notwendigkeit einer über die Grenzen des Heimatlandes hinausgehenden gezielten Betreuung von Touristen und Verkehrsteilnehmern.
Absolvierte die Realschule und die Kadettenschule. Inhaber eines Realitätenbüros in Wien. 1896 Mitglied des Proponenten-Komitees und 1. Schriftführer der konstituierenden Generalversammlung des Österr. Touring Clubs (ÖTC), 1904 bis 1934 34 dessen Präsident. Erkannte als erster klar die Ziele eines touristischen Clubs. Selbst eifriger Radfahrer, galten seine Interessen wohl dem sportlichen Sektor des Radfahrens, vordringlich aber der Unterstützung der Mitglieder und der Verkehrsteilnehmer schlechthin. Bereits 1897 wurden auf Betreiben des ÖTC 1,4 km des ersten Radfahrweges von Hütteldorf nach Purkersdorf angelegt.
Mayers Initiative war es zu danken, daß ÖTC-Mitglieder in zahlreichen Orten Österreichs Ermäßigungen gewährt wurden, der 1. Hotelführer aufgelegt wurde, Werkzeugkästen für Radreparaturen zur Aufstellung gelangten und vor allem zolltechnische Erleichterungen bei Auslandsfahrten geschaffen wurden. Mayer und der damalige Vizepräs. des ÖTC, Herr v. Stern, regten die Gründung einer „Ligue Internationale des Associations Touristes (LIAT)“ an, die dann auch zustande kam und 1907 bereits 400.000 Radfahrer vertrat. Mayer erfaßte zu dieser Zeit bereits die Bedeutung des Automobils und des Automobilsports und setzte sich für den engsten Anschluß an das Kraftfahrwesen ein.
Der ÖTC gründete zum Beispiel die erste Motorrad-Vereinigung und veranstaltete unter Mayers Präsidentschaft als ursprüngliche Radfahrvereinigung auch die erste automobilistische Konkurrenz in Österreich, eine Fahrt über die Tiroler Alpenpässe. Mayer erfaßte als erster die Notwendigkeit einer über die Grenzen des Heimatlandes hinausgehenden gezielten Betreuung von Touristen und Verkehrsteilnehmern.
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