Die SCHULLERN in Innsbruck – Dichter, Schulreformer und ein altes Stadthaus
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Die SCHULLERN in Innsbruck – Dichter, Schulreformer und ein altes Stadthaus
1 Woche 5 Tage her - 1 Woche 2 Tage her
SCHULLERN IN INNSBRUCK – Dichter, Schulreformer und ein altes Stadthaus
Mehrere Beiträge des Bilderblogs „Innsbruck erinnert sich“ des Stadtarchivs/Stadtmuseums Innsbruck führen auf bemerkenswerte Weise zu drei Generationen- und Erinnerungsspuren der Familie Schullern zu Schrattenhofen: zu dem Schriftsteller und Militärarzt Heinrich von Schullern, zu seinem Vater, dem Schulmann und Dichter Anton von Schullern, und zum ehemaligen Schullernhaus am Burggraben.
Heinrich von Schullern zu Schrattenhofen (1865–1955)
Heinrich wurde am 17. April 1865 in Innsbruck als Sohn des Schriftstellers und Schulmannes Anton von Schullern geboren. Nach dem Medizinstudium in Innsbruck, Graz und München promovierte er 1890 an der Universität Innsbruck zum Doktor der Medizin. Nach ärztlicher Tätigkeit in Salzburg trat er 1895 als Arzt in den Militärdienst ein. Seine Laufbahn führte ihn unter anderem nach Salzburg, Wien, Bozen und Innsbruck sowie während des Ersten Weltkrieges an die Ostfront.
Neben der Medizin entwickelte sich Heinrich von Schullern zu einem über Jahrzehnte produktiven Schriftsteller. Prosa, Lyrik und dramatische Arbeiten gehörten ebenso zu seinem Werk wie die auf intensiven Archivstudien beruhende Romantrilogie „Das Land im Gebirge“, die ihn nahezu ein Vierteljahrhundert beschäftigte. Zum literarischen Umfeld gehörte auch „Jung-Tirol“, dessen Musenalmanach er gemeinsam mit Hugo Greinz herausgab.
Eine besondere Verbindung bestand zu seiner Heimatstadt Innsbruck. 1919 gehörte Schullern zu den führenden Persönlichkeiten des neu formierten Andreas-Hofer-Bundes Tirol. Präziser als die gelegentlich verwendete Formulierung, er habe den Bund „gegründet“, ist festzuhalten: Der Andreas-Hofer-Bund entstand 1919 aus bereits bestehenden Tiroler Organisationen; bei der ersten Vollversammlung am 27. September 1919 wurde Heinrich von Schullern zum ersten Obmann gewählt.
1936 verlieh ihm die Stadt Innsbruck ihren Ehrenring. Diese Auszeichnung ist auch im offiziellen Verzeichnis der Stadt bestätigt.
Noch im hohen Alter war Schullern am Innsbrucker Literaturleben beteiligt. Am 17. November 1951 entstand um Hermann Kuprian und Heinrich von Schullern der Turmbund – Gesellschaft für Literatur und Kunst. Seinen Namen erhielt der Verein von der ehemaligen Türmerwohnung des Innsbrucker Stadtturmes, die für literarische Zusammenkünfte genutzt wurde.
Heinrich von Schullern starb am 16. Dezember 1955 in Innsbruck. Vor seiner letzten Wohnung in der Schidlachstraße 15 pflanzte der Turmbund im selben Jahr die sogenannte Schullern-Linde.
Anton von Schullern zu Schrattenhofen (1832–1889) – mehr als nur der Vater eines Schriftstellers
Nicht minder bemerkenswert ist Heinrichs Vater Anton Kaspar von Schullern, geboren am 30. Januar 1832 in Innsbruck und dort am 12. Januar 1889 verstorben.
Anton war Lehrer, Schriftsteller, Journalist und Schulmann. Nach Studien der Rechtswissenschaften und Philologie legte er 1855 die Lehramtsprüfung für deutsche Sprache und Literatur ab. Er unterrichtete am Innsbrucker Gymnasium, hielt Vorträge im Ferdinandeum und war zeitweise verantwortlicher Redakteur der liberalen „Inn-Zeitung“. Später wirkte er als Schulinspektor, im Tiroler Landesschulrat und viele Jahre als Mitglied des Innsbrucker Gemeinderates.
Von nachhaltiger Bedeutung wurde sein Engagement für das Mädchenschulwesen.
1885 veröffentlichte er die Schrift
„Das Mädchenschulwesen in Innsbruck und die Errichtung einer weiblichen Fortbildungsstätte“.
Darin kritisierte er die gegenüber den Knaben deutlich eingeschränkten Ausbildungsmöglichkeiten der Innsbrucker Mädchen. Er verlangte eine weiterführende öffentliche Bildung und entwarf dafür sogar Lehrpläne mit Deutsch, Geschichte, Geographie, Religion, Naturlehre und Arithmetik. Seine Vorstellungen blieben dabei selbstverständlich dem gesellschaftlichen Frauenbild des späten 19. Jahrhunderts verpflichtet; dennoch ging seine Forderung nach einer über bloße Hauswirtschaft hinausgehenden Mädchenbildung für die Innsbrucker Verhältnisse einen wichtigen Schritt weiter.
Der Innsbrucker Gemeinderat beschloss noch 1885 grundsätzlich die Errichtung einer höheren Mädchenschule. Die Umsetzung verzögerte sich jedoch erheblich. Erst im Schuljahr 1898/99 nahm die höhere Töchterschule mit 199 Schülerinnen ihren Unterricht auf. Damit steht Anton von Schullern zumindest am Beginn einer Entwicklung, die schließlich zur institutionalisierten höheren Mädchenbildung in Innsbruck führte.
Das Österreichische Biographische Lexikon hebt seine Verdienste ausdrücklich hervor: Neben der Reorganisation des Volksschulwesens habe er sich insbesondere um die Organisation des Mädchenschulwesens und die Errichtung einer weiblichen Fortbildungsschule verdient gemacht.
Das alte Schullernhaus am Burggraben
Eine weitere Spur der Familie führt mitten in die Innsbrucker Altstadt zum heutigen Haus Burggraben 4.
Der ältere Vorgängerbau war über Jahrzehnte als „Schullernhaus“ bekannt. Nach der überlieferten Besitzgeschichte befand er sich von 1830 bis 1903 im Eigentum des Nordtiroler Zweiges der Familie Schullern zu Schrattenhofen. Als Quelle hierfür wird unter anderem die bereits 1901 erschienene Abhandlung
Hermann von Schullern zu Schrattenhofen: „Zur Geschichte eines Innsbrucker Stadthauses“, Monatsblatt der k. k. heraldischen Gesellschaft „Adler“, Bd. V, Nr. 11, S. 69–72
angeführt.
Das alte Haus wurde 1910 abgetragen. An seiner Stelle ließ Gemeinderat Hörtnagl durch die Innsbrucker Baufirma Huter & Söhne einen Neubau errichten.
Die Innsbrucker Nachrichten berichteten am 1. Februar 1911 ausführlich über den
„Neubau des alten Schullernhauses am Burggraben“
und lobten gerade die Verbindung von moderner Zweckmäßigkeit und Heimatschutz. Charakteristische Elemente der alten Fassade wurden im Neubau bewusst wiederaufgenommen; auch ein Erker und der Torbogen trugen dazu bei, die Erinnerung an den Vorgängerbau zu bewahren.
Diese Erinnerung besteht bis heute fort: Am Haus Burggraben 4 befindet sich eine Gedenktafel für Anton von Schullern.
Die Schullernstraße – eine kleine, aber wichtige Präzisierung
Im Beitrag des Stadtarchivs über Heinrich von Schullern heißt es verkürzt, die Innsbrucker Schullernstraße erinnere an ihn.
Das ist richtig, aber unvollständig.
Die Straße im Stadtteil Pradl, die von der Burgenlandstraße in Richtung Ostfriedhof führt, ist nicht Heinrich allein gewidmet, sondern drei Mitgliedern der Familie:
Damit ist die Schullernstraße bemerkenswerterweise weniger ein persönliches Denkmal als vielmehr die Erinnerung an eine Innsbrucker Bildungs-, Wissenschafts- und Schriftstellerfamilie des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Fazit
Aus verstreuten Hinweisen im Stadtarchiv ergibt sich somit ein überraschend geschlossenes Bild.
Der Name Schullern begegnet in Innsbruck nicht nur in genealogischen Quellen, sondern an mehreren Stellen der Stadtgeschichte: im alten Familienhaus am Burggraben, in der Entwicklung des Mädchenschulwesens, im literarischen Leben Tirols, im Andreas-Hofer-Bund, im Turmbund, in der Schullern-Linde und schließlich im Straßennamen.
Besonders reizvoll ist dabei der generationenübergreifende Zusammenhang:
Anton wirkte im 19. Jahrhundert als Schulmann, Gemeinderat und Schriftsteller; sein Sohn Hermann machte sich als Nationalökonom einen Namen; sein Sohn Heinrich verband Medizin, Militärdienst, Literatur und Tiroler Kulturpolitik.
Dass ausgerechnet eine Straße heute an alle drei erinnert, erscheint deshalb durchaus folgerichtig.
Quellen und weiterführende Hinweise
Anmerkung zur Quellenkritik: Im ÖBL findet sich bei Heinrich von Schullern die Angabe einer militärärztlichen Tätigkeit „ab 1884“. Da seine medizinische Promotion erst 1890 erfolgte und andere biographische Quellen den Eintritt als Militärarzt 1895 ansetzen, dürfte es sich bei der Jahreszahl 1884 um einen redaktionellen bzw. Druckfehler handeln. Für die chronologische Darstellung wurde daher 1895 verwendet.
Mehrere Beiträge des Bilderblogs „Innsbruck erinnert sich“ des Stadtarchivs/Stadtmuseums Innsbruck führen auf bemerkenswerte Weise zu drei Generationen- und Erinnerungsspuren der Familie Schullern zu Schrattenhofen: zu dem Schriftsteller und Militärarzt Heinrich von Schullern, zu seinem Vater, dem Schulmann und Dichter Anton von Schullern, und zum ehemaligen Schullernhaus am Burggraben.
Heinrich von Schullern zu Schrattenhofen (1865–1955)
Heinrich wurde am 17. April 1865 in Innsbruck als Sohn des Schriftstellers und Schulmannes Anton von Schullern geboren. Nach dem Medizinstudium in Innsbruck, Graz und München promovierte er 1890 an der Universität Innsbruck zum Doktor der Medizin. Nach ärztlicher Tätigkeit in Salzburg trat er 1895 als Arzt in den Militärdienst ein. Seine Laufbahn führte ihn unter anderem nach Salzburg, Wien, Bozen und Innsbruck sowie während des Ersten Weltkrieges an die Ostfront.
Neben der Medizin entwickelte sich Heinrich von Schullern zu einem über Jahrzehnte produktiven Schriftsteller. Prosa, Lyrik und dramatische Arbeiten gehörten ebenso zu seinem Werk wie die auf intensiven Archivstudien beruhende Romantrilogie „Das Land im Gebirge“, die ihn nahezu ein Vierteljahrhundert beschäftigte. Zum literarischen Umfeld gehörte auch „Jung-Tirol“, dessen Musenalmanach er gemeinsam mit Hugo Greinz herausgab.
Eine besondere Verbindung bestand zu seiner Heimatstadt Innsbruck. 1919 gehörte Schullern zu den führenden Persönlichkeiten des neu formierten Andreas-Hofer-Bundes Tirol. Präziser als die gelegentlich verwendete Formulierung, er habe den Bund „gegründet“, ist festzuhalten: Der Andreas-Hofer-Bund entstand 1919 aus bereits bestehenden Tiroler Organisationen; bei der ersten Vollversammlung am 27. September 1919 wurde Heinrich von Schullern zum ersten Obmann gewählt.
1936 verlieh ihm die Stadt Innsbruck ihren Ehrenring. Diese Auszeichnung ist auch im offiziellen Verzeichnis der Stadt bestätigt.
Noch im hohen Alter war Schullern am Innsbrucker Literaturleben beteiligt. Am 17. November 1951 entstand um Hermann Kuprian und Heinrich von Schullern der Turmbund – Gesellschaft für Literatur und Kunst. Seinen Namen erhielt der Verein von der ehemaligen Türmerwohnung des Innsbrucker Stadtturmes, die für literarische Zusammenkünfte genutzt wurde.
Heinrich von Schullern starb am 16. Dezember 1955 in Innsbruck. Vor seiner letzten Wohnung in der Schidlachstraße 15 pflanzte der Turmbund im selben Jahr die sogenannte Schullern-Linde.
Anton von Schullern zu Schrattenhofen (1832–1889) – mehr als nur der Vater eines Schriftstellers
Nicht minder bemerkenswert ist Heinrichs Vater Anton Kaspar von Schullern, geboren am 30. Januar 1832 in Innsbruck und dort am 12. Januar 1889 verstorben.
Anton war Lehrer, Schriftsteller, Journalist und Schulmann. Nach Studien der Rechtswissenschaften und Philologie legte er 1855 die Lehramtsprüfung für deutsche Sprache und Literatur ab. Er unterrichtete am Innsbrucker Gymnasium, hielt Vorträge im Ferdinandeum und war zeitweise verantwortlicher Redakteur der liberalen „Inn-Zeitung“. Später wirkte er als Schulinspektor, im Tiroler Landesschulrat und viele Jahre als Mitglied des Innsbrucker Gemeinderates.
Von nachhaltiger Bedeutung wurde sein Engagement für das Mädchenschulwesen.
1885 veröffentlichte er die Schrift
„Das Mädchenschulwesen in Innsbruck und die Errichtung einer weiblichen Fortbildungsstätte“.
Darin kritisierte er die gegenüber den Knaben deutlich eingeschränkten Ausbildungsmöglichkeiten der Innsbrucker Mädchen. Er verlangte eine weiterführende öffentliche Bildung und entwarf dafür sogar Lehrpläne mit Deutsch, Geschichte, Geographie, Religion, Naturlehre und Arithmetik. Seine Vorstellungen blieben dabei selbstverständlich dem gesellschaftlichen Frauenbild des späten 19. Jahrhunderts verpflichtet; dennoch ging seine Forderung nach einer über bloße Hauswirtschaft hinausgehenden Mädchenbildung für die Innsbrucker Verhältnisse einen wichtigen Schritt weiter.
Der Innsbrucker Gemeinderat beschloss noch 1885 grundsätzlich die Errichtung einer höheren Mädchenschule. Die Umsetzung verzögerte sich jedoch erheblich. Erst im Schuljahr 1898/99 nahm die höhere Töchterschule mit 199 Schülerinnen ihren Unterricht auf. Damit steht Anton von Schullern zumindest am Beginn einer Entwicklung, die schließlich zur institutionalisierten höheren Mädchenbildung in Innsbruck führte.
Das Österreichische Biographische Lexikon hebt seine Verdienste ausdrücklich hervor: Neben der Reorganisation des Volksschulwesens habe er sich insbesondere um die Organisation des Mädchenschulwesens und die Errichtung einer weiblichen Fortbildungsschule verdient gemacht.
Das alte Schullernhaus am Burggraben
Eine weitere Spur der Familie führt mitten in die Innsbrucker Altstadt zum heutigen Haus Burggraben 4.
Der ältere Vorgängerbau war über Jahrzehnte als „Schullernhaus“ bekannt. Nach der überlieferten Besitzgeschichte befand er sich von 1830 bis 1903 im Eigentum des Nordtiroler Zweiges der Familie Schullern zu Schrattenhofen. Als Quelle hierfür wird unter anderem die bereits 1901 erschienene Abhandlung
Hermann von Schullern zu Schrattenhofen: „Zur Geschichte eines Innsbrucker Stadthauses“, Monatsblatt der k. k. heraldischen Gesellschaft „Adler“, Bd. V, Nr. 11, S. 69–72
angeführt.
Das alte Haus wurde 1910 abgetragen. An seiner Stelle ließ Gemeinderat Hörtnagl durch die Innsbrucker Baufirma Huter & Söhne einen Neubau errichten.
Die Innsbrucker Nachrichten berichteten am 1. Februar 1911 ausführlich über den
„Neubau des alten Schullernhauses am Burggraben“
und lobten gerade die Verbindung von moderner Zweckmäßigkeit und Heimatschutz. Charakteristische Elemente der alten Fassade wurden im Neubau bewusst wiederaufgenommen; auch ein Erker und der Torbogen trugen dazu bei, die Erinnerung an den Vorgängerbau zu bewahren.
Diese Erinnerung besteht bis heute fort: Am Haus Burggraben 4 befindet sich eine Gedenktafel für Anton von Schullern.
Die Schullernstraße – eine kleine, aber wichtige Präzisierung
Im Beitrag des Stadtarchivs über Heinrich von Schullern heißt es verkürzt, die Innsbrucker Schullernstraße erinnere an ihn.
Das ist richtig, aber unvollständig.
Die Straße im Stadtteil Pradl, die von der Burgenlandstraße in Richtung Ostfriedhof führt, ist nicht Heinrich allein gewidmet, sondern drei Mitgliedern der Familie:
- Anton von Schullern zu Schrattenhofen (1832–1889) – Schriftsteller, Lehrer, Journalist und Schulmann,
- Hermann von Schullern zu Schrattenhofen (1861–1931) – Nationalökonom und Universitätsprofessor,
- Heinrich von Schullern zu Schrattenhofen (1865–1955) – Arzt, Militärarzt und Schriftsteller.
Damit ist die Schullernstraße bemerkenswerterweise weniger ein persönliches Denkmal als vielmehr die Erinnerung an eine Innsbrucker Bildungs-, Wissenschafts- und Schriftstellerfamilie des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Fazit
Aus verstreuten Hinweisen im Stadtarchiv ergibt sich somit ein überraschend geschlossenes Bild.
Der Name Schullern begegnet in Innsbruck nicht nur in genealogischen Quellen, sondern an mehreren Stellen der Stadtgeschichte: im alten Familienhaus am Burggraben, in der Entwicklung des Mädchenschulwesens, im literarischen Leben Tirols, im Andreas-Hofer-Bund, im Turmbund, in der Schullern-Linde und schließlich im Straßennamen.
Besonders reizvoll ist dabei der generationenübergreifende Zusammenhang:
Anton wirkte im 19. Jahrhundert als Schulmann, Gemeinderat und Schriftsteller; sein Sohn Hermann machte sich als Nationalökonom einen Namen; sein Sohn Heinrich verband Medizin, Militärdienst, Literatur und Tiroler Kulturpolitik.
Dass ausgerechnet eine Straße heute an alle drei erinnert, erscheint deshalb durchaus folgerichtig.
Quellen und weiterführende Hinweise
- Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, „Ausgezeichnete Köpfe – Teil 8“:
innsbruck-erinnert.at
- Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, „Das bisschen Haushalt reicht doch (oder?)“:
innsbruck-erinnert.at
- Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, „Auf dem Weg zur Sillgasse (I.)“:
innsbruck-erinnert.at
- Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, „Sie kennen sich in der Innenstadt aus?“:
innsbruck-erinnert.at
- Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950, Bd. 11, S. 330–331: Anton, Heinrich und Hermann von Schullern zu Schrattenhofen.
- Anton R. von Schullern: Das Mädchenschulwesen in Innsbruck und die Errichtung einer weiblichen Fortbildungsstätte, Innsbruck 1885.
- Hermann von Schullern zu Schrattenhofen: Zur Geschichte eines Innsbrucker Stadthauses, in: Monatsblatt der k. k. heraldischen Gesellschaft „Adler“, Bd. V, Nr. 11, November 1901, S. 69–72.
- Innsbrucker Nachrichten, 1. Februar 1911: Bericht über den Neubau des alten Schullernhauses am Burggraben.
- Stadt Innsbruck: Verzeichnis der Träger des Ehrenringes – Heinrich von Schullern, Verleihung 1936.
Anmerkung zur Quellenkritik: Im ÖBL findet sich bei Heinrich von Schullern die Angabe einer militärärztlichen Tätigkeit „ab 1884“. Da seine medizinische Promotion erst 1890 erfolgte und andere biographische Quellen den Eintritt als Militärarzt 1895 ansetzen, dürfte es sich bei der Jahreszahl 1884 um einen redaktionellen bzw. Druckfehler handeln. Für die chronologische Darstellung wurde daher 1895 verwendet.
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