Johann Freiherr von Kirchbach auf Lauterbach (1858–1920)

Johann Freiherr von Kirchbach auf Lauterbach (1858–1920)

1 Woche 5 Tage her
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Johann Freiherr von Kirchbach auf Lauterbach (1858–1920)
General der Infanterie und letzter kaiserlicher Militärkommandant von Wien

Johann Ferdinand Franz Freiherr von Kirchbach auf Lauterbach wurde am 7. September 1858 in Kronstadt, dem heutigen Brașov in Siebenbürgen, geboren und starb am 3. Oktober 1920 in Wien.

Er gehörte einer traditionsreichen, ursprünglich sächsischen Adels- und Offiziersfamilie an. Sein älterer Bruder war Karl Freiherr, seit 1917 Graf von Kirchbach auf Lauterbach, einer der ranghöchsten österreichisch-ungarischen Heerführer des Ersten Weltkriegs.

Johann von Kirchbach erreichte selbst den Rang eines Generals der Infanterie und war von 1916 bis zum Ende der Monarchie Militärkommandant beziehungsweise Stadtkommandant von Wien. Damit fiel ihm während der letzten Kriegsjahre und in den bewegten Tagen des politischen Umbruchs von 1918 eine besonders verantwortungsvolle Stellung zu.

Herkunft und Familie

Johann und Karl entstammten der sächsischen Linie des Adelsgeschlechts von Kirchbach.

Ihr Vater war:
  • Hans Ferdinand Freiherr von Kirchbach, geboren am 28. Oktober 1804, gestorben am 1. Februar 1876 in Graz;
  • k. k. Feldmarschallleutnant, mit Rang vom 1. November 1871.

Ihre Mutter war:
  • Adelheid Franziska Josepha Freiin von Riefel, geboren am 17. Juni 1826 in Wien, gestorben am 27. April 1899 in Görz;
  • verheiratet mit Ferdinand von Kirchbach seit dem 7. Juni 1854.

Neben Johann und Karl gehörten zumindest noch die Schwestern Eleonore und Marie zu den Geschwistern. Eleonore heiratete in die Familie Ritter von Záhony, Marie in die Familie Ritter Grois von Seinsberg.

Die Familie von Kirchbach hatte über mehrere Generationen hinweg zahlreiche hohe Offiziere hervorgebracht. Ihre Angehörigen standen unter anderem in sächsischen, preußischen und österreichischen Diensten. Johann und Karl setzten diese militärische Familientradition in besonders herausragender Weise fort.

Ausbildung und Beginn der militärischen Laufbahn

Johann besuchte zunächst ein Gymnasium in Graz und anschließend das Militärkollegium beziehungsweise Militär-Realgymnasium in St. Pölten.

Im Jahr 1875 trat er in die Theresianische Militärakademie in Wiener Neustadt ein. Nach Abschluss seiner Ausbildung wurde er 1879 als Leutnant zum Feldjägerbataillon Nr. 10 ausgemustert.

Seine weitere Laufbahn verlief rasch:
  • 1879 Leutnant;
  • 1884 Oberleutnant;
  • 1885 nach Absolvierung der Kriegsschule dem Generalstab zugeteilt;
  • 1888 Hauptmann;
  • 1895 Major;
  • 1897 Oberstleutnant;
  • 1900 beziehungsweise mit Wirksamkeit 1901 Oberst;
  • 1907 Generalmajor;
  • 1910/11 Feldmarschallleutnant;
  • 1915 General der Infanterie.

Von 1891 bis 1894 war Kirchbach Lehrer für Taktik an der Theresianischen Militärakademie. Seine Berufung an die wichtigste Offiziersbildungsstätte der Monarchie zeigt, dass er schon früh als besonders befähigter Generalstabsoffizier galt.

Nach seiner Lehrtätigkeit wurde er Generalstabschef der 25. Infanterietruppendivision. Später war er unter anderem Generalstabschef des XIV. Armeekorps in Innsbruck.

Aufstieg zum General

Mit Rang vom 3. Mai 1907 wurde Johann von Kirchbach zum Generalmajor befördert. Er kommandierte zunächst Infanteriebrigaden und übernahm im Oktober 1910 die in Bozen stationierte 8. Infanterietruppendivision.

Am 29. April 1911 erfolgte seine Ernennung zum Feldmarschallleutnant.

Die 8. Infanterietruppendivision gehörte zum XIV. Armeekorps und umfasste unter anderem Tiroler Kaiserjäger und Feldjäger. Bei Kriegsbeginn 1914 wurde sie an die galizische Front verlegt.

 

Johann von Kirchbach im Ersten Weltkrieg

Zu Beginn des Ersten Weltkriegs führte Feldmarschallleutnant Johann von Kirchbach die 8. Infanterietruppendivision in Galizien. Sie kam im August 1914 unter anderem im Raum Kraśnik und während der Kämpfe um Lemberg zum Einsatz.

Seine Leistungen als Divisionskommandant wurden vom Österreichischen Biographischen Lexikon ausdrücklich als hervorragend bezeichnet. Bereits im September 1914 erhielt er deshalb ein wesentlich höheres Kommando: Er löste General der Infanterie Blasius Schemua als Kommandant des II. Armeekorps ab.

Mit dem II. Korps kämpfte Kirchbach an der russischen Front. Im Jahr 1915 nahm das Korps unter anderem an den Operationen in Wolhynien und am Feldzug in Richtung Rowno teil. Bemerkenswert ist, dass damals zeitweise zwei Brüder nebeneinander hohe Korpskommandos führten:
  • Johann von Kirchbach das II. Armeekorps;
  • Karl von Kirchbach das I. Armeekorps.

Johann wurde mit Rang vom 16. Februar 1915 zum General der Infanterie befördert.

Eine schwere Erkrankung zwang ihn jedoch noch im Verlauf des Jahres 1915, das Frontkommando abzugeben. Nach einer Beurlaubung mit Wartegebühr wurde er Anfang 1916 wieder in den aktiven Dienst übernommen.

Militärkommandant von Wien 1916–1918

Am 10. Januar 1916 wurde Johann Freiherr von Kirchbach zum Militär- beziehungsweise Stadtkommandanten von Wien ernannt.

Dieses Amt war während des Krieges von erheblicher Bedeutung. Der Militärkommandant hatte sich nicht nur mit militärischen Verwaltungs- und Sicherheitsfragen zu befassen, sondern auch mit den Folgen des Krieges in der Reichshaupt- und Residenzstadt:
  • zunehmende Versorgungsprobleme;
  • Verwundeten- und Lazarettwesen;
  • Einberufungen und Ersatzwesen;
  • Kriegsfürsorge;
  • soziale Spannungen;
  • Streiks und Unruhen;
  • Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung.

Am 3. Mai 1916 wurde Johann von Kirchbach zum k. u. k. Wirklichen Geheimen Rat ernannt. Damit war die Anrede „Exzellenz“ verbunden.

Er blieb bis zum Zusammenbruch der Habsburgermonarchie im November 1918 im Amt und gilt als letzter kaiserlicher Militärkommandant von Wien.

Seine Stellung während der Umbruchstage von Oktober und November 1918 war schwierig. Die staatlichen und militärischen Strukturen der Monarchie lösten sich auf, während gleichzeitig die Organe des neuen Staates Deutschösterreich entstanden. Kirchbach scheint dabei keine eigenständige monarchistische Gegenaktion unternommen zu haben. Sein Verhalten deutet vielmehr darauf hin, dass er eine gewaltsame Eskalation in Wien vermeiden wollte.

Zum 1. Januar 1919 wurde er in den Ruhestand versetzt.

Auszeichnungen

Johann Freiherr von Kirchbach war Träger zahlreicher österreichisch-ungarischer und ausländischer Orden. Genannt werden unter anderem:
  • Komturkreuz des Österreichisch-kaiserlichen Leopold-Ordens;
  • Orden der Eisernen Krone III. Klasse;
  • Militärverdienstkreuz III. Klasse mit Kriegsdekoration;
  • Großkreuz des Franz-Joseph-Ordens;
  • preußisches Eisernes Kreuz I. Klasse.

Die genaue zeitliche Zuordnung sämtlicher Auszeichnungen wäre anhand der Militär-Schematismen, Personalakten und zeitgenössischen Ordensverleihungen noch näher zu untersuchen.

Tod und Erinnerung

Johann Freiherr von Kirchbach starb am 3. Oktober 1920 im Alter von 62 Jahren in Wien. Seine Gesundheit war bereits seit seiner Erkrankung während des Krieges schwer beeinträchtigt.

Der Militärkapellmeister und Komponist Wilhelm Wacek widmete ihm den „Freiherr von Kirchbach-Marsch“. Wacek war langjähriger Kapellmeister der Wiener Stadt- beziehungsweise Polizeikapelle und einer der bekannten österreichischen Militärmusiker seiner Zeit.

Johann von Kirchbach gehört heute zu den weniger bekannten Generälen der k. u. k. Armee. Seine historische Bedeutung liegt jedoch nicht nur in seiner Tätigkeit als Divisions- und Korpskommandant, sondern besonders in seiner Stellung als letzter kaiserlicher Militärkommandant der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien.

Der ältere Bruder: Karl Graf von Kirchbach auf Lauterbach

Johanns älterer Bruder Hans Karl, meist Karl von Kirchbach auf Lauterbach genannt, wurde am 20. Mai 1856 in Gyöngyös in Ungarn geboren und starb an seinem 83. Geburtstag, dem 20. Mai 1939, in Scharnstein in Oberösterreich.

Auch Karl besuchte die Theresianische Militärakademie. Er wurde 1875 als Leutnant zum Dragonerregiment Nr. 5 ausgemustert und schlug zunächst eine Laufbahn als Kavallerie- und Generalstabsoffizier ein.

Seine wichtigsten Beförderungen waren:
  • 1875 Leutnant;
  • 1880 Oberleutnant;
  • 1887 Hauptmann;
  • 1893 Major;
  • 1896 Oberstleutnant;
  • 1899 Oberst;
  • 1905 Generalmajor;
  • 1910 Feldmarschallleutnant;
  • 1914 General der Kavallerie;
  • 1916 Generaloberst.

Karl war vor dem Ersten Weltkrieg unter anderem Kavalleriebrigade- und Kavalleriedivisionskommandant. Im Jahr 1911 wurde er Inspektor der k. k. Landwehrkavallerie. Er bemühte sich um deren Modernisierung und um eine engere Zusammenarbeit von Kavallerie und Infanterie.

Im Ersten Weltkrieg führte er zunächst das I. Armeekorps. Dieses trug im August 1914 entscheidend zum österreichisch-ungarischen Sieg in der Schlacht bei Kraśnik bei.

Karl übernahm später höhere Kommandos, darunter:
  • das I. Armeekorps;
  • zeitweise eine Armeegruppe;
  • die 7. Armee;
  • die 3. beziehungsweise 4. Armee;
  • 1918 die österreichisch-ungarischen Truppen im Gouvernement Cherson mit dem Hauptquartier in Odessa;
  • zuletzt die Inspektion der österreichisch-ungarischen Truppen an der Westfront.

Am 1. November 1916 wurde er zum Generaloberst befördert. Damit gehörte er zur kleinen Gruppe der höchsten aktiven Heerführer Österreich-Ungarns.

Bereits 1914 war Karl zum Wirklichen Geheimen Rat ernannt worden.

Am 8. Dezember 1917 erhob Kaiser Karl I. ihn in den österreichischen Grafenstand. Das entsprechende Diplom wurde am 21. April 1918 ausgefertigt. Die Erhebung galt Karl persönlich und machte seinen Bruder Johann nicht zum Grafen.

Karl war mit Rosa Carol Vay verheiratet. Aus der Ehe ist unter anderem ein Sohn Max Freiherr von Kirchbach auf Lauterbach bekannt, der während des Ersten Weltkriegs als Kavallerieoffizier diente.

Adelsgeschichte der Familie

Die Familie von Kirchbach ist ein altes Adelsgeschlecht mit verschiedenen Linien. Johann und Karl gehörten zur sächsischen Linie „auf Lauterbach“.

Die Geschichte des Freiherrentitels in Österreich ist etwas komplizierter als eine gewöhnliche österreichische Standeserhebung.

Ein Zweig der Familie hatte bereits am 18. Juni 1720 eine schwedische Anerkennung beziehungsweise Verleihung des Freiherrenstandes erhalten. Nach der Übersiedlung von Familienmitgliedern in die Habsburgermonarchie wurde der Titel dort geführt, bedurfte jedoch einer förmlichen österreichischen Anerkennung.

Mit Allerhöchster Entschließung Kaiser Franz Josephs I. vom 31. Mai 1909 wurde den Geschwistern
  • Karl von Kirchbach,
  • Johann beziehungsweise Ferdinand von Kirchbach,
  • Eleonore von Kirchbach, verheiratete Freifrau Ritter von Záhony,
  • Marie von Kirchbach, verheiratete Ritter Grois von Seinsberg,

die Führung des Freiherrenstandes und des Prädikats „auf Lauterbach“ in Österreich bestätigt beziehungsweise gestattet.

Die Kundmachung beziehungsweise das Plakat dazu soll vom 3. Januar 1913 datieren.

Nur Karl erhielt 1917 zusätzlich den österreichischen Grafenstand. Daher sind die korrekten Bezeichnungen:
  • Johann Freiherr von Kirchbach auf Lauterbach;
  • Karl Freiherr von Kirchbach auf Lauterbach, seit 1917 Karl Graf von Kirchbach auf Lauterbach.

Das Wappen

Das freiherrliche Wappen der Familie wird in der Literatur in einer komplexen, mehrfeldrigen Form beschrieben.

Im Herzschild erscheint als redendes Wappenmotiv eine silberne Kirche mit rotem Dach, aus deren Tor ein Bach fließt. Hinzu kommen unter anderem gekreuzte Schwerter, Kronen und silberne Löwen beziehungsweise Leoparden.

Das Motiv von Kirche und Bach nimmt unmittelbar auf den Familiennamen „Kirchbach“ Bezug. Die vollständige Blasonierung und die Unterschiede zwischen älteren, freiherrlichen und gräflichen Darstellungen sollten anhand der originalen Adelsdiplome und zuverlässiger Wappenwerke gesondert untersucht werden.

Historische Einordnung

Die Brüder Johann und Karl von Kirchbach stehen beispielhaft für die militärische Elite der späten Habsburgermonarchie.

Beide waren:
  • Absolventen der Theresianischen Militärakademie;
  • ausgebildete Generalstabsoffiziere;
  • Kommandanten großer Truppenverbände;
  • Wirkliche Geheime Räte;
  • Angehörige einer über Generationen militärisch geprägten Adelsfamilie.

Ihre Laufbahnen entwickelten sich jedoch unterschiedlich.

Karl erreichte als Generaloberst die oberste militärische Führungsebene und kommandierte während des Weltkriegs Korps und Armeen. Johann führte ebenfalls ein Armeekorps, musste jedoch wegen seiner Erkrankung die Front verlassen. Als Militärkommandant von Wien wurde er anschließend zu einer zentralen militärischen Persönlichkeit in der Hauptstadt.

Besonders bemerkenswert bleibt, dass während des Ersten Weltkriegs zwei Brüder gleichzeitig das I. und II. Armeekorps der k. u. k. Armee kommandierten. Dies unterstreicht sowohl ihre persönliche militärische Qualifikation als auch die außergewöhnliche Stellung der Familie Kirchbach innerhalb des habsburgischen Offizierskorps.

Offene Fragen für die weitere Forschung
  • Wo befindet sich die Grabstätte Johann Freiherrn von Kirchbachs in Wien? Ist das Grab erhalten?
  • Existiert im Österreichischen Staatsarchiv beziehungsweise Kriegsarchiv ein eigener Personal- oder Nachlassbestand zu Johann oder Karl von Kirchbach?
  • Wer waren die Ehefrau und der Sohn Johann Freiherrn von Kirchbachs? Lassen sich dazu Matriken-, Melde- oder Parteiennachweise finden?
  • Welche Aufgaben nahm Johann während der Wiener Streiks und Unruhen der Jahre 1917 und 1918 konkret wahr?
  • Welche Befehle erteilte er während der Auflösung der Monarchie im Oktober und November 1918?
  • Ist das Originaldiplom über die österreichische Anerkennung des Freiherrenstandes von 1909 beziehungsweise 1913 erhalten?
  • Wo befindet sich das Grafenstandsdiplom Karls vom 21. April 1918?
  • Unterscheidet sich das gräfliche Wappen Karls vom älteren freiherrlichen Familienwappen?
  • Gibt es Fotografien, Briefe, Tagebücher oder persönliche Erinnerungen aus dem Besitz der Nachkommen?
  • Sind Tonaufnahmen oder historische Notenausgaben des „Freiherr von Kirchbach-Marsches“ von Wilhelm Wacek erhalten?

Quellen und weiterführende Verweise

Österreichisches Biographisches Lexikon – Johann Freiherr von Kirchbach auf Lauterbach:
www.biographien.ac.a...8_1920.xml

Österreichisches Biographisches Lexikon – Karl Graf von Kirchbach auf Lauterbach:
www.biographien.ac.a...6_1939.xml

Antonio Schmidt-Brentano: Die k. k. beziehungsweise k. u. k. Generalität 1816–1918, Österreichisches Staatsarchiv:
www.oesta.gv.at/dam/...6-1918.pdf

Biografie Johann von Kirchbach:
de.wikipedia.org/wik...Lauterbach

Biografie Karl von Kirchbach:
de.wikipedia.org/wik...Lauterbach

Ausführliche militärische Biografie Karls:
www.austro-hungarian...chbach.htm

Geschichte der Familie von Kirchbach:
vonkirchbach.de/gesc...r-familie/

Wikimedia Commons – Porträt Johann Freiherr von Kirchbach:
commons.wikimedia.or...erbach.png

Wikimedia Commons – Bilder zu Karl Graf von Kirchbach:
commons.wikimedia.or...Lauterbach

Hinweis zur Namensführung

In den Quellen treten unterschiedliche Vornamensformen auf. Johann wird auch als Johann Ferdinand Franz, Ferdinand oder Hans Ferdinand bezeichnet. Sein Bruder erscheint als Karl beziehungsweise Hans Karl.

Für eine wissenschaftlich genaue genealogische Darstellung wäre die Einsicht in Geburts- und Taufmatriken sowie in die österreichischen Adelsakten zweckmäßig.
"IN OMNIBUS ORDO"

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Re: Johann Freiherr von Kirchbach auf Lauterbach (1858–1920)

4 Tage 14 Stunden her - 4 Tage 14 Stunden her
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Zur Beantwortung einiger Fragen:
  • Unterscheidet sich das gräfliche Wappen Karls vom älteren freiherrlichen Familienwappen?
  • Ist das Originaldiplom über die österreichische Anerkennung des Freiherrenstandes von 1909 beziehungsweise 1913 erhalten?

Tyroff stellt das Freiherrliche Wappen in "Wappenbuch der Österreichischen Monachie Band 35, Tafel 29 wie folgt dar.
www.digitale-sammlun...page=60,61
Hierbei handelt es sich aber um das Wappen wie es für den schwedischen Freiherrenstand verliehen wurde!
minerva.riddarhuset....1890-3343/

Hier der Adelsakt, woraus man den Unterschied zwischen dem freiherrlichen und gräflichen Wappen ersehen kann und wie es geführt wird, nachdem der schwedische Adel in Österreich anerkannt wurde.
Wo das Originaldiplom ist bleibt dahingestellt,
www.archivinformatio...ID=4583522
Folgende Benutzer bedankten sich: USchu

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Re: Johann Freiherr von Kirchbach auf Lauterbach (1858–1920)

4 Tage 14 Stunden her
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  • Wo befindet sich die Grabstätte Johann Freiherrn von Kirchbachs in Wien? Ist das Grab erhalten?
Hier haben wir den Sterbeeintrag von Johann Kirchbach. lfd-Nr. 104,
data.matricula-onlin...-24/?pg=53
Er wurde auf dem Hitzinger Friedhof begraben.
de.findagrave.com/me...-kirchbach
Ob das Grab erhalten ist muß man bei der Friedhofsverwaltung nachfragen, oder man macht mal selbst einen Spaziergang über den Hitzinger Friedhof. 
Folgende Benutzer bedankten sich: USchu

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Re: Johann Freiherr von Kirchbach auf Lauterbach (1858–1920)

4 Tage 14 Stunden her - 4 Tage 14 Stunden her
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  • Wer waren die Ehefrau und der Sohn Johann Freiherrn von Kirchbachs? Lassen sich dazu Matriken-, Melde- oder Parteiennachweise finden?
Laut  vorgenannten Sterbeeintrag war er verheiratet.

Bei MyHeritage habe ich folgenden Eintrag gefunden.
Name: JOHANN (Hans) FERDINAND Franz Freiherr von Kirchbach auf Lauterbach
Geschlecht: männlich
Geburt: 7. Sept. 1858  Brașov, Brasov, Brașov County, Romania
Heirat:Ehepartner: VALENTINE (Tina) Natalie Marie Julie Kirchbach auf Lauterbach (geb. Rabl) oo 22. Mai 1889  Trieste, Province of Trieste, Friuli-Venezia Giulia, ItalyTod3. Okt. 1920 Vienna, Vienna, Austria

Weitere Nachforschungen ergaben einen Sohn Maximilian, der Eintrag bestätigt auch die Heirat mit der Valentine (Tina) Rabl.
data.matricula-onlin...31/?pg=151
data.matricula-onlin...102/?pg=71

Lt. Lehmanns Wiener Adressbuch  von 1920 folgender Eintrag. In ihm wird auch die Ehefrau Tina genannt
www.digital.wienbibl...iew/165708

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Re: Johann Freiherr von Kirchbach auf Lauterbach (1858–1920)

4 Tage 13 Stunden her
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  • Wo befindet sich das Grafenstandsdiplom Karls vom 21. April 1918?
Wo sich der Akt zum Grafendiplom für Karl von Kirchbach befindet kann ich auch nicht sagen. Arno führt ihn in seinem Werk  
Nobilitierungen unter der Regentschaft Kaiser Karl I. / IV. Károly király (1916-1921) Seite 55 an. Vielleicht kann er mehr dazu sagen.

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Re: Johann Freiherr von Kirchbach auf Lauterbach (1858–1920)

4 Tage 13 Stunden her
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Sorry ich mußte meinen Beitrag splitten, weil soviele Links  (8!) in einem Beitrag nicht erlaubt sind.
Kann man das nicht ändern?
Ihr wisst ich arbeite gerne mit Links! 

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